Walter Jantschik — Das Gradsystem der Fraternitas Saturni

Walter Jantschik

1969 Grossmeister der
Fraternitas Saturni

DIE FRATERNITAS SATURNI
Eine saturn-magische Loge
[Ein Text von 1979]





Galerie 1: Albin Grau — Johannes Maikowski — Karl Wedler — Margarete Berndt — Walter Englert — Wolf Rösler
Galerie 2: Eugen Grosche (Gregor A Gregorius)
Galerie 3: Walter Jantschik



Einleitung
Walter Jantschik

Geboren am 9.11.1939, war der Ordensswinger Walter Jantschik seit fünf Jahren, seit dem 28.3.1964, Mitglied der F.S. Berlin. Zwei Monate später, am 17.5.1964, hatte er sich – ungeachtet der Animositäten der beiden damals konkurrierenden Grossmeister (die Fraternitas Saturni e.V. in Frankfurt unter Johannes Maikowskis und die Fraternitas Saturni e.V. in Berlin unter Guido Wolther/Daniel) – zusätzlich in Maikowskis Ordensloge Fraternitas Luminis aufnehmen lassen.

Aus einem unpublizierten Manuskript des Boulevard–Journalisten Horst Knaut, der Jantschik 1974 kennen lernen wird:
"Abiturient, kaufmännische Lehre. Vater Arbeiter, auch Mutter aus einfachen Verhältnissen. Ist im Sudetenland in einem ländlichen Milieu geboren und verbrachte dort seine ersten Kinderjahre. Als er fünf Jahre alt war, hatte er ein schockierendes Erlebnis: Ein Scheunentor war über ihm zusammengebrochen, er blieb dabei aber unverletzt. Noch Monate danach hatte er des Nachts Angstträume. Er sah Gefahren auf sich zukommen, schrie und wurde wach. Er wäre gerne zu seiner Mutter ins Bett gekrochen, aber diese schimpfte ihn aus und wies ihn ab. Auch sein Vater nahm ihn nicht in Schutz. – Als 20– bis 25–jähriger hatte er im Traum sexuelle Erlebnisse mit seiner fünf Jahre jüngeren Schwester. Während seiner Berufsausbildung kam er in einer Berufsschulbibliothek mit Yogaschrifttum in Kontakt. Er suchte jetzt weitere, möglichst okkulte Literatur. Abonnierte die Okkultistenzeitschrift 'Die andere Welt', die jetzt 'Esoterika' [sic] heisst. Kam über Kleinanzeigen mit esoterischen Gruppen in Kontakt, kam auch so zur F.S. und wurde dort schliesslich Grossmeister. Als 28jähriger heiratete er eine Österreicherin, die ihn aber schon bald wieder verliess. Sie war mit seinen ständigen Grübeleien und seinen okkulten Beschäftigungen nicht einverstanden. Die Ehe wurde geschieden. […] J. ist ein stiller, insichgekehrter Typ, spricht nicht viel. Das aktuelle Zeitgeschehen interessiert ihn nicht. Er ist auf der ständigen Suche nach neuen okkulten Kontakten. Schreibt viel auf Kleinanzeigen und sucht Verbindungen zu neuen Gruppen. Satanistisch–Erotomanes interessiert ihn besonders. Möchte gern zu einem Kreis stossen, in dem regelmässig Schwarze Messen stattfinden. Glühender Verehrer Crowleys. Erzählte, dass er auch gerne einmal des Nachts in einer Leichenhalle bei einem Toten sein möchte, um dort Dämonen– und Geisteswelten näherzukommen. Arbeitet tagsüber als Vertreter für eine Firma in der Schweiz, die Fernkurse in Stenografie, Englisch usw. anbietet. Lebt in bescheidenen Verhältnissen."

Ein Jahr nach seinem Eintritt, also 1965, wurde Jantschik in Frankfurt von Frau Margarete Berndt/Roxane, Horst Kropp/Orpheus und Hermann Wagner/Arminius rituell in den sexualmagischen 18° initiiert – womit einmal mehr offensichtlich wurde, dass die Grade nicht in ihrer Reihenfolge bearbeitet werden mussten.

"Über unsere [sic] Körper wurde während des geschlechtlichen Verkehrs ein schwarzer Hahn getötet." ["Bekenntnis" von Jantschik, Manuskript vom 26.3.1974. Faksimile in: P.R. König, In Nomine Demiurgi Nosferati, München 199, 154–159]. Aus der vorhandenen Korrespondenz zwischen Jantschik und Kropp von 1965 ist nicht explizit erkennbar, ob von einem 18°–Ritual gesprochen wird. Die Rede ist von Klopfzeichen und kleinen Wesen aus dem Astralbereich. Einzig folgende in der Luft schwebende Passagen weisen auf andere Absichten hin: "Bitte Nie Sperma oder Blut verwenden als Kondensator! [...] Das Bild Exorial mach sich nebenbei auch noch bemerkbar. Wir müssen erst genügend theonische [? unleserliche Stelle in Kropps Handschrift] Kräfte anziehen damit wir nicht von den dämonischen Kräften überwältig werden. Das sage mal Therion [Crowley]." [So Horst Kropp an Jantschik, Brief am 19.12.1965.] Die beiden diskutierten später, ob für Evokationen auch das Blut eines weissen Huhns genüge und dass man im Erfolgsfalle sich in Geheimhaltung üben müsse. Beim gemeinsamen Tischrücken bei Kropp zuhause machte dessen Mutter mit (den Tisch liess er sich eigens zimmern), "Die Geistwelt ist über unseres treffen schon informiert." [Kropp an Jantschik, Brief am 22.7.1967.]

Weder von Jantschiks 18°–Initiation im Jahre 1965, noch von seiner baldigen Grossmeister–Ernennung im Jahre 1969 existieren Dokumente.

Am 2.4.1969 gab Wolther seinen Rücktritt als Grossmeister der Fraternitas Saturni bekannt. Trotzdem blieb er Mitglied.


Es wurde Zeit, sich grundsätzlich mit der rechtlichen Grundlage auseinanderzusetzen. Die Meinung der Rechtsanwälte zu zwei Orden mit denselben Namen: "Eine anderweitige Gründung einer Loge gleichen Namens kann nicht verhindert werden. Auch eine gerichtliche Eintragung (e.V.) ist kein Hindernis. Der P.57 Abs. II BGB ist eindeutig formuliert [...] Damit ergibt sich automatisch, dass auch ein Namensschutz in Deutschland nicht möglich ist."
Juristisch gesehen, war die Fraternitas Saturni e.V. seit 1957 durchgängig im Vereinsregister Berlin eingetragen. Von daher musste bei Maikowskis F.S. wohl eher die Rede von der Gründung einer weiteren Gruppe mit Namen Fraternitas Saturni in Frankfurt die Rede sein, statt von einer Spaltung. Juristisch war die Fraternitas Saturni e.V. in Frankfurt in keiner Weise identisch mit der Fraternitas Saturni e.V. in Berlin. Man konnte allenfalls von einer Abspaltung eines Teils der Mitglieder sprechen, die etwas Neues gegründet hatten, das zwar den annähernd gleichen Namen trug, aber eben nicht identisch war.

Ein Tag, nachdem Irmtraud Maikowski den Eintrag zu Maikowskis Fraternitas Saturni e.V. (eingetragen ja noch zu Lebzeiten Grosches) im Vereinsregister Frankfurt gelöscht hatte, wurde auf der Osterloge 5./6. April 1969 nun offiziell verkündet, was ein halbes Jahr schon vorher stattgefunden hatte: Die Rückführung der 30 abgespaltenen Frankfurter F.S.–Mitglieder mit der Berliner Loge – insgesamt waren es nun also 60 Mitglieder.
Die Sprachregelung lautete: "An Ostern des Jahres 1969 trafen sich zwei bis dahin sich unfreundlich gesinnte Orden, die aber denselben Namen trugen und in der Vergangenheit eine Einheit bildeten, um sich in brüderlichem Geiste zu vereinigen. Das war die Geburtsstunde der Vereinigten Grossloge FRATERNITAS SATURNI."

Der Ehrenvorsitzende Karl Wedler/Giovanni leitete die Neuwahlen. Inthronisiert zum neuen Grossmeister wurde zu Ostern 1969 der bis anhin unscheinbare Walter Jantschik/Jananda, dessen Wahl offensichtlich das turbulente Logengeschehen beruhigen sollte. Konkurrierende Zweige wurden zur Vereinigungsgrossloge Fraternitas Saturni zusammengeführt.




Die Vereinigungsgrossloge [VGL] Fraternitas Saturni 1969
  • Reihe hinten: Johannes Maikowski (Immanuel), Horst Kropp (Orpheus), ?, Bernhardus, Karl Wedler (Giovanni), Sara, Hubertus
  • Reihe vorne: Flita (Maikowskis Ehefrau), Delia, Walter Jantschik als Grossmeister, Apollonius, Assja




  • Jantschik versuchte, die finanziellen Ungereimtheiten seines Grossmeister–Vorgängers Wolther zu bereinigen. So beklagte sich Johannes Göggelmann/Saturnius, nachdem er trotz korrekter Einzahlungen an Wolther eine Mahnung vom Logensekretär Stanislaus W. Wicha/Andrzey erhalten hatte:
    "Sollte man aber darauf Bestehen, dass ich eine Rückwirkende Zahlung erstatten müsste, dann trete ich aus der Loge aus, so leid es mir tut, denn ich bin kein Krösius bin im Naziereich fast um alles gekommen, durch Verrat einer Teufelin von Weibsperson, u. zudem gehe ich bald meiner Pensionierung entgegen! Da ich leider nur ein kleiner Beamter bin, ist meine Pension nicht zu hoch zum bescheidenen Lebensunterhalt bemessen!" Jantschik beruhigte Göggelmann, Wicha "arbeitet sehr eigenwillig und selbständig" und hoffte nach Bereinigung der Unklarheiten auf weitere Zusammenarbeit.

    Von allen Seiten hagelte es Klagen und Forderungen. Willi Hauser/Fabian verbrachte seinen Herbsturlaub zusammen mit Karl Wedler am Lago Maggiore. "Unser Zusammensein war sehr glücklich und harmonisch, und wir haben uns über allerlei unterhalten. Mit Befremden habe ich dabei von Giovanni [Wedler] vernommen, dass er vom Logensekretariat [also Wicha] keine Schriften erhält. Das ist mir völlig unbegreiflich, umso mehr, da Giovanni schon bald 2 Jahrzehnte im Dienste der Loge steht. Er hat zwar seinerzeit seinen Austritt gegeben wegen dem von uns allen missbilligten Verhalten seitens Daniel. Diese Austrittserklärung dürfte aber den wenigsten bekannt sein. Nach meinem Dafürhalten könnte jener Entschluss von Giovanni stillschweigend rückgängig gemacht werden, denn er konnte ja damals nicht ahnen, dass Daniel später sein Amt niederlegen würde. Ganz abgesehen davon, dass ein Austritt im 33. Grad gar nicht möglich ist! Oder, falls Giovanni trotzdem auf seinem Austritt beharrt, sollte man ihn als Ehrenmitglied bestätigen, wobei in den Logengesetzen ein entspr. Nachtrag betr. Ehrenmitgliedschaft nachgeführt werden müsste."

    Walter Jantschik hatte die Nase voll und legte ein halbes Jahr nach seinem Antritt sein Amt nieder, blieb aber vorerst noch im Vorstand. Nach ihm folgte im Herbst der erst vor einem halben Jahr eingetretene 40jährige Pole Wicha/Andrzey als Grossmeister der F.S. – er war an derselben Osterloge 1969 aufgenommen worden, an der Jantschik Grossmeister wurde. Ein erneuter Hinweis dafür, in welche Farce sich dieses Amt verwandelt hatte. Jantschik zu seinem Abgang: "Weshalb ich das Amt als Grossmeister niedergelegt habe, waren hauptsächlich Intrigen von allen Seiten, etc. Der Giovanni wollte als Ehrenmitglied, ebenso seine Frau, ernannt werden [...] Seit meinem Austritt 1970/71 aus der F.S. hatte ich keine Kontakte mehr zu dieser Loge."

    [Auszug aus Peter-R. König: "Der O.T.O. Phänomen RELOAD", München 2011. Dort auch alle Details zu den konkurrierenden F.S.–Logen, ihre Zusammenführungen und heutigen Konstellationen.]

    Jantschik publizierte zehn Jahre nach seinem Austritt unter dem Namen Aythos das Vorwort zu einem Büchlein, das F.S.–Interna enthielt. [Aythos: "Die Fraternitas Saturni – eine saturn–magische Loge", München 1979 – erschienen in der HIRAM–EDITION der A.R.W.]
    Hier folgt nun dieser Text.




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    Walter Jantschik
    DIE FRATERNITAS SATURNI
    Eine saturn-magische Loge

    1979
    
    Inhalt
    Vorwort
    Geschichte der FS
    Ziel der FS
    Studienplan der FS
    Der Graduierungsplan der FS
    Der Weg des Saturns
    Die Saturn-Gnosis
    Die Magie der FS
    Der GOTOS der FS
    Der Influxus des Aquarius
    Credo
    
    
    

    Vorwort

    "Tue was Du willst, ist das ganze Gesetz!"

    Die FS vereinigt als eine der wenigen wissenden und magischen Loge der Gegenwart das Mysterium der Magie in sich. Denn diese Loge lebt aus und durch die Magie. In der FS haben sich Brüder und Schwestern zusammengefunden, die in die Magie des geistigen Lichtes des Saturn eingeweiht sind. Es sind überdurchschnittliche Menschen eines Hohen Ethos. Es sind Brüder und Schwestern, die den magisch-saturnischen Einfluß auf dem Planeten Erde etablieren wollen. Die FS ist demnach eine rein magisch nach einem magischen Ritual arbeitende Loge. Sie nennt sich "gerecht, erleuchtet, vollkommen, geheim, magisch und rituell". Zur Zeit arbeiten nur noch magisch der OTO, der Memphis-Misraim-Orden, welcher 97 Grade besitzt und die freimaurerische Forschungsloge Quattuor-Coronati, der Martinistenorden, sowie die Hermetischen Bruderschaften, einige asiatische Logen und auch die satanistischen Logen. Alle diese Logen und Orden sind zu diesem Zweck gegründet worden, daß Geheimnis des Lebens und die Urkräfte, die das Leben darstellen, zu erforschen und einer Minorität von Eingeweihten zugänglich zu machen und so zum Wohle der Evolution der Menschheit beizutragen.

    Die FS fördert außerdem jede geistige Hochpolung der Individualität des Menschen.

    Die Studienhefte "Blätter für angewandte okkulte Lebenskunst" sowie die "Vita Gnosis", die von der FS herausgegeben werden, dienen der Persönlichkeitsschulung für den allgemeinen Lebenskampf, um den Menschen zu einer energetischen, selbstbewußten, dynamischen und unbeeinflußbaren Persönlichkeit umzuwandeln, ihn immun zu machen gegen die negativ-destruktiven Beeinflussungen, die die Menschheit durchfluten, und Anleitungen zu bieten zur Beherrschung und Anwendung der okkult-esoterisch-magischer Disziplinen. Die Verbindung zur Kausal-Mental-Ebene kann mittels magischer Übung bewußt hergestellt werden und am "Opus Magnum", dem göttlichen Tempelbau mitgearbeitet werden.

    Das Studium der okkulten Disziplinen dauert Jahrzehnte, denn es ist das schwierigste Studium unter den Wissenschaften.
    Beim Okkult-Studium kommt es nicht so sehr auf die Theorie, denn auf die Praxis an.
    Die Brüder und Schwestern der Loge FS haben ihre Pflichten gegenüber Staat, Beruf und Familie gewissenhaft zu erfüllen. Das Logengesetz bindet sie nur geistig. Die Loge ist zentralistisch aufgebaut und daraus ergibt sich eine unbedingte Erfüllung der Logenpflichten. Der Kult der FS ist ein rein mystisch-magischer, ritueller saturnischer Verehrungsdienst.


    Geschichte der FS

    Die FS entstand im 17. Jahrhundert. Ihre eigentlichen Wurzeln gehen jedoch auf die römischen Saturnalien zurück, die um den 27. Dezember zu Ehren des Gottes Saturn zelebriert wurden. Die geistige Gedankenform, die sich Ende des 17. Jahrhunderts und besonders im 20. Jahrhundert materialisierte wurde bereits in der Antike durch in Magie eingeweihte Personen geschaffen. Dies war die Geburt der magischen Loge FS. In Deutschland entstand die FS im Jahre 1928 aus den Rudimenten der früheren "Pansophischen Loge". Ihr Ursprung liegt in Dänemark und Schweden sowie in Polen im 17. und 18. Jahrhundert. 1933 wurde die FS durch das Hitler-Regime verboten. Seit 1946 arbeitet sie wieder. Die Bruderschaft Fraternitas Saturni ist am Ostersonnabend des Jahres 1928 in Berlin gegründet worden. Am 18. März 1957 ist die Großloge FS in Berlin installiert worden. Als Gründungstag gilt nach der Stiftungsurkunde der FS der Sonnabend 1928.
    Der 18. März 1957 gilt nach der Stiftungsurkunde als Gründungstag der Großloge FS. Die FS, wie sie sich heute repräsentiert entstand im 20. Jahrhundert. Es ist jedoch bekannt, daß es bereits Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhundert im skandinavischen Raum insbesondere in Schweden und Dänemark eine Bruderschaft des Saturn gab. Das Arbeitsfeld dieser Bruderschaft erstreckte sich insbesondere auf die esoterischen Gebiete der Alchemie und Mystik. Es wird behauptet, daß vor allem die Metamathematik im Vordergrund ihrer Tätigkeit stand. Gegen Ende des 18.Jahrhundert sind diese Bruderschaften erloschen.
    Unter der Leitung Hoene-Wronskis, Philosoph und Matemathiker, entstand später in Polen eine Saturn-Bruderschaft mit Hauptsitz in Warschau. Sie besaß sog. Vorhöfe in Krakau, Posen und Thorn. Auch diese Bruderschaften fielen den Kriegswirren zum Opfer.
    Im Jahre 1921 wurde Gregor A. Gregorius = Eugen Grosche von Recnartus = Heinrich Tränker, beauftragt, die Pansophische Loge Orient Berlin zu gründen, deren Meister Pacitius = Albin Grau wurde. Gregorius wurde zum Logensekretär bestellt. 1925 nahmen an einer Geheimkonferenz in Thüringen dieser Loge teil: Der Geister Recnartus als Großmeister des deutschen Rosenkreuzertum, Meister Therion = Aleister Crowley als Repräsentant des OTO (Weltmeister) und Großmeister der Astra Argentea, Meister Pacitius als Meister vom Stuhl der Pansophischen Loge, sowie Frater Gregorius als Logensekretär der Pansophischen Loge und zehn weitere Delegierte verschiedener Geheimlogen.
    Das Ergebnis dieser Geheimsitzung war die Löschung der bisherigen Pansophischen Loge und die Gründung der Loge Fraternitas Saturni.
    Hier wurde Gregor A. Gregorius zum Meister vom Stuhl gewählt. Offiziell jedoch wurde die Loge FS Ostern 1928 gegründet. 1933 wurde die FS durch Ministerialblattverfügung geschlossen und verboten. 1945 gelang es Gregorius die Fratres der Loge zusammenzurufen und die Bruderschaft neu zu organisieren. Ab 1950 begann in Westberlin eine rege Tätigkeit. Bereits im April 1950 erschien die erste Nummer der "Blätter für angewandte okkulte Lebenskunst". Am 18. März 1957 wurde die FS in Berlin zur Großloge deklariert mit Vorhöfen in vielen deutschen Groß- und Mittelstädten. Gregor A. Gregorius wurde zum Großmeister der Loge berufen.
    Gregorius starb im Januar 1964. Nachfolgerin auf dem Großmeisterstuhl wurde die enge Mitarbeiterin von Gregorius Maestra Roxane. Zeitweise gab es zwei Großmeister mit einer getrennten Anhängerschaft. Der Leiter der einen Gruppe war der Großmeister Daniel (Kelkheim). Daneben existierte der Orden Fraternitas Saturni e.V. Frankfurt/M., dessen Großmeister Immanuel war.
    Am Karsamstag des Jahres 1969 erfolgte der offizielle Zusammenschluß, die institutionelle Neuordnung und Verleihung der Logenämter. Zum neuen Großmeister wurde der Magier Jananda gewählt.


    Ziel der Fraternitas Saturni

    Die FS verfolgt vor allem das Ziel, ihre Mitglieder zu einer geistigen und ethisch-esoterischen Vollkommenheit zu bringen; durch diese geistig-esoterische Erhöhung des Bewußtseins der Loge folgt eine Gesamtanhebung des Weltbewußtseins. Neben diesen dialektischen Zielen gibt es für die Loge FS noch ein esoterisches Ziel. Es handelt sich um die okkulte Verbindung der äußeren Loge mit der geistigen Loge auf der Mental-Ebene.
    Mit dieser magischen Verbindung zur Mental-Ebene befassen sich insbesondere die Hochgrad-Fratres der Loge (30.-33. Grad). So entsteht auf magische Weise eine direkte Verbindung dieser beiden Logen. Die Loge auf der Mental-Ebene ist der geistige Führer der FS. Von ihr erhält die FS alle wichtigen Instruktionen zur magischen Arbeit. Außerdem geht es der FS darum, daß Gesetz von Thelema auf Erden zur Wirkung zu bringen. Das Gesetz von Thelema lautet: "Tue was Du willst, ist das ganze Gesetz!" Der tiefere Sinn dieser Aussage kann nur von Eingeweihten höheren Grades verstanden werden.
    Es gilt: das menschliche Bewußtsein mehr an die saturnische Influenz zu binden und durch sie zu leben. Besonders ist den Fratres et Sorores an einer geistig-saturnischen Durchdringung des Lebens der Menschen gelegen.


    Studienplan der FS

    Die Disziplinen der esoterischen Wissenschaft kann man nach folgendem Schema einteilen:

    Die Disziplinen des Mystikers:
    1. Antroposophie
    2. Theosophie
    3. Mystik, und zwar:
       a) östliche Mystik
       b) christliche Mystik
       c) katholische Mystik
       d) moderne Mystik
    4. Symbolik, und zwar: 
       a) arische Symbolik 
       b) östliche Symbolik
       c) vorchristliche-antike Symbolik
       d) christliche Symbolik
       e) Runenkunde
    5. Rosenkreuzerwissenschaften
    6. Esoterik, und zwar:
       a) Kosmogonie
       b) Kosmosophie
       c) Kosmophysik


    Die Disziplinen des Magiers:
     1. Praktische Astrologie
     2. Atem-Schulung und Technik
     3. Schulung der Energiekräfte
     4. Pendelwissenschaft
     5. Konzentrations-Übungen
     6. Passivitäts-Ubungen
     7. Zahlenmagie
     8. Quabbalah
     9. Hypnotismus
    10. Magnetismus 
    11. Telepathie
    12. Hellsehen, Hellfühlen
    13. Yoga (Hatha, Raja, Tantra)
    14. Symbol-Magie
    15. Kosmisch-planetarische Magie
    16. Dämonologie
    17. Evokationsmagie
    18. Sexualmagie


    Die Disziplinen des prakt. Okkultisten:
    1. Graphologie
    2. Horoskopie
    3. Psychologie
    4. Parapsychologie
    5. Chirologie
    6. Chiromahtie
    7. Phrenologie


    Die Disziplinen der okkulten Medizin:
     1. Augendiagnose
     2. Kräuterkunde
     3. Homöopathie
     4. Biochemie
     5. Astro-Medizin
     6. Bestrahlungstherapie
     7. Suggestion
     8. Heilen mit Farbe, Licht und Ton
     9. Pendel-Diagnose 
    10. Okkulte Psychologie


    Die Disziplinen des Esoterikers:
     1. Esoterische Astrologie
     2. Atlantisches Weistum
     3. Brahmanismus
     4. Hinduismus
     5. Lamaismus
     6. Östliche Religionskulte
     7. Antike Religionskulte
     8. Esoterische Quabbalah
     9. Kultmagie und Symbolik
    10. Okkultes Logentum und Geheimorden


    Das Wissen des Eingeweihten:
    1. Alchimie
    2. Pansophie
    3. Sprachen (Latein, Griechisch, Hebräisch, Chaldäisch, Syrisch, Aramäisch, Sanskrit, Tibetisch)


    Diese vorstehende Übersicht kann natürlich nicht als erschöpfend angesehen werden. Für jede der Disziplinen gibt es noch eine Anzahl von Untertiteln. Viele Disziplinen greifen auch ineinander über, sodaß in den meisten Fällen von einer Spezialisierung keine Rede sein kann. Trotzdem kann ein Spezialstudium betrieben werden, so kann man z.B. nur ägyptische Symbolik oder die tibetanischen Astral-Mythen, oder die chinesische Mystik oder die Magie der Bön-Bön-Zauberer Tibets studieren.



    Einschub zum Text von Walter Jantschik
    Zwei Versionen des Gradsystems unter Eugen Grosche

    Zuerst der Entwurf von 1960. Danach die fertige Version von 1961, bestätigt von Eugen Grosche.








    Fortsetzung von Walter Jantschik's Text
    Der Graduierungsplan der FS

    Die Loge Fraternitas Saturni arbeitet nach Gradwissen. Sie richtet sich in ihrer Arbeit an das System des "Alten und angenommenen Schottischen Freimaurer Ritus".

    Die 33 Grade der Loge FS können
    • zum Teil verliehen (= Würdegrade),
    • zum Teil erarbeitet (= Wissensgrade) werden.


    Gliederung der 33 Grade der Loge FS:
    • 0. bis 11. Grad = Vorhofgrade. Den Inhabern der Vorhofgrade können bestimmte wichtige Punktionen in der Loge übertragen werden.
    • 12. bis 20. Grad = R u. C — Grade = Rosenkreuzer-Grade. Die zu erarbeitenden R u. C — Grade weisen nur auf bestimmte mystisch-magische Praxis der ursprünglichen Rosenkreuzer hin.
    • 21. bis 26. Grad = Hochgrade. Ihre Verleihung bedeutet, soweit sie Würdegrade sind und nicht erarbeitet werden brauchen, eine besondere Ehre und Anerkennung.
    • 27. bis 29. Grad = Hochwürden. Die Inhaber dieser Hochwürden sind besondere Vertraute des Großmeisters.
    • 30. bis 33. Grad = Hochwürdengrade. Die Punktionen dieser Grade gehören zu dem internen Wissen der Loge.


    Die 33 Grade der FS — ihre Beziehungen, Bedeutungen sowie Verleihungs- und Erarbeitungsbedingungen.

    Der 0. Grad = Neophyt — Bruder/Schwester ist die Gradbezeichung jedes/jeder neu eingetretenen Bruders/Schwester.

    Der 1. Grad = Scholasticus Voluntatis. Schüler des Willens.
    Es ist ein dienender Grad.

    Der 2. Grad = Soholasticus Verbi.
    Schüler des Wortes. Es ist ein reiner Intelligenzgrad und gilt als Vorstufe für den 8. Grad — Gradus Mercurii.

    Der 3. Grad = Soholasticus Vitae.
    Schüler des Lebens. Dieser Grad wird an Brüder/Schwestern verliehen, die sich immun gezeigt haben gegen die Suggestionen des Mystizismus oder Spiritismus. Sie sollen besonders naturverbunden sein und über Schönheitssinn und Harmonie-Empfinden verfügen. Sie müssen bestrebt sein, ausgeprägte Persönlichkeiten zu werden und das Leben in jeder Form zu meistern.

    Der 4. Grad = Frater/Sorella
    bedeutet: Symbolischer Eintritt in den Tempel der Loge. Bei Bewahrung, Zuverlässigkeit und erwiesener Treue zur Loge wird dieser Grad nach dreijähriger Zugehörigkeit zur Loge verliehen.

    Der 5. Grad = Servus Juris.
    Diener des Rechts. Wird als besonders hoher Beweis des Vertrauens an Brüder/ Schwester der Loge verliehen.

    Der 6. Grad = Servus Templi.
    Diener des Tempels. Diese Gradinhaber werden insbesondere zu den Weihehandlungen und zu den nötigen Handreichungen der amtierenden Brüder/ Schwestern im Auftrage des Stuhlmeisters herangezogen. Dieser Grad steht auch dem Pförtner der Loge zu.

    Der 7. Grad = Servus Ritus.
    Diener des Rituals. Er ist vor allem für den 2. Aufseher vorgesehen. Der Grad kann aber auch an diejenigen Brüder/Schwestern verliehen werden, die zu Ausführungen und Amtierungen innerhalb des Rituals bestimmt werden. Der Inhaber dieses Grades kann auch zur Vertretung des Zeremonienmeisters bestellt werden.

    Der 8. Grad = Gradus Mercurii
    • Dieser Grad ist ein Wissensgrad und muß erarbeitet werden.
    • dreijährige Zugehörigkeit zur Bruderschaft muß nachgewiesen werden.


    Der 9. Grad = Servus Pentaculi. Diener des Pentakels. Dieser Grad ist überwiegend den Schwestern der Loge vorbehalten. Vor Verleihung des Grades ist der Nachweis besonders großer Vertrauenswürdigkeit zu erbringen, sowie besondere Verpflichtungen abzugeben.

    Der 10. Grad = Servus Tabernaculi. Diener des Tabernakels. Die Inhaber dieses Grades werden zu rein rituellen Vorbereitungen, wie Anzünden der Kerzen, der Räucherungdrogen und der Pergamente herangezogen.

    Der 11. Grad = Servus Mysterii.
    Diener des Geheimnisses. Es ist ein Vertrauensgrad. Die Inhaber dieses Grades werden den Logensekretären und dem Archivar der Loge zur Hilfeleistung und Beratung zugeteilt.

    Der 12. Grad = Gradus Solia
    Dieser Grad muß nach den bestehenden Bedingungen erarbeitet werden. Außerdem muß sich der Bewerber lebenslänglich für die Loge verpflichten.

    Der 13. Grad = Servus Selectus Imaginationia. Erwählter Diener der Imagination. Er wird insbesondere dem 1. Aufseher verliehen. Der Gradinhaber kann zur Vertretung in der Amtierung höherer Grade herangezogen werden, wenn die Zustimmung des Stuhlmeisters vorliegt.

    Der 14. Grad = Servus Selectus Magicus. Erwählter Diener der Magie. Kann nur einem Bruder verliehen werden, der über reiche Kenntnisse in den Disziplinen der praktischen Magie verfügt.
    Er kann zur Leitung magischer Exerzitien herangezogen werden.

    Der 15. Grad = Servus Selectus Elementorum. Erwählter Diener der Elemente. Verlangt — wie der 14. Grad — eingehende und besondere Kenntnisse in der praktischen Magie, insbesondere über das Reich der Zwischenwesen und der Elemente.

    Der 16. Grad = Sacerdos Aiones. Priester dea Äons. Verlangt von dem Inhaber das esoterische, magische und kosmosophische Wissen im uranischen Sinne dea neuen Zeitalters. Er muß imstande sein, die Loge durch uranisch-saturnische Impulse und tiefes Weistum zu befruchten.
    Enge Zusammenarbeit mit dem Großmeister.

    Der 17. Grad = Sacerdos Maximus. Großer Oberpriester. Der Bruder/Schwester muß über hervorragende Kenntnisse in einer Religionswissenschaft verfügen.
    Er/Sie muß tief veranlagter Mystiker oder Esotertker, rituell versiert und in Jeder Hinsicht repräsentationsfähig sein.

    Der 18. Grad = Magus Pentalphae.
    • In diesem Grad wird insbesondere das geheime Missen des OTO gepflegt.
    • Das nachzuweisende Wissen muß der Bewerber durch ausführliche Abhandlungen nachweisen unter Angabe der studierten Literatur und Praxis.
    • über die Verleihung des Grades "Magus Pentalphae" beraten die bereits vorhandenen Gradinhaber mit dem Großmeister,
    • Der Bewerber um den Grad Magus Pentalphae muß bereits den 12. Grad — Gradus Solis — inne haben.
    • Schwestern bleibt der Grad "Magus Pentalphae" im allgemeinen verschlossen.
    • Zur Verleihung des Grades "Magus Pentalphae" an eine Schwester muß die Zustimmung des Großmeisters und ein einstimmiger Beschluß des Großbeamtenrates vorliegen.
    • Die Schwester, der der Grad "Magus Pentalphae" verliehen wird, hat ein besonderes Gelöbnis abzulegen.
    • Das Gelöbnis nimmt ab: entweder der Großmeister, oder der Inhaber des 33. Grades, oder der Magister Templarius.
    • In den Disziplinen des 18. Grades wird das Traditionswissen des OTO nur in der Theorie gepflegt.
    • Mit der Verleihung des 18. Grades wird der betreffende Bruder nicht gleichzeitig Mitglied des OTO und gehört somit auch nicht dem OTO an.
    • Die FS distanziert sich von den negativen Praktiken des früheren OTO.
    • Die Inhaber des 18. Grades "Magus Pentalphae" sind berechtigt, einen besonderen Ring zu tragen.




    Der 19. Grad = Magus Sigilli Salomonis.
    • Der Bewerber muß bereits den 12. Grad — Gradus Solis — erarbeitet haben.
    • Dieser Grad ist ein rein mystischer Grad.
    • Zu den Disziplinen dieses Grades gehören: Kabbala — Zahlenmystik — Rosenkreuzertum — Theosophie — Antroposophie — östliche und westliche Mystik — vergleichende Religionsphilosophie — arische/östliche/christliche und antike Symbolik — Heraldik — Runenkunde — Freimaurertum-Logenwesen.
    • Der Nachweis des Studiums ist durch Nennung der wichtigsten Standardwerke der einzelnen Disziplinen die der betreffende Bruder studiert haben muß, zu führen, sowie durch mindestens sechs Aufsätze/Abhandlungen.


    Der 20. Grad = Magus Heptagrammatos.
    • Der Bewerber muß bereits im Besitz des 12. Grades sein.
    • Dieser Grad ist ein rein esoterischer Grad.
    • Disziplinen dieses Grades sind : Esoterik — Weistum der Atlantis — Kosmogenie — Kosmosophie — Alte und neue Kunst in Beziehung zur Esoterik, Symbolik und Mystik — Esoterische Astrologie — vergleichende Sprachwissenschaft — Völkerkunde — Yoga-Systeme.
    • Der Nachweis des Studiums ist durch Nennung der wichtigsten Standardwerke der einzelnen Disziplinen, die der/die betreffende Bruder/Schwester studiert haben muß, sowie mindestens sechs Aufsätze/Abhandlungen zu führen.


    Der 21. Grad = Magister Selectus Sapientiae. Erwählter Meister des Wissens.
    • Kann an Brüder/Schwestern verliehen werden, die durch Studium, praktische Arbeit oder Publikationen auf okkulten Gebieten entsprechendes Wissen erworben oder nachgewisen haben.
    • Die Entscheidung trifft der Großmeister nach Beratung mit dem Großbeamtenrat.


    Der 22. Grad = Magister perfectum Potestatum. Vollkommener Meister der Kräfte.
    • Der Grad kann Brüdern/Schwestern verliehen werden, die durch Studium, praktische Arbeit oder Publikationen auf okkulten Gebieten entsprechendes Wissen erworben oder nachgewisen haben.
    • Die Entscheidung trifft der Großmeister nach Beratung mit dem Großbeamtenrat.


    Der 23. Grad = Magister magneficus Pneumaticus. Vollkommener Meister des Geistes.
    • Der Grad kann Brüdern/Schwestern verliehen werden, die durch Studium, praktische Arbeit oder Publikationen auf okkulten Gebieten entsprechendes Wissen erworben oder nachgewiesen haben.
    • Die Entscheidung trifft der Großmeister nach Beratung mit dem Großbeamtenrat.


    Der 24. Grad = Princeps Arcan. Fürst des Geheimnisses.
    • Der Grad kann Brüdern/Schwestern verliehen werden, die durch Studium, praktische Arbeit oder Publikationen auf okkulten Gebieten entsprechendes Wissen erworben oder nachgewiesen haben.
    • Die Entscheidung trifft der Großmeister nach Beratung mit dem Großbeamtenrat.


    Der 25. Grad = Magister Gnosticus.
    • Der Bewerber muß bereits den 12. Grad und einen R u. C-Grad erarbeitet haben.
    • Es wird das Studium und Wissen nachstehender Disziplinen gefordert : Die gnostischen Systeme vor u. nach Christus, die Vorsokratiker, Ägyptologie, griechische und römische Philosophie, Alchimie, okkulte Medizin, die höhere und rituelle Magie, kosmisch-planetarische Magie.
    • Die Entscheidung trifft der Großmeister nach Beratung mit dem Großbeamtenrat.


    Der 26. Grad = Magister Aquarii.
    • Voraussetzung für die Verleihung dieses Grades ist, daß der 12. sowie der 18. oder 19. oder 20. Grad erarbeitet sein muß.
    • Zu diesem Grad gehört das Studium der Disziplinen des 18., 19., 20. und 25. Grades, sowie uranisch-saturnisches Weistum des neuen Zeitalters.
    • Die Entscheidung trifft der Großmeister nach Beratung mit dem Großbeamtenrat.


    Der 27. Grad = Groß-Kontur
    • Diese Hochwürde gehört zu dem Kreis der engsten Vertrauten des Großmeisters.
    • Voraussetzung für diese Hochwürde ist, daß der 12. Grad erarbeitet sein muß.
    • Außerdem muß der/die betreffende Bruder/Schwester einen R u. C. -Grad, sowie einen Hochgrad inne haben.
    • Eine mindestens zehnjährige Zugehörigkeit zur Loge ist nachzuweisen.
    • Unbedingte Zuverlässigkeit, äußerste strenge Disziplin und bewiesene Treue müssen vorausgesetzt werden.
    • Dieser Grad bleibt insbesondere verdienstvollen Landesmeistern vorbehalten.
    • Die Entscheidung trifft der Großmeister allein, ggf. nach Vorschlag und Beratung mit dem Großbeamtenrat.


    Der 28. Grad = Groß-Kanzler.
    • Diese Hochwürde gehört zu dem Kreis der engsten Vertrauten des Großmeisters.
    • Voraussetzung für diese Hochwürde ist, daß der betreffende Bruder den 12. Grad erarbeitet und einen R u. C-Grad inne hat.
    • Außerdem ist eine mindestens zehnjährige Zugehörigkeit zur Loge erforderlich.
    • Unbedingte Zuverlässigkeit, äußerste strenge Disziplin und bewiesene Treue müssen vorliegen.
    • Umfangreiches Wissen in der höheren und rituellen Magie ist erforderlich.
    • Diese Würde kann jeweils nur an einen einzigen Bruder verliehen werden.
    • Die Entscheidung trifft der Großmeister allein.


    Der 29. Grad = Groß-Inspekteur.
    • Die Ernennung erfolgt jeweils auf Lebenszeit.
    • Der Groß-Inspekteur ist die rechte Hand des Großmeisters.
    • Der Groß-Inspekteur hat Zutritt zu jeder Loge eines jeden Vorhofes, Orients und jeder Landesloge.
    • Seine Hauptaufgabe ist die Überwachung der Einhaltung der Logengesetze in geistiger und organisatorischer Hinsicht.
    • Voraussetzung für die Hochwürde ist, daß der/die betr. Bruder/ Schwester den 12. Grad erarbeitet und einen R u. C-Grad und einen Hochgrad inne hat.
    • Außerdem ist eine mindestens zehnjährige Zugehörigkeit zur Loge erforderlich.
    • Unbedingte Zuverlässigkeit, äußerste strenge Disziplin und bewiesene Treue müssen vorliegen.
    • Diese Hochwürde kann jeweils nur an einen einzigen Bruder/Schwester verliehen werden.


    Der 30. Grad = Magister Maximus Cados.
    • Das Wissen dieses Grades bzw. über diesen Grad gehört zu dem internen Wissen der Bruderschaft
    • für die Verleihung müssen folgende Voraussetzungen vorliegen:
      1. Strenge und harte Bewährung im Sinne des Logengesetzes im Geiste des Demiurgen Saturns.
      2. Der Bewerber muß eine absolute brüderliche und geistige Verbundeheit mit der Bruderschaft durch entsprechende charakterliche Fähigkeiten bewiesen haben.
      3. Der Bewerber muß eingeweiht sein in das Wissen des wahren geistigen Templer-Orden.
      4. Er muß orientiert sein über: esoterische Orientalistik-Riten und Kulte alter Tempel-und Geheimkulte sowie der magischen Sekten der Antike und der Neuzeit.
    • Eine mindestens 12-jährige Zugehörigkeit zur Loge muß nachgewiesen sein.
    • Evtl. Bindung zur Loge durch Blutbrüderschaft mit dem Großmeister.
    • Die Entscheidung trifft der Großmeister.


    Der 31. Grad = Magister Templarius.
    • Erforderlich ist eine mindestens 12-jährige Zugehörigkeit zur Bruderschaft.
    • Vor Verleihung ist eine besonders strenge und harte Bewährung erforderlich im Sinne des Geistes des Demiurgen Saturns
    • Der Bruder/Schwester muß bereit sein, seine gesamte Persönlichkeit, seine Freiheit und sonst. Verbindungen für die Logeninteressen einzusetzen.
    • Kenntnisse in folgenden Disziplinen müssen vorliegen: esoterische Orientalistik, Riten alter Tempel- u. Geheimkulte, magische Sekten in der Antike und in der Neuzeit.
    • Er muß eingeweiht sein in das Wissen des wahren geistigen Templer-Ordens.
    • Bindung durch Blutbrüderschaft mit dem Großmeister
    • Die Entscheidung trifft der Großmeister allein.


    Der 32. Grad = Princeps Illustris Tabernaculi. Großfürst des Tabernakels.
    • Eine mindestens 12-jährige Zugehörigkeit zur Bruderschaft.
    • Außerordentliche Kenntnisse der Rituale und Riten müssen gegeben sein.
    • Die Entscheidung trifft der Großmeister nach Beratung mit den Inhabern des 30. und 31. Hochwürdengrades.


    Der 33. Grad = Gradus Ordinis Templi Orientis Saturni (GOTOS)
    • Das Wissen dieses Grades bzw. über diesen Grad gehört zu dem internen Wissen der Loge.
    • Der Vorschlag zur Verleihung des GOTOS an einen Bruder/an eine Schwester kann nur von den Inhabern der Hochgrade, der Hochwürden und Hochwürdengrade erfolgen.
    • Die Investitur zum GOTOS darf nur an einer Osterloge erfolgen.



    Der Weg des Saturns

    Der Weg, den sich die Fratres et Sorores der FS gewählt haben ist ohne Zweifel ein Weg höherer Erkenntnisstufen. Er führt sie zu geistigen Höhen größtmöglicher Erkenntnis. Daß der Saturnanhänger durch den Einfluß der Saturnsphäre sich in eine fast totale Einsamkeit seines Denkens begibt liegt auf der Hand; er macht sie aber frei von den vielen negativen Beeinflussungen, die die Welt um-fluten.
    Daß Erringen derartiger Höchstleistungen führt den geistigen Menschen wohl in eine große Einsamkeit und Abgeschlossenheit, aber er wird trotzdem glücklich, denn er braucht ja im geistigen Sinne die indifferente Menschheit nicht mehr. Die dialektische Menschheit kann solch einem Menschen sowieso nichts mehr bieten, denn er steht außerhalb der menschlichen Mensur. Sein bisheriger okkulte Werdegang und die jahrelange Konzentration auf die magicam arcanam und seine systematische Persönlichkeitsschulung auf energetischer Grundlage, haben ihn sowieso Pfade betreten lassen, die abseits der allgemeinen Ausrichtung der Menschheit liegen.
    Er ist auch hart gegen sich selbst geworden, ein esoterisch einsamer Mensch, der zielbewußt, dynamisch seinen Weg weiter geht. Er trägt den schwarzen Priestermantel des Saturns und hüllt sich in Schweigen gegenüber der dialektischen Majorität der unwissenden Menge. In die geschlossene Bruderschaftskette, in die er integriert ist, ist ihm genug. Saturnischer Ernst und erworbene Konzentrationsfähigkeit; Kritikvermögen und errungene uranische Intuitionsfähigkeit und Erkenntnisvermögen machen ihn fähig, allen auftretenden Problemen gelassen und furchtlos gegenüber zu treten und sie auch zu meistern.
    Die üblichen kirchlichen Lehren und Religionen bedeuten ihm nichts mehr. Für ihn gibt es weder einen persönlichen Gott, noch die Lehre des Christentums. Auch gegen andere Religionslehren wie Buddhismus, Hinduismus, Zen u.a. ist er nun absolut immun geworden. Sein Gottheitsbegriff auf einer rein kosmosophischen und kosmogonischen Weltanschauung beruhend ist ihm genügend. Die Gottheit als Absolutum oder als immaterielles Spektrum gilt ihm als unerreichbares Ziel, dem heutigen Stand der Kenschheitsentwicklung entsprechend.
    Seine geistige Zielstrebigkeit setzt er ein innerhalb unseres Universums, und er ist sich der dadurch gegebenen Grenzen seiner geistig-psychischen Entwicklung durchaus bewußt. Spekulative philosophisch-psychologische Phantastereien lehnt er strikt ab und bemüht sich auch bei den schwersten zugängigen Fragen auf dem Boden der Tatsachen und der verstandesgemäßen intellektuellen Durchdringung zu bleiben. Die höher gelagerten Sphären und Ebenen wird er durch spezielle magische Praktiken oder durch meditative Versenkung erreichen. Jede Sphäre und Ebene des geistigen und physischen Makrokosmos ist ihm erschlossen, wenn sein magischer Wille dominiert. In ihm selbst liegt die Entscheidung, aber auch die Verantwortung für sein eigenes Tun. Er wird somit zum Meister des schwarzen und weißen Lichtes. Die Dämonen des Urgrundes des kosmosophischen Welt zwingt er und die Engel der mentalen und atmischen Sphäre müssen ihm dienen. Hat er dann einen derartigen Reifegrad erreicht, steht er mit klarem furchtlosen Blicke dem Hüter der Schwelle gegenüber und Gott Saturn wird seinem Diener das dunkle Tor öffnen und ihm Möglichkeiten erschließen, die ihm zum wahren Adepten werden lassen. Als geschulter Magus kennt er das "solve et coagule". Seine Erkenntnis und magische Schulung wird ihm immer das Richtige tun lassen, was ihm dient.
    Der Bruderschaft bleibt er stets treu und ein zuverlässiger Mitarbeiter, denn er weiß, er hat sein Karma verpfändet. Der ewige Abyssus schreckt ihn nicht mehr. Er bereitet sich jetzt schon für seine nächste Inkarnation vor um wieder im Weingarten Gottes eingesetzt zu werden für die sich stetig vollziehende Evolution der Erdenmenschheit. Deshalb dient er freiwillig der "Immaculata, der stillen Wächterin der Erde" und arbeitet in derem Sinne. Saturnische Magie, als hohe Magie zeigt ihm den Weg, denn er weiß, Erde und Mond sind Diener des Saturns. Stets wird er versuchen, sich den Universalgesetzen anzupassen und sie in sich zur höchsten Oktave zu entwickeln, denn er weiß um die kosmische Verbundenheit seines eigenen Egos. Derartige Zielsetzungen und ein solches geformtes Menschentum liegen ganz im Sinne des aufsteigenden neuen Zeitalters im uranisch-saturnischen Lichte. Reif sein ist alles! Und es ist ein köstlich Ding, in Freiheit einsam zu sein!


    Die Saturn — Gnosis

    Jedes Zeitalter oder Zeitepoche enthält in sich die nötige Kraft, die eigene Erfüllung zu erreichen. Das markanteste Kennzeichen dieser Zeit ist der zu Tage tretende Gottesbegriff im negativen oder im positiven Sinne, wie ihn die Menschheit erlebt. Die Erfassung des urdämonischen Prinzips als saturnische Erkenntnis tritt selten zu Tage und wird nur von wenigen Menschen erfaßt. Das große, das gesamte All beherrschende Gesetz offenbart sich in so verschiedenen Variationen und Formen in Zeit und Raum, daß es sehr schwer ist, auch nur erkenntnistheoretisch bis zum Urdämonium der Gottheit vorzudringen. Enthält und vereinigt in sich doch gerade dieser Aspekt der Gottheit die Arkanen der Magie, wodurch der Magus zur Höchsten Erkenntnis gelangen kann. In solche derartige Bereiche kann sich selbstverständlich nur ein saturnisch-influxierter Magier begeben, will er keinen Schaden erleiden. Hier lagern noch latent in einem ungeheuren Reservoir magische Kräfte, die der geschulte Magus anzapfen kann und für seine Zwecke verwenden kann.
    Die Erde und ihre Menschheit befindet sich noch immer unter dem dämonischen Willen des Unbeugsamen. Das unbeugsame Gesetz der Sich-Selbst-Vernichtung beherrscht alle Reiche der Natur, herrscht unerbittlich sowohl in der anorganischen als auch in der organischen Welt. Der Mensch aber wendet sich ab von dem Sein des Urgottes, ohne jedoch zu ahnen, daß er sich damit zur Unfreiheit selbst verdammt. Er isoliert sich von Gott, dem Urdämonium und geht dadurch den eigenen Weg der Verdammnis. Würde jedoch der Mensch das Gesetz Saturns befolgen, sich ihm anpassen in seinen Handlungen, dann würde er befreit sein von Schuld und Sühne. Ist der Frater soweit gekommen in der Erkenntnis des Urdämonischen, so hat er sein eigenes Karma überwunden — er steht jenseits der Schwelle von Ursache und Wirkung, und der göttliche Urwille dominiert in ihm. Das nennt man das wahre Reich der Freiheit des Willens — Leben und Tod liegt frei in seinen Händen. Jetzt vermag er die Magie als schöpferische Kraft des Urdämoniums in sich zu gestalten zum Aufbau nach esoterischem Plan oder vermag zu vernichten, wenn es sein Wille ist. Wie er das Urdämonium in sich realisiert, ist seine ureigene Sache, denn erhandelt immer nach göttl. Gesetz.
    Niemand trägt die Verantwortung für sein Tun, wenn er mit dem Urdämonium verbunden ist, denn er ist immer bereit sich restlos zu opfern und in das Sein des Urdämoniums einzugehen um höhere Aufgaben im Sinne des kosmischen Dämoniums zu erfüllen. Als Diener des Saturn-Lichts wird er sich immer wieder kristallisieren, auch wenn er seine jeweilige Form verliert.
    Erst die absolute Verschmelzung mit dem göttlichen Urdämonium erhebt den geistigen Menschen in die Sphäre des schöpferischen Prinzips, welches stetig die Impulse gibt. Er wird dann immer der Energieträger sein, der Schöpfer der sichtbaren und unsichtbaren Welt, nie der Verlierer.
    Das ist tiefste Weisheit, hohes Erkennen! Tue was Du willst, ist das ganze Gesetz! Die Menschheit strebt unaufhaltsam einem dunklen Zeltalter zu — die Ursachen für diese Divergenz sind ihr unklar, denn Aquarius ist nur ein Übergang. Uranus, der Initiations- und Inspirationsplanet leuchtet nur für einige Äußerwählte. Die Sprache der hohen Magie — Uranische Magie — ging den Menschen verloren, die Welt ist entzaubert, die Kräfte der Archetypen können nicht mehr heraufbeschworen werden zur Hilfe. Der enge Kontakt mit den Kräften der Natur geht immer mehr zurück. Der offen zu Tage tretende Widerspruch zu Gott ist zu gewaltig.
    Im Irrationalen will und kann der suchende Mensch nicht verharren und im Rationalen zerbricht sein höheres Menschentum.
    Der geistig erleuchtete Mensch hat die sakramentale dämonische Liturgie wieder in den Mittelpunkt seines Lebens zu stellen und anzuerkennen. Es wird dann für ihn ein Leichtes sein, die Gewänder zu wechseln, die formen aufzugeben, wenn sie ihm unerträglich werden.
    Gott hat ein Janusgesicht — Baphomet -Temohpab — und steht jenseits von Gut und Böse, denn als Absolutum schließt er die positive und auch die negative Energie in sich ein, um sie in bestimmten Intervallen preiszugeben nach seinem göttlichen Aufbauplan. Er streckt dem Suchenden beide Hände entgegen. Es führt ein jeder Pfad zu ihm. Das einzige was der Mensch zu tun hat, ist, einen Pfad zu betreten und er wird letzten Endes in seinem Reich landen.
    Die Engel zur rechten und zur linken Kand reichen sich immer die Hände vom Anbeginn an.
    Dem Erkennenden gilt keine Grenze. Und trotzdem wird er demütig das Haupt vor dem Unaussprechlichen, unbeugsamen Gotte neigen.


    Die Magie der FS

    Die FS als rein magische Loge befaßt sich vor allem mit der Magie die dem Demiurgen Saturn unterstellt ist.
    Saturnmagie hat mit psychologisch-parapsychologischen und philosophischen Praktiken und Theorien nichts zu tun. Eine Loge, wie die FS es ist, hat sich und muß sich mit der "totalen Magie" befassen, will sie sich als magische Loge bezeichnen — einer Magie, die aus dem urdämonischen Spektrum des kosmischen Akasha schöpft.
    Spiritismus und sonstiger Firlefanz haben darin nichts zu suchen. Als erstes umfaßt die Magie der FS den gesamten Kamplex der Evokationsmagie.

    1. Magie der Elemente
    Hier geht es um die Anrufung von Wesen aus den vier Elementen.

    2. Magie der Erdgürtelzone
    Hier werden die 360 Wesen der Erdgürtelzone evoziert. (Siehe Bardon).

    3. Mondmagie
    Die 28 Stationen des Mondes werden vom Magus durchschritten und beherrscht. Die Mondmagie stellt noch ein Mysterium dar. Nur einzelne Eingeweihte verstehen diese Magie.

    Viermal rufe ich Dich, o Mond! mit 7 Namen jede Seite. Denn 28 Kräfte hast Du, Mond! und ich brauche die 19. heute. 7 sind gut und 7 sind schlecht, 7 verderben und 7 geben recht, alle aber nehmen Kraft, dem der ihnen Arbeit schafft. Alten und Jungen, Männern und Frauen täuschen und gaukeln sie Lieb und Vertrauen, denn sie folgen nur dem als Herrn, der sie kann mit Macht beschwören. Neciel, ich rufe Dich! Neciel, ich geb Dir Kraft, Neciel, ich geb Dir Macht, Neciel, nimm wem ichs zugedacht! Die Du herrschest über jene, die in langen und wallenden, weiten flatternd fallenden Röcken und Kutten, Ornaten und Togen, Mänteln und Pelzen Würden erlogen, in Kaftans und Schleiern anders scheinen, als was sie sind, und Lachen und Weinen durch Trug bewirken und prahlen, nachdem sie den anderen die Stärke stahlen. Herrscher und Richter, Pfaffen und Dichter, Juden und Türken und niedliche Weiber, listige Knaben, Harren und Zeitvertreiber. Neciel, die Du liebst das fahrende Volk! Neciel, komm und hilf, spiegelnd jene Kraft, die jenem Pein und Unruh schafft. Bis sie 7 mal gebrochen, sich ins tiefste Loch verkrochen!: So soll es sein! Erst Schein, dann Sein!

    4. Die Magie des Schem-Ham-Phoras
    Auf dieser Stufe wird dem Magier die Aufgabe gestellt, sowohl die positiven als auch die negativen Wesen dieser Zone zu beherrschen. Insgesamt gibt es 72 Genien dieser Zone, mit denen der Magier Kontakt aufnehmen kann.
    Diese Stufe der magischen Schulung entspricht etwa dem 20. Grad — Magus Heptagrammatos — der FS.

    5. Die Magie der Venus
    In dieser Sphäre existieren 90 Intelligenzen. Der Magier hat die Möglichkeit mittels Evokation oder durch das mentale Wandern, aber auch durch magische Talismanologie mit den Wesen dieser Sphäre in Verbindung zu kommen.

    6. Sonnenmagie — die Magie des Mettatrons
    Hier hat es der Magier mit 45 Wesen zu tun, die er zu beherrschen hat, will er in das Arkanum der Magie eintreten.

    7. Die Magie der Marsgürtelzone
    Mit 36 Wesen dieser Zone wird der Magier Kontakt aufnehmen können. Auch diese Sphäre ist, wie die Sonnensphäre, schwierig zu beherrschen.

    8. Die Magie der Jupiter-Sphäre
    Hier kann der Magier mit 12 Ur-Intelligenzen dieser Sphäre in Kontakt kommen. Der Einfluß dieser Wesen erstreckt sich auf die gesamte kosmische Weltordnung.

    9. Die Saturnmagie
    Als letzte Sphäre in unserem Planetensystem käme die Saturnsphäre an die Reihe, welche auch sehr schwer zu erreichen ist. Mit 49 Ur-Intelligenzen kann der Magier Kontakt aufnehmen. Die Saturnsphäre gilt auch als Karma-sphäre.

    10. Transsaturnische Magie
    Hier handelt es sich um die Uranus-, Pluto- und Neptunsphäre. Diese Stufe der magischen Entwicklung ist mit den Stufen der drei letzten Grade (31., 32. und 33. Grad) des Graduierungssytems der FS zu vergleichen. In diesen Sphären befindet sich das magische Sanctum der Magier — ein Retreat der Magie für dieses Sonnensystem.

    11. Elementar- oder Creationemagie
    Eines der interessantesten Gebiete der Magie, welches noch wenig erforscht ist und daher auch nur von wenigen Eingeweihten praktiziert wird. Es geht darum, einen dienstbaren Geist zu erschaffen. Der Dienst-Geist kann aus einen, oder aus allen 4 Elementen erschaffen werden. Diese Praktiken werden besonders in Tibet angewandt. Ich gebe ein Beispiel einer Elementar-Creation:
    Er hatte wie im Krampf die rechte Faust geballt auf die Brust gedrückt und die Daumen-, Zeige- und Mittelfinger der ausgestreckten Linken gespreizt vor sich in den Raum gestossen und fixierte aschgrau im Gesicht mit glühenden Augen fast atemlos einen imaginären Punkt im Raum. Dann begann die Luft im Raum von den drei gespreizten Fingern wie über einen Asphaltofen in zitternde, wirbelnde Bewegung zu geraten. Es bildete sich eine Kugel wie eine Seifenblase und drinnen stand aufrecht ein schöner junger Mann. Dann aber schlängelte sich von unten her ein weißschwarzes Band an ihm empor, umhüllte ihn und schnürte ihn ganz ein, bis er erstickt zu Boden fiel und als Leiche dalag. Dann machte der Magier mit der rechten quer über die Kugel eine halbe Achterschlinge und sie löste sich sofort in Nichts zergehend auf. In 7 Wochen wird sich das Schicksal des Mannes, das wir eben geschaut haben, erfüllt haben.
    Der Magier nahm die Statue (genannt die Verführung) vom Sockel und stellte sie auf einem Tabouret mitten im Zimmer vor sich auf. Also in 7 Wochen bist du lebendig und weißt, was Du zu tun hast! Um selbst leben zu können, mußt Du Dir ein anderes Leben nehmen. Und dann geh ab ewiger Vorwurf für den, der Dich wünschte, dahin, wo die Hülle genügt und die Seele leer ist!, so murmelte er leise vor sich hin, die Statue magnetisch bestreichend. Er breitete einen kostbaren Brokatstoff, der über einem Tischchen als iecke lag, über die Figur und legte ihn, sie ganz darin einhüllend, in schöne Falten.
    Mit über der Brust gekreuzten Armen ging er dreimal um die Statue herum, mit starren Blick: "Aus Schein wird Sein!" murmelnd. Hierauf entzündete er, nachdem er die Fensterläden und Türen geschlossen und geräuchert hatte, drei Wachskerzen in mannshohen, vergoldeten Leuchtern, bettete die verhüllte Figur in eine schöne, gescnnitzte Truhe, stellte dieser zu Häupten links und rechts und am rechten Fußende je einen der drei Leuchter und sprach eine Anrufung Urians, eines der Herren der Tiefe. Er riß das Blatt, worauf der Name und die Wohnung des N. geschrieben stand, vom Block, entzündete es an der mittleren brennenden Kerze und hielt es über die Truhe bis es ganz zu Asche verbrannt war und ließ die Asche hineinfallen. Dann Schloß er den Deckel der Truhe, verlöschte Lichter und Räucherwerk, öffnete die Fenster.

    12. Astral- und Mental-Magie
    Um die physische Welt zu beherrschen wendet der Magier sich den höheren Dimensionen, also der Astral- und Mentalsphäre zu.

    Hier einige Arbeitshypothesen:

    1. Um jede körperlich-materielle Existenzform liegt ein biologisch-energetisches Perisoma (Astralplan).
    2. Um jede körperlich-materielle Existenzform liegt ein mentalenergetisches Perisoma (Mentalplan).
    3. Zahllose Perisomata liegen ineinander, das feinstofflichere im grobstofflicheren, und das energetisch stärkere dehnt sich aus auf Kosten des energetisch schwächeren.
    4. Das mentale Erdperisoma erstreckt eich über das astrale hinaus in den Weltraum.
    5. Das mentale Erdperisoma durchdringt mit seinen feineren Kräften die gröberen des astralen Perisomas.
    6. Die mentale Magie als Magie der großen Brudergötter Sonne und Saturn steht unter dem Gesetz der Polarität.
    7. Die mentale Magie ist die Überwindung dieser Polarität.


    13. Akascha-Magie
    Um Herr über alle Manifestationen in der physischen und psychischen Welt zu werden, ist es Voraussetzung, daß der Magier das Akascha-Prinzip, also den universalen Äther beherrscht. Dieses Wissen um den astralen Äther ist wohl eines der größten Mysterien der Magie und deshalb auch wenig bekannt.
    Der Magier muß mit der Zeit dahin gelangen diesen Akascha beherrschen lernen und wird mit Übung und Ausdauer auch Macht über alle Manifestationen erlangen.
    Die Gedanken- und Gefühlszentren im Bewußtsein bilden die offene Tür, durch die das ungeformte Universale Licht eintreten muß, um einen Mantel aus Materie zu erhalten. Die magnetische Kraft in den Gedanken- und Gefühlszentren ist ein Befehl, der nicht verweigert werden kann, und sobald diese Kräfte in einem Bewußtsein pulsieren, ob gelenkt oder nicht, beginnt das Universale Licht (Akascha) in das Reich der Form einzutreten, und sein freiwilliges Exil als Einleitung zur Individualisierung beginnt.
    Jeder Magier weiß, daß sich das, was man im Bewußtsein erschafft, als Form manifestieren muß, wenn es in das Gefühl eingehüllt wird. Die Denkkraft allein manifestiert sich nicht in der dreidimensionalen Welt, obgleich sie sich immer in der mentalen Sphäre offenbart.
    Gleichzeitig mit dem Gedanken entwickelt sich die Form, und diese wird ein bleibender Teil sowohl des Denkkörpers als auch der gesamten mentalen Sphäre der Erde. Um jedoch in die physische Welt einzutreten, muß der Gedanke in das Gefühl eingehüllt werden. Das Gefühl ist die vorwärtstreibende Kraft, die die Gedanken kraft durch den Schleier in die Manifestation preßt.

    14. Sexual-Magie
    Zur Magie als Ganzes gehört natürlich die Sexualmagie. Ebenfalls ein Mysterium wie das obengenannte Gesetr der Präzipitation (Akaschaprinzip).
    Und Gott formte den Menschen nach seinen Ebenbilde. Das Ursein als Vollbewußtsein ist aber Geist und keine Materie ohne geistiges Vollbewußtsein. Dieser Form von Mensch gab Gott ein Weib, vielmehr die Form zersprang und teilte sich in zwei Hälften. Die stärkere Hälfte ist der Mann, der auch den Samen behielt als Gesetz, während die schwächere Hälfte noch heute an jener Stelle blutet, wo der Lebensknoten gesessen hat.
    Der Same besteht aus Geist und Wasser. Der Samen ist also der Träger des göttlichen Geistes und nur dem Manne gegeben.
    Man kann mit diesem kostbaren Stoff dreierlei machen:

    1. Man kann ihn bei sich behalten.
    2. Man kann ihn zur Zeugung benutzen.
    3. Man kann ihn um des Lustgefühles willen vergeuden.


    Das große Sexual-Mysterium ist nun dieses, daß der Mann seinen Samen so umgestalten muß, daß dieser zu "Ojas" (große Geisteskraft) wird. Zu diesem Zwecke müssen ganz bestimmte Raja-Tantraübungen vorgenommen werden.


    Der GOTOS der FS

    Die meisten magisch arbeitende Logen und Orden stellen ihre Arbeiten unter den Schutz eines Logendaimonions.
    Der Name GOTOS der FS setzt sich zusammen aus den Worten: "Gradus Ordinis Templi Orientis Saturni". Er stellt den 33. Grad der Loge dar und bildet gleichzeitig das geistige Oberhaupt der Loge. Im Trance-Zustand kann der GOTOS astralisch von magisch begabten Fratres gesehen werden.
    Aufrechterhalten wird der GOTOS durch die magische Bruderkette bei den Osterlogen mittels geistiger Konzentration auf die unsichtbare astral-mentale Matrize der physischen Welt, und der Zirkulation und Rotation der universellen Substanz durch die magische Bruderkette. Der GOTOS als magnetischer Akkumulator in der Saturnsphäre speichert diese eliminierten magischen Kräfte durch die Bruderkette in der Kausalsphäre. Dies ist das Mysterium eines Logendaimonions. Man nennt dieses bewußt gebildete unsichtbare Wesen auch Egregor. Dieser GOTOS führt und leitet die Loge.

    Auch der berühmte "Orientalischer Templerorden" besaß ein Daimonion genannt: "Baphomet". Horst E. Miers schreibt in seinem Lexikon des Geheimwissens über Baphomet: "Baphomet oder Bafomet ein bei den Templern verehrtes Symbol dessen Ursprung unbekannt ist; die Figur des B. hatte einen weißen Bart und zwei Karfunkelsteine als Augen. Nach der Lehre der Großen Landesloge, wo B. eine gewisse Rolle spielt, lautet die "richtige" Schreibung Baffometus und bedeutet "der Mann mit dem Barte", von bafil = Bart, und hat den Sinn von "Weltseele"."
    Die Figur heißt heraldisch "redendes Haupt" und hat mit dem angeblichen Redehaupt der Templer nichts zu tun." Das Geheimnis des Baphomet läßt sich in wenige Worte für den Eingeweihten kleiden, denn Baphomet war ein Imagospurius, d.h. ein Gegenstand, der auf magische Weise mit einem jenseitigen Wesen verbunden war. Baphomet oder der Totenkopf sagte: "Sage allen, die Du liebst: Der Tod und menschliches Leid ist nicht schrecklich und fürchterlich. Ein ewiger Ausgleich regiertdie Welt und Sorge, Ärger und Angst sind nur die Winke des Schicksule, falls einer Fehler gemacht hat. Nimmt einer aber an anderen Ärgernis, dann ist er noch unreif und weit davon entfernt, Gott zu verstehen, der nur liebt und stets verzeiht. Alles Leben ist nur Maske der Pflicht. Wer seine Pflicht fröhlich erfüllt, ist Gott näher, weil er leichter verzeiht."


    Der Influxus des Aquarius

    Von eingeweihten und inspirierten Menschen ist über den Einfluß des neuen kommenden Zeitalters des Aquarius, an dessen Beginn wir heute stehen, viel geschrieben worden. Ein Großteil der Menschheit ist sich dieser Tatsache kaum bewußt. Die kosmische Influenz des Wassermanns wird transformiert von dem Planeten Uranus, der Planet kosmischer Magie, dessen innere Struktur und kosmische Hochspannung auf allen Gebieten revolutionierend sich auswirkt durch immer urplötzlich eintretende und sich vollziehende Umänderungen. Uranus als transsaturnischer Planet mit hochgepolter energetischer Substanz ist immer Hochspannungsfaktor ersten Grades.
    Daß heute ein so großes Chaos auf allen Gebieten sich kund tut hat seine primäre Ursache in dem Zusammenprall der zwei Weltzeitalter. Das jetzt untergehende Fischezeitalter mit seiner jupiterhaften neptunischen Struktur war der Impulsträger starker religiöser Strömungen in der Menschheit, die vor allem in dem Aufblühen des Christentums ihren Niederschlag fanden. Je mehr sich dieses Fischezeitalter seinem Ende nähert, desto intensiver wird der Einfluß des Planeten Neptun, der als Mitherrscher in diesem Zeichen gilt. Neptun gilt in der politischen Astrologie als Träger der Gruppen und der kommunistischen Idee, und er ist somit die Grundursache des heute so stark herrschenden Kommunismus. All diese Enderscheinungen des Fischezeitalters werden logischerweise durch den immer stärker werdenden uranischen Einfluß der Vernichtung anheimfallen.
    Um diesen Uranuseinfluß mehr zu beschleunigen und auf Erden sichtbar werden zu lassen beschäftigen sich die jetzigen Adepten mit Evokationen und Invokationen des Uranus. Durch Anrufung der geistigen Hierarchie des Uranus werden die Schwingungen des Uranus auf die Erde herabgezogen und beginnen sich hier in allen Bereichen langsam zu realisieren. Immer mehr in der Zuxunft wird sich das Wassermannzeitalter kristallisieren und die Menschheit in ganz ungeahnte geistige Entwicklungshöhen weisen.
    Der Demiurg Saturn ist ja trotz Uranus der Hauptherrscher in dem neuen auftauchenden Zeitalter.
    Er ist aber voraussichtlich in seinem Einfluße ein weitaufgelockerter geistig ganz anders gelagerter Saturneinfluß zu erwarten.
    Dies ist so zu erklären, da sich ja das gesamte Sonnensystem, und auch unser Universum auf Grund der fortschreitenden Evolution einen immer feineren Schwingungszustand nähert — wir streben sozusagen einem Entmaterialisierungsprozeß entgegen, da bereits ein im Unsichtbaren existierendes Sonnensystem zur Materialisation drängt und dies von Adepten beobachtet werden kann. Es gibt also zunächst nur den einen gangbaren Weg der strengen Zentralisation.
    Befreiung von allem überholten Ballast der bisher vorherrschenden Religiosität des Fischezeitalters, also Schaffung einer rein Saturnischen Basis in empfangsbereiter, zunächst abwartender Haltung. Offen und empfangsbereit sein für den Influxus dieser uranischen revolutionierenden Zeitwende! Verständnis für die neuen Ideen, aber doch sie mit klarem Blick zu prüfen, um nicht in dem herrschenden Chaos unterzugehen.
    Wer jedoch die feste saturnische Basis nicht verläßt, dem wird der Niederschlag dieses Umpolungsprozesses durchaus von geistigem Nutzen sein.
    Dazu verhelfe uns allen der Demiurg des Saturns, der Hüter der Schwelle, der Herr des Karmas.


    Credo

    Das Ziel ist Gott. Die Verehrung und Anbetung des Göttlichen Ich sollte zur ständigen Übung eines Bruders des höheren Lichtes werden. Dieses Hinwenden an das Göttliche Ich, nicht nur einmal am Tag, sondern als ständiges Dankgebet während des Tageslaufs ist Voraussetzung für das Erhobensein des Bewußtseins. Hier ist folgende Übung:

    Seht euren Scheitelpunkt als einen weiten geöffneten Lotos, strahlend mit entfalteten Blütenblättern, die weit über eure Kopfform hinausreichen, und seht nun den Strom reinen Elektronenlichtes aus eurer Göttlichen Gegenwart hineinfließen. Je weiter diese Lotosblüte geöffnet ist, um so breiter ist der Strom der einfluten kann.
    Dieses reine funkelnde Licht überschüttet euch, dringt durch eure niedere Körperstruktur und erfiüllt in jeder Zelle sein reinigendes, erlösendes Werk.
    Alle unvollkommene Substanz wird aufgezehrt, die Elektronen eurer Körperzellen schwingen schneller, und in jedem Atom leuchten die Pünktchen, aus denen es besteht, die wirbelnden Elektronen reinen kosmischen Lichts, befreit von allen Schatten.
    Diese Übung wird beitragen, alle Schatten aus dem Körper zu entfernen und die Verbindung mit dem Höheren Selbst aufrecht zu erhalten. Alter, Begrenzung, Arbeit, Krankheit oder irgendeiner der unzähligen Faktoren, die so schwerwiegend zur Belastung des persönlichen Selbstes beitragen, sind nur nach außen projizierte Gedanken und Gefühle. Das Bewußtsein des Christos in das eigene Bewußtsein zu rufen, kann aus dem inneren Selbst den Glauben oder die Bindung an irgendeinen dieser Faktoren auslöschen, und wenn das Bewußtsein seine Freiheit vollkommen von innen her ausdehnt, wird das nach außen projizierte Unvollkommene verschwinden.
    Es ist den Brüdern und Schwestern der Loge wiederholt gesagt worden, daß der natürliche Fluß der Lebensenergie aus der Magischen Gegenwart in das persönliche Selbst jeden mit allem versorgen würde, was erforderlich ist, um das physische Leben zu erhalten und seinen Plan zu erfüllen, aber vor dieser Veränderung, die finanzielle Freiheit genannt wird, muß die eingewurzelte Überzeugung im Bewußtsein verändert werden. Man kann das menschliche Bewußtsein nicht durch die Anstrengung des menschlichen Willens ändern; es kann aber dadurch verändert werden, daß man seine eigenen Ideen und Vorstellungen immer wieder völlig an die des Meisters der geistigen Hierarchie anlehnt. Da wir uns jetzt dem Neuen Zeitalter nähern, ist es für alle magisch arbeitenden Menschen wichtig die Kräfte und Schwingungen von den höheren Planeten auf die Erde zu projizieren.
    Unter höhere Planeten verstehe ich die Planetens Venus, Uranus und Mars. Diese Planeten sind für das kommende Zeitalter von größter Wichtigkeit. Wie wir wissen, ist Jetzt die Tätigkeit des weiblichen Strahles auf Erden vorherrschend, bedingt durch das anbrechende Aquarius-Zeitalter.

    "Liebe ist das Gesetz" "Liebe unter Willen" "Mitleidlose Liebe"



    © Walter Jantschik, 1979


    Sammlung von Texten von Walter Jantschik.

    Johannes Goeggelmann / Frater Saturnius: Beispiel einer Skandalisierung durch den Boulevard. Adolf Hemberger, Horst Knaut, Friedrich–Wilhelm Haack.

    Die komplette Historie der F.S. in Peter-R. König: "Der O.T.O. Phänomen RELOAD".





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