[Anmerkung P.R. König: Auf dem Frontispiz: "Prof. A.Hemberger
grüsst seinen Br.·. und Freund Oskar Schlag, 21. Sept. 1978."
Grammatikalische und orthographische Eigenheiten sind
beibehalten]
Bei den folgenden Rezepturen treten Bezeichnungen auf, die sich sehr
absurd anhören auf Grund ihrer verschlüsselten Ingredienzen. Wie immer
in der Magie sind auch hier von den Wissenden Analogien herangezogen
worden, um dem Laien die Herstellung von magischen Tränken zu
erschweren, wenn nicht gar durch sinnlose Bezeichnungen gänzlich
unmöglich zu machen.
Bevor nun die magischen Philter und Rezepte zugänglich gemacht und in
eine vernünftige lesbare und verständliche Form gebracht werden, muss
ich noch Folgendes sagen: Ich habe lange darüber nachgedacht, ob es gut
sei, diese nicht immer ganz ungefährlichen Tränke und Traktätchen zu
veröffentlichen. Aber ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass, wer
Böses tun will, es ohnehin tut, auch ohne diese Rezepturen, und so bin
ich bereit, Sie in die Geheimküche der Hexen, Zauberer und Alchimisten
einzuladen, und, wenn es Ihre Zeit und die Mittel erlauben, auch einmal
einen Versuch mit Hilfe dieser Dinge durchzuführen. Alles, was ich im
Laufe der Jahre in dieser Hinsicht sammeln konnte, stelle ich hiermit
zur Verfügung, in der Hoffnung, dass es auf fruchtbaren Boden fallen
möge.
Also - in medias red - beginnen wir mit den Räucherungen! Wie Sie
wissen, erfordern gewisse magische Operationen streng vorgeschriebene
Rezepturen von Räucherungen, die dazu dienen sollen:
- bei Evokationen die dem zu rufenden Wesen genehme Atmosphäre zu schaffen,
- den Magier in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen,
- die ekstatische Situation einer magischen Operation zu unterstreichen.
Die Räucherungen sind so zusammengestellt, dass sie analog den
Planetenstunden und der den Planeten zugeschriebenen Pflanzen, Tieren
und Chemikalien sind.
Trotzdem können die Rezepturen, so wie sie in den Grimoiren
vorgeschrieben sind, nicht für unsere Zwecke angewandt werden, da Dinge
verlangt werden, die einfach in dieser Form nicht zu beschaffen sind,
und die, wie wir noch sehen werden, nur Tarnung und Verschleierung der
wahren Drogen pp. sind.
Was könnten wir z.B. mit einer Rezeptur folgenden Inhalts
anfangen:
"Man fertige eine Paste aus Fledermaushirn, Hirschgehirn und roter
Koralle an. Dazu gebe man das getrocknete und zerstossene Herz zweier
Tauben etc. etc. ...", abgesehen von anderen viel widerwärtigeren
Ingredienzen. Man kann so ein Mittel nicht herstellen! Man soll es auch
nicht, denn die absurden Bezeichnungen haben einen ganz realen
Hintergrund und sind durchaus zu beschaffen. Man muss nur eben wissen,
was Fledermaushirn oder Katzenhirn in Wirklichkeit ist.
So bedeutet der Name des Tieres nichts anderes, als die Jahreszeit oder
die planetarische Stunde, in der die Pflanzen eingesammelt werden
müssen.
Wir wissen ja, dass Mineralien, Pflanzen und Tiere jeweils einem der
Lichter oder Planeten zugeschrieben werden, und da wir dies wissen,
bedeutet es nunmehr keine Schwierigkeiten mehr, die Rezepturen richtig
zu lesen.
Die Liste, die nun angeführt wird, gibt einen Hinweis. Folgende
magischen Bezeichnungen haben die reale Bedeutung von:
Um ein Beispiel zu den Tier-Namen zu geben, sei erwähnt, dass Gänse und
Tauben unter das Zeichen Venus fallen, Füchse und Spechte unter Mars,
Katzen, Raben, Fledermäuse und andere Nachttiere unter Saturn, Spatzen
und Schwalben unter Merkur, und der Hirsch unter das Zeichen des
Mondes.
Am Ende des Kapitels wird eine Liste gegeben von Tieren, Pflanzen und
Mineralien und ihre Zugehörigkeit zu den Planeten und
Zodiakalzeichen.
Geräuchert wird entweder in der Räucherpfanne oder in besonderen
Gefässen, in denen ein Holzkohlenfeuer brennt bezw. glimmt.
Die Räucherpulver sollen auch geweiht werden, und zwar dem jeweils
zugehörigen Planeten. Dieser Ritus wird zum Schluss dieses Kapitels
gegeben.
Kommen wir nun zu den eigentlichen Räucherungen und Rezepturen und
beginnen wir mit der Räucherung für die Sonne, für Wesenheiten der
Sonne, und Anrufungen an Sonntagen und selbstverständlich auch für
andere solare magische Handlungen.
Zuerst gebe ich die Original-Rezeptur, anschliessend die Übersetzung.
aa ist für 5 Gramm festgelegt!
Also, wer Sonnenwesenheiten evozieren, anrufen will, der
nehme als Räucherung:
Alles zusammenmischen und im Schatten trocknen lassen. Dann im Mörser zu Pulver zerstossen, anschliessend weihen, dann exorzieren. Dieses Rezept bedarf keiner weiteren Erklärung. Die Ingredienzen sind leicht erhältlich und nicht verschlüsselt.
Räucherung zur Evokation und Anrufung von Mond-Wesenheiten und allen lunaren Wesen:
Man mache aus obigen Stoffen und dem Blute einer jungen Gans oder Taube eine Paste. Lasse sie trocknen und zerstosse sie im Mörser zu Pulver, dann weihen und exorcieren. Übertragen heisst die Formel:
Man nehme Indisch Harz und bereite zur Stunde der Venus eine Paste aus
obigen Drogen, trocknen lassen und im Mörser zerstossen, dann weihen -
exorcieren.
Man kann zusätzlich, wenn man magisch ganz sicher gehen will, dann
noch das Harz zur Stunde der Venus in einem Venuszodiakalzeichen
gewinnen. Das stösst aber schon auf grössere Schwierigkeiten, da das
Harz in der Apotheke fertig gekauft werden muss.
Aus dem Blut eines Fuchses und dem Gehirn einer Elster sowie den obigen
Ingredienzen mache man eine Paste, lasse sie trocknen und zerstosse sie
zu Pulver, das dann geweiht werden muss und exorcieren.
Hier ersetzen wir aus dem Rezept das Pulver aus Agat durch die Pflanze
Agathophyllum off. aa, also zu gleichen Teilen. Die Fertigung lautet
dann so:
Zur Stunde des Mars bereite man aus Indisch Harz (= Sangdragon) und dem Harz eines Kirschbaumes, das zur Stunde des Merkur (= Elster) gewonnen sein muss, eine Paste, zusammen mit obigen Drogen, trocknen lassen und zu Pulver zerstossen pp.
Bemerkt sei noch, dass die Räuchermittel nicht mittels Hitze getrocknet werden dürfen, sondern im Schatten an der Luft. Dabei achte man darauf, dass das Gemenge auch wirklich trocken ist, bevor man es im Mörser zerstösst. Wenn irgend möglich setze man die Räuchermittel während des Trockenvorganges dem Lichte des Vollmondes aus. Der Mond ist ein hervorragender Konzentrator sämtlicher planetarischer Kräfte.
Will man Venuswesen anrufen, oder gedenkt man sonstige magische Operationen vorzunehmen, die venusischen Einflüssen unterliegen, so bereite man folgendes Räuchermittel:
Man nehme das Blut einer Haus- oder Wildtaube (alles aa) und das Gehirn
dreier Sperlinge und mische alles mit den obigen Drogen, dann trocknen
lassen und im Mörser zerstossen; anschliessend weihen - exorcieren.
Übertragen heisst das so:
Zur Stunde der Venus nehme Indisch Harz und mische es mit der dreifachen Menge Kirschbaumharz, das zur Stunde des Merkur gewonnen sein muss. Vermenge alles mit obigen Drogen und lasse es trocknen, anschliessend zerstossen und weihen.
Sie sehen, es ist alles nicht so blutrünstig, wie es sich anhört!
Es folgt nun das Rezept für marsische Räucherungen.
Nimm das Blut einer schwarzen Katze und das Gehirn eines Raben und
verfertige zusammen mit obigen Drogen eine homogene Paste. Lasse sie
trocknen und zerstosse sie dann zu Pulver, das dann geweiht wird und
exorcieren.
Zunächst ersetzen wir in der Rezeptur das Magneteisenpulver durch
"Resina Sagapennum" oder "Resina ferula persica".
Dann muss es richtig heissen:
Zur Stunde des Saturn nimm Indisch Harz (Sangdragon) und Kirschbaumharz. Daraus fertige mit den oben angeführten Drogen eine Paste, trockne und zerstosse sie zu Pulver, das dann geweiht wird.
Rezeptur für Jupiter-Operationen.
Aus dem Blut dreier Schwalben und dem Gehirn eines Hirsches mache einen
Brei und untermenge obige Drogen. Lasse alles trocknen und zrstosse es
zu Pulver, das dann exorciert und geweiht wird. Übrigens: Exorcieren
heisst = magisch ent-oden! Also, es ist immer erst zu exorcieren, erst
dann wird geweiht! Der umgekehrte Fall wäre nämlich purer Unsinn. Wenn
also in den bisherigen Rezepturen gesagt wurde: erst weihen, dann
exorcieren, so ist das nach den verschlüsselten Rezepturen eine
bewusste Irreführung.
Also nochmals: Es muss zuerst exorciert werden, erst dann kann geweiht
werden!!! Man weiht ja nicht erst, um gleich hinterher wieder zu
entoden!
Nun transformieren wir aus der Rezeptur des Jupiter das Azur-Pulver in
Kanadabalsam und die Pfauenfedern in den Samen des wilden roten
Mohnes.
Aus dem Blut dreier Schwalben wird Indisch Harz, das zur Stunde des
Merkur mit dem Harz des Kirschbaumes, das zur Stunde des Mondes
geerntet werden muss, gemischt wird. Drei Schwalben - also dreifache
Gewichtsmenge der im Rezept angeführten Drogen. Ein Gehirn - ergo -
einfache Menge bezw. einfaches Gewicht der Rezept-Drogen. Sodann
verfahren wie bei allen anderen Rezepturen.
Es folgt nun die Räucherung zur Evozierung von Saturn-Wesenheiten und zur Operation saturnischer magischer Angelegenheiten.
Aus dem Blut einer Fledermaus und dem Hirn einer schwarzen Katze mache
einen Brei und mische obige Drogen dazu. Lasse alles trocknen und
zrstosse es zu Pulver, das dann exorciert und geweiht wird.
Ersetzen wir also das Magneteisenpulver durch Sagapennum oder ferula
persica, dann nehmen wir Indisch Harz in der Stunde des Saturn (=
Fledermaus), sowie das Harz des Kirschbaumes, das zur Stunde des Saturn
geerntet wird - das durch das Hirn der schwarzen Katze allegorisiert
wird - und schon hat die Rezeptur einen realen Sinn. Und
Vorsicht!!! Bei dieser Räucherung stellen sich ganz reale
Wirkungen ein!!! Die Dämpfe dieser Räucherung sollten möglichst nicht
direkt eingeatmet werden!!!
Zwei bis drei Messerspitzen dieser Mischung ins Essen oder Trinken
eines Menschen gegeben erzeugt den sogenannten "schwarzen Wahnsinn",
eine Art Seelenspaltung, bei der der Betroffene sich in ein Tier
verwandelt glaubt und sich auch so benimmt.
Da in jedem Menschen eine Tieranalogie schlummert, glaubt der
Betroffene sich in jenes Tier verwandelt, das seiner charakterlichen
Veranlagung nach in ihm verborgen ist.
Hier enden die Rezepturen für planetarische Räucherungen.
Nachstehend noch die Räucherungen für die Wochentage:
Nun die Praxis, wie die Räucherpulver entodet und geweiht werden. Ist
das Pulver zerstossen, so schütte man es auf einen silbernen (echt!)
Teller, der nur für diese Zwecke verwendet werden darf. Die Zeremonie
wird auf einem Tisch vorbereitet.
Genau am Tage und zur Planetenstunde, die dem Räuchermittel analog ist,
beginnt das Ritual.
Der Tisch wird mit einem Tuch bedeckt, das die planetarische Farbe
haben muss, also bei der Sonne = gelb, beim Mond = silbern oder weiss,
bei der Venus = grün, beim Mars = rot; beim Jupiter = blau, beim Merkur
= changeant und beim Saturn = schwarz.
Die Anzahl der aufzustellenden Kerzen entnehme man aus den magischen
Zahlenquadraten der Planeten - siehe Agrippa.
Die Kerzen werden um den Teller herum aufgestellt, also für Saturn = 3,
für Jupiter = 4, usw.
Dann spricht der Magier die Elemente-Formel der "Vier": "Caput
mortum, imperet tibi Dominus per vivum et devotum serpentem.
Cherub, imperet tibi Dominus per Adam Jotchavach!
Aquila errans, imperet tibi Dominus per alas Tauri.
Serpens imperet tibi Dominus TETRAGRAMMATON per angelum et leonem!
Michael, Gabriel, Raphael, Anael!
Engel mit den toten Augen - gehorche!
Fluat Udor per spiritum Eloim
Maneat Terra per Adam Jotchavach
Fiat Firmamentum per Jahuvehu Zabaoth
Fiat Judicium per ignem in virtute Michael.
Nimm durch die Kraft des heiligen Elementes Wasser alles Unreine aus
diesem Gegenstande."
- Hier zeigt der Magier mit der Schwertspitze oder mit dem mag. Stab
auf das zu exorcierende Mittel. -
"Wasser fliesse zu Wasser.-
Brenne heiliges Element Feuer.
Erde falle auf Erde durch die Kraft des heiligen Tetragrammatons - des
Morgensternes.
Nehmet hinweg Elemente alles Unreine im Namen Jahuvehu und der grossen
Wesen der Elemente Gob, Nixa, Dijn und Paralda. Amen!"
Ist dies geschehen, so nehme der Magier den Teller mit dem
Räuchermittel in die Hand und spreche:
"Dir, grosse planetarische Kraft des ... (Saturn, Merkur, usw.
je nach Planet) weihe ich diese Räucherung (oder anderes).
Sie ist rein, - rein durch die Wesenheit Elchenus, der ist - war - und
sein wird in Ewigkeit, rein durch die Elemente."
Damit ist die Weihung beendet und das Räuchermittel wird am
zweckdienstlichsten in einem der planetaren Farbe entsprechenden Gefäss
aufbewahrt.
Diese Reinigung und Weihung kann für alle Gegenstände, d.h. für alle
magischen Pulver, Philter, Flammenpulver und Tränke angewendet werden,
nicht aber für die Weihung von Talismanen, Dolchen oder gar
Schwerter und des mag. Stabes. Für diese gelten andere Formeln.
Es werden jetzt die Formeln der magischen Mittel bekanntgegeben, die die Flammen, die bei Evokationen im Dreifuss unter Verwendung von Holzkohle brennen müssen, in der jeweils planetarischen Farbe einfärben, und somit das einem Wesen - einer Wesenheit - angenehme Licht ausstrahlen, das seiner Zone - seiner Welt - seiner Ebene analog ist.
werden im Mörser kräftig gemischt, dann exorciert und dann geweiht. Auf
die planetarische Stunde ist genauestens zu achten!
Eine Messerspitze der Mischung verwandelt die Flamme in die der Sonne
zugeteilten gold-gelben Farbe.
Bei einer längeren Evokation ist von Zeit zu Zeit die zu gebende Dosis zu erneuern.
werden im Mörser gut gemischt. Wenn irgend möglich sollte diese Mischung bei Vollmond hergestellt werden, wenn positive Kräfte angerufen werden sollen. Sollen dagegen Dämonen angerufen werden, so stelle man das Pulver bei Neumond her.
werden gut gemischt, dann exorciert und geweiht.
Bei der Herstellung dieses Pulvers muss darauf geachtet werden, dass
die Venus weder vom Mond noch vom Saturn schlecht aspektiert wird.
werden gut gemischt, dann exorciert und geweiht.
werden gut gemischt, dann exorciert und geweiht.
Bei diesem Pulver sind spannungsgeladene Aspekte sogar erwünscht.
Exacte Oppositionen mit Sonne und Mars sind besonders günstig.
Marswesen lieben spannungsgeladene Atmosphären ganz besonders.
Ungünstig sind Mond-Aspekte dieser Art!
sind im Mörser zu zerstossen und gut zu mischen, dann zu exorcieren und
zu weihen.
Bei Jupiter-Drogen ist bei ihrer Herstellung darauf zu achten, dass
weder eine Sonnen- noch eine Mondfinsternis in nächster Nähe ist.
Andere Aspekte spielen hier keine Rolle.
müssen gut gemischt werden, dann exorcieren und dann weihen.
Diese Saturnfumigation muss bei Neumond hergestellt werden!
Sie soll nicht in der Wohnung gemischt werden, sondern im Walde oder an
einem anderen einsamen Ort.
Das Mittel ist in einem Bleibehälter aufzubewahren, der das saturnische
Siegel tragen muss und folgende Namen auf dem Deckel:
Araukiah
Anaza
Chiah
Vorsicht bei der Anwendung saturnischer Evokationsmittel! Wenn irgend möglich sind keine Evokationen vorzunehmen, sondern nur Anrufungen, bei denen das Wesen - die Wesenheit - nicht herbeigerufen wird!
Es folgen nun Rezepturen, die seit uralten Zeiten in der Magie und der
magischen Heil- Zauber- und Liebeskunst Verwendung fanden. Sie werden
Ihnen gegeben im Vertrauen darauf, dass sie nur zu guten und dienlichen
Zwecken angewendet werden, und nur im äussersten Falle zur Verteidigung
gegen Feinde.
Im Übrigen gilt auch hier das Gesetz: "Tue was du willst!", und "Jeder
ist für sein Tun selbst verantwortlich!!!"
Für die Herstellung der Philter gilt im allgemeinen folgende Regel: Die
Substanzen müssen in ihrer Zusammensetzung genau der angegebenen
Rezeptur entsprechen!
Die Drogen - Substanzen - sind stets an der Luft an einem trocknen und
dunklen Ort zu trocknen. Nach dem Trocknen sind sie zu Pulver zu
zerstossen, dabei ist entweder eine eigene Mumia (= Körperteilchen)
darunter zu mischen, wenn sie für den Magier selbst sein sollen, oder
ein bis zwei Tropfen Blut von demjenigen, für den der Philter
hergestellt wird. In der angegebenen Konzentration genügt es, wenn
eine, höchstens zwei Messerspitzen des Mittels in das Getränk oder in
das Nahrungsmittel des Betroffenen getan wird.
Wenn möglich und wenn man das genaue Geburtsdatum kennt, nehme man die
Stunde des Geburtsregenten zur Herstellung des Philters. Auch hier
müssen wieder Analogien zu den Tiernamen gefunden werden! Es wird also
wieder zuerst das Originalrezept beschrieben und dann das übersetzte
Rezept gegeben.
Diese Dinge sind an sich nicht so absurd, dass man sie nicht besorgen könnte. Da aber die Magie mit Analogien arbeitet, so können wir die Entsprechungen ruhig aus dem Reiche der Pflanzen und der Mineralien nehmen. Es muss zwingend angenommen werden, dass bei Benutzung der tierischen Ingredienzien genau dieselben Erfolge erzielt werden, ja vielleicht sogar intensiver. Der Einfachheit halber wollen wir aber unsere Drogen aus dem Reiche der Kristalle und Pflanzen nehmen:
Alles gut mischen, zerstossen und zur Stunde der Venus weihen!
Die biochemische Formel lautet:
Soll das Mittelfür eine Frau sein, so gebe der Mann seinen Samen von
mindestens drei Ergüssen in eine Glasschale und gebe ungefähr die
gleiche Menge Zucker dazu, bis der Zucker den Samen aufgesaugt hat.
Wenn die Masse trocken ist, pulverisiere man die Zuckerkörner und
mische die obigen Substanzen darunter.
Eine Frau nimmt ihre Menses, die Zubereitung ist dieselbe.
Es kommt hier noch hinzu, dass die Frau die Zuckerstückchen vorher mit
ihrem Achselschweiss vollsaugen lassen muss. Es ist zwar wenig
appetitlich, dafür aber in der Wirkung um so durchschlagender.
Die Flügeldecken der Canthariden sind giftig!!! Deshalb Vorsicht!!! Die
Dosis soll eher unter- als überschritten werden!!!
2. Rezept
Von den folgenden Tieren:
werden die Geschlechtsorgane zur Zeit der Paarung oder Brunst genommen, in 70prozentigen Alkohol gelegt und im Balucum Mariae = Wasserbad auf die Hälfte der Substanz eingekocht. Dann wieder Alkohol auffüllen, in eine Schale füllen und den Alkohol verdunsten lassen. Den verbleibenden Rest im Mörser zu Pulver zerstossen, dann exorcieren und anschliessend weihen, und zwar zur Stunde der Venus. Bei dem pflanzlichen Rezept werden nur die Blütenstände nachstehender Pflanzen genommen:
Die Blüten sind zur Stunde der Venus zu sammeln und müssen frisch
ausser der Yohimbeh, verarbeitet werden.
Also in 70prozentigem Alkohol einkochen bis auf 1/3 des Volumens, dann
wieder auffüllen und an der Luft bis auf 1/3 des Volumens verdunsten
lasssen. Dann filtert man das ganze und setzt, wie beschrieben, eigene
Mumia (Samen oder Mensis) dazu. Diese Zuckerbereitung ist also vor dem
Abfiltern der Tinctur zuzugeben. Dann wird die Masse exorciert und
geweiht, das heisst der Likör. Die ausgezogenen und gefilterten
Pflanzen werden weggeworfen.
Eine biochemische Formel erübrigt sich, da die angegebenen Drogen
wesentlich leichter zu beschaffen sind als die Kristalle.
trocknen und in einem Mörser zerstossen, dann exorcieren und
anschliessend weihen.
Diese Rezeptur ist, so wie sie angegeben ist, nicht zu gebrauchen. Wo
sollte man denn auch wohl einen weissgepunkteten roten Drachen
fangen?
Wie immer entpuppt sich alles einfach und schlicht. Der rote
weissgepunktete Drache ist der Fliegenpilz.
Beginnen wir also, uns diesen Philter zuzubereiten.
Zunächst suchen wir uns im Walde 2 oder 3 grosse Fliegenpilze, die wir
zur Stunde der Venus pflücken, in Stücke schneiden, und in einen halben
Liter Milch legen, und 3 bis 4 Tage stehen lassen. Wenn möglich setzen
wir die Mischung dem Lichte des Vollmondes aus.
In der Zwischenzeit bereiten wir eine Mischung aus:
In einem Mörser werden diese Drogen kräftig vermischt, mit ca. 150
Gramm 96prozentigem Alkohol übergossen und anschliessend in einem
Wasserbad erhitzt. Dann werden die Pilzstücke aus der Milch genommen
und diese - die Milch - auf 1/4 eingekocht. Die alkoholische Lösung mit
Pflanzen wird der noch heissen Milch zugesetzt und das Ganze wird dann
bei ganz schwachem Feuer weiter auf 1/3 eingekocht. Dann gibt
man wieder 50 Gramm 96prozentigen Alkohol hinzu und filtert alles
durch. Die Pflanzenreste sind nicht mehr verwendbar und werden
vernichtet.
Der Likör muss tropfenweise genommen werden, ca 10 bis 15 Tropfen auf
ein Stück Zucker.
Will man jemanden ein Geheimnis entlocken, wende man das Wahrheits-Filter an. Rp. Wahrheits-Filter:
In der Stunde des Saturn sammle man Harz des Kirschbaumes, so viel wie möglich (= 20 bis 30 Gramm) und löse das Harz in Alkohol absolutus auf. Dieser Lösung werden drei Messerspitzen vom Semen Hyoscyamus niger beigegeben. Diese Mischung lasse man bei kleiner Flamme zur Hälfte einkochen. Dann zerstosse man Pflaumenkerne und gebe davon einen Teelöffel der Mischung bei. Alles zusammen dann ca. 4 bis 5 Stunden ziehen lassen. Zur Stunde des Merkur mische dann die Masse mit einem Liter erstklassigen Malvasier-Wein. Dann mehrmals filtern, bis die Lösung goldklar ist.
Man serviert das Getränk in Südwein-Gläsern. Es öffnet bestimmt die Sprachorgane des Partners.
Man fange die Bienen und zur Stunde der Venus töte man sie mit etwas
Äther und werfe sie in 1/4 oder 1/8 besten Cognac. Darin bleiben sie 5
(fünf) Tage - fest verschlossen und warm (Zimmertemperatur 22 bis 25
Grad) - stehen. Danach nehme man die Bienen heraus und lasse sie
trocknen. Sind sie trocken, werden sie in einem Mörser zu Pulver
zerstossen. Der Cognac wird später noch gebraucht!! Dann warte man, bis
der Mond voll ist, dann teige man zur Stunde der Venus aus den anderen
Ingredienzen einen festen Brei an und gebe das Bienenpulver hinzu. Aus
diesem Teig verfertige kleine Pillen - etwa 3 mm Durchmesser - und
überziehe sie mit einer Zuckerglasur. Die Zuckerglasur ist in jedem
einschlägigen Geschäft erhältlich.
2-3 Pillen steigern Liebeslust
und Kraft bei Mann und Frau. Der Cognac, der übrig geblieben ist,
heisst Apitinctura und ist bei nervösen Magenverstimmungen ein ganz
vorzügliches Mittel! Macht man das Mittel nicht für sich sich, sondern
für eine Frau, die man liebt, so mische man etwas eigene Mumia bei!
Man vergesse nicht - auch diese Mittel müssen entodet und geweiht
werden!!!
Derjenige, der mit der Magie gross geworden ist, tut das - entoden und
weihen - selbst mit den Medikamenten, die ihm der Arzt verordnet.
ist ein arabisches Wort und heisst schlicht und einfach Gras.
Aber was für ein Gras ist das! Auf lateinisch heisst dieses Gras
"Canabis indica" und ist im Deutschen unter "Indischer Hanf" bekannt.
Dieses Kräutlein ist nun ein Mittel "par excellence" für magische
Tränke und Philter. Die Rezeptur wird so angegeben, dass sie zwar ein
Maximum an magischen Erfolg, aber ein Minimum an Rauschwirkung
hervorbringt. Es kostet nur einige Mühe, die folgende Rezeptur
herzustellen! Wir können uns aber einen Grundstoff herstellen, der für
viele andere magische Tincturen gebraucht wird.
Samen von Canabis indica erhalten wir in jeder Drogenhandlung. Diesen
Samen säen wir in schmale Holzkästen mit guter Humuserde. Die Kästen
stellen wir so, dass sie möglichst viel Sonne haben. Sie können
beruhigt sein - es wird üppig wuchern.
Die Zeit der Ernte ist gekommen, wenn der Hanf blüht. Die Pflanzen
werden geschnitten, und zwar nur die blühenden Spitzen. Sie werden
sofort verarbeitet!
Geschnitten wird in der Stunde des Saturn.
Das folgende Rezept heisst: "Extractum arabicum
canabis.
Nehme 1/8 Pfund Butter und zerlasse sie in einer Casserole = Kasserolle mit einem Teelöffel Aqua destillata. Dann gebe man die abgeschnittenen Hanfspitzen dazu. Fett und Wasser müssen so bemessen sein, dass der Hanf unter keinen Umständen anbrennen kann. Es wird so lange gekocht, bis der Hanf Butter und Wasser nahezu vollständig aufgesogen hat. Das zugesetzte Wasser muss gänzlich verdunstet sein! Dann wird das ganze in ein Filtertuch gegeben und kräftig ausgedrückt - am besten in einer kleinen Presse.
Die ausgepresste durchgefilterte Masser erstarrt und bildet nun die Grundmasse für viele magische Rezepturen. Die Paste kann auch mit Aromaten versetzt und zu Pillen verarbeitet werden, die dann vor magischen Seancen eingenommen werden können.
Damit wollen wir uns aber nicht aufhalten, sondern gehen gleich zur ersten brauchbaren Rezeptur über, um visionelle Zukunftsschauen zu erzeugen.
Sie nennt sich
Herstellung: Man koche die Pflanzen im Fett auf kleiner Flamme - ohne die Pappelknospen. Wenn die Feuchtigkeit der Blätter verdunstet ist - man sieht das daran, dass sie brüchig werden - wie Kartoffelchips - gebe man die in der Zwischenzeit zu feinem Pulver zerstossene Pappelknospen dazu. Auf ganz kleiner Flamme lässt man nun alles 24 - vierundzwanzig - Stunden ziehen. Danach passiert man alles durch ein Tuch, indem man es stark ausdrückt, und lässt die Masse erkalten. Nach dem Erkalten hat sich ein Grund gebildet, der entfernt werden muss. Zu diesem Zweck verflüssigt man das Fett vorsichtig im Wasserbad - es darf nicht kochen oder Blasen werfen, wodurch ja der Grund aufgerührt würde. Dann giesst man den klaren Teil des Unguentum in einen Steintopf, der gut verschlossen wird. Exorciert und geweiht wird zur Saturn-Stunde!
Anwendung: Herzgrube, Achselhöhlen, Hände und Füsse sind mit
dieser Salbe gut einzureiben. Dann legt man sich flach auf eine Couch
in einem warmen, mässig beleuchteten Zimmer und konzentriert sich auf
die Fragen, deren Lösung im Dunkel der Zukunft liegt.
Legt man den Tarot, so kann man, um gesteigerte seherische Fähigkeiten
zu erlangen, sich mit dieser Salbe die Halsschlagadern und die Schläfen
einreiben.
Die Wirkung ist erstaunlich gut!
Paracelsus gibt uns folgende Angaben zu einem Mittel, das dieselben
Wirkungen hat, das aber hauptsächlich dazu verwandt wird, um im Schlafe
die Zukunft zu schauen.
Es ist auch ein hervorragendes Vorbereitungsmittel zu magischen
Evokation, besonders dann, wenn der Magier zu Angstgefühlen neigt, wenn
sich die evozierten Wesen zeigen.
Das Mittel beseitigt die Angst radikal und macht die Sinne klar zur
Schau in's Unbekannte. Diese Rezeptur nennt sich:
Der Einfachheit halber nehmen wir bei dieser Rezeptur für ein Gewichtsteil = 1 (ein) Gramm an.
Herstellung: Das Opiumextract bezw. das Extractum arabicum
canabis wird in dem Wein aufgelöst. Dann koche man den Honig kräftig
auf und gebe ihn in den Wein. Dann gebe man unter kräftigem Rühren die
übrigen Drogen, die man zuvor gemischt und zu Pulver zerstossen hat, in
kleinen Dosen der Flüssigkeit bei. Man rühre so lange, bis man eine
homogene Paste erhält. Alsdann zur Stunde des Saturn exorcieren und
weihen.
Anwendung: Vor der magischen Operation 1 (einen) Teelöffel voll
einnehmen.
Dieses Mittel wird äusserlich angewendet. Schläfen, Herzgrube und
Achselhöhlen werden damit eingerieben, und zwar vor dem
Schlafengehen.
Das Electuarium sabbathi führt den Schläfer in den sogenannten
Hexensabbath. Wer also Lust verspürt, eine Art magische "dolce vita" -
wenn auch nur im Traum - zu erleben, der mache sich diese Hexensalbe:
Anschliessend exorcieren und zur Stunde des Saturn weihen!
Eine andere Hexensalbe: genanntUnguentum infernale.
Im Mittelalter wurde wirklich Menschenfett genommen. Lieferant des
Apothekers war der Henker, und es gab reichlich Menschenfett im
Mittelalter! Da wir aber keines haben, nehmen wir gereinigtes
Schweineschmalz.
Also:
Das ganze fülle man in einen irdenen Topf, den man dann zu gleichen
Teilen mit wildem Mohn und Hanfblüten auffüllt. Der Topf wird
hermetisch verschlossen und im Wasserbad (= Balucum Mariae) 2 (zwei)
Stunden erhitzt. Dann wird der Inhalt des Topfes durch ein Filter
gepresst und zur Stunde des Saturn exorciert und geweiht.
Anwendung: Vor dem Einschlafen reibe man sich mit dem Extrakt
den Hals, die Karotiden, die Achselhöhlen und die Gegend hinter den
Ohren ein.
Ist das astrale oder mentale Gleichgewicht eines Menschen gestört, so fertige man eine astrale Medizin, die imstande ist, die Störungen innerhalb kürzester Zeit zu beseitigen und die magisch-fluidischen Ströme zu rectifizieren und zu polarisieren. Dieses Mittel ist das
Alle drei Metalle werden zusammengeschmolzen und daraus eine Feilicht
[?] oder ein Pulver hergestellt.
Hinzu kommt dann:
Alles Zusammen wird in einen Tiegel gegeben und auf ein starkes Feuer
gesetzt und so stark wie möglich erhitzt. Der Inhalt wird dann
zerstossen, so lange er noch sehr heiss ist.
Dieses noch heisse Pulver schüttet man dann in ein Matras
(Spezialgefäss - Gefäss, das früher viel in der Alchemie verwendet
wurde), in dem 32 Teile 90prozentiger Alkohol sind. In diesem Bad lässt
man alles circa 1 (eine) Stunde ziehen. Alsdenn wird die Menge
klargefiltert, zur Stunde des Jupiter exorciert und geweiht.
Anwendung: = tropfenweise!
Diese Mischung auf schwacher Flamme einige Stunden ziehen lassen, dann
Schwefeläther = 15 Teile zusetzen.
Zur Stunde des Mars exorcieren und weihen!
Mit der Tinktur wird der Kopf vor besonders schweren Konzentrations-
und Meditationsübungen massiert. Der Erfolg ist vielversprechend!
Es folgt nun eine Rezeptur, die besonders deutlich Visionen und
Zukunftsschauen ermöglicht.
Die Pillen sollen etwa einen Durchmesser von 1 mm haben, von denen man
vor dem Einschlafen 2 bis 3 Stück zu sich nimmt. Dabei muss man sich
fest einprägen, was man sehen möchte. Zusätzlich kann man es auf einen
Zettel schreiben und diesen unter das Kopfkissen legen.
Das Mittel heisst: Phillulae Jaculandae.
Aus den Drogen fertigt man eine homogene Masse, die zu Pillen im
Durchmesser von 0,1 cm gedreht werden.
Zur Stunde des Jupiter werden sie exorciert und geweiht.
Will ein Mädchen körperlich stark werden, um es mit jedem
Mann an Kraft und Mut aufnehmen zu können, so wussten die alten
chinesischen Magier ein ganz wunderbares Mittel.
Dieses Mittel hält ungefähr 5 Jahre lang vor. Die modernen Mediziner
würden sagen, es stellt für Jahre den hormonalen Haushalt einer Frau
auf den Kopf. Hier seine Rezeptur:
Sechs Köpfe der Sandviper werden an der Sonne getrocknet und zu Staub
zerstossen, dazu ein Kopf einer Grubenotter, der ebenfalls vorher
getrocknet werden ist. Ein halbes Pfund Pferdesamen und 75 Gramm
Hundesperma werden mit Alkohol versetzt und dann auf ganz kleiner
Flamme erwärmt, bis der Samen vollkommen gelöst ist. Dann filtert man
das ganze durch und lässt in einer Schale den Alkohol an der Luft
verdunsten. Der Rückstand wird unter die zerstossenen Schlangenköpfe
gemischt.
Bei uns kann man Kreuzottern nehmen, sie tun denselben Zweck. Dann tue
man das Pulver in einen Mörser hinzu. Den Samen kann man frisch halten,
indem man ihn im Gefrierfach des Eisschrankes unterbringt, so lange,
bis die gewünschte Menge beisammen ist. Sodann mischt man in der Stunde
des Mars alles zusammen und gibt 1 Liter Reiswein dazu. Diese Melange
muss innerhalb eines Tages getrunken werden. Beschwerden sind natürlich
unausbleiblich, sowie Fieber und Schwindelgefühl. Sie verschwinden aber
nach zwei bis drei Tagen vollkommen.
Es folgt nun eine Rezeptur, die die alten Magier als ein hervorragendes Lebens-Elixier bezeichnet haben. In Wirklichkeit ist es nichts anderes als ein hervorragender magischer Kondensator, der in materieller sowie analog magisch spiritueller Form alle die Kräfte in sich vereinigt, die das Leben stützen und verlängern, Od und Aura aufladen und mit astralen fluidischen Kräften versorgen.
Mit dem ersten Teil verfahre man folgendermassen:
Man tue das Wasser in einen Tiegel und exorciere es durch die
Elementeformel. Dann mache man in der Stunde der Sonne das Gold glühend
und tauche es in das Wasser. Das wiederhole 100 - einhundert - mal!
In der Stunde des Mars verfahre man mit dem Eisen in derselben Art, und
zwar ebenfalls 100 - einhundert - mal.
Sodann gibt man die eigene Mumia hinzu, und zwar frisch. Dann lasse man
auf kleiner Flamme bis auf 1/3 einkochen und erkalten. Den zweiten
Teil, die alkoholischen Auszüge der Pflanzen erhält man, indem man die
Pflanzen einfach in den Alkohol legt und warm stellt bezw. 8 bis 14
Tage lang ziehen lässt. Darauf verdunstet man den Alkohol auf ganz
kleiner Flamme bis zur Hälfte und filtert den Rest durch. Dieses
Extraktum mischt man mit dem ersten Teil der Rezeptur zusammen und
filtert nochmals, bis die Tinktur ganz klar ist.
Davon nimmt man abends vor dem Schlafengehen 20 bis 30 Tropfen auf ein
Stück Zucker.
Es gibt in der Magie eine ganze Reihe von Pflanzen, die man in ein
seidenes oder besser in ein leinenes Säckchen einnäht und an
irgendeiner Körperstelle vresteckt trägt. Auf das Säckchen schreibt man
mit roter Tinte:
darunter zieht man, ebenfalls mit roter Tinte, ein Pentagramm.
Hier eine kurze Liste dieser Pflanzen:
Die angeführten Pflanzen haben talismanischen Charakter. Die Art der
Anwendung hat natürlich, wie es auch ganz verständlich erscheinen wird,
nichts oder wenig mit der Heilkraft einer Pflanze zu tun. Diese Dinge
gehören in das Gebiet der magischen Medizin.
Es wird vielleicht noch interessieren, wie die Düfte der Pflanzen in
der Gebäude der Magie eingereiht werden.
Es soll hier nur ganz kurz die planetarische Zugehörigkeit beschrieben
werden, ohne näher auf die Rezepturen einzugehen.
Es entsprechen:
Bei jeder Operation soll man das Parfüm tragen, das dem Geburtsgebieter
entspricht, das heisst also, des Planeten, der dem Aszendenten
vorsteht. Es sollten bei magischen Operationen eben alle Punkte im
harmonischen Einklang mit dem Universum gebracht werden!
Aber auch in der Magie gilt: Allzuviel ist ungesund! Handle danach!
Guido Wolther:
"Nahema! Nahema! Uuu! Ole-Ona-Uüä-Uuu! Aie, Aonie, Lilith, Lilith! Lilith! Oron chite haloja aroen latistén. Ka eron maggo holler ka nono ka hel. Maguth ka craim he! Yaro… Sat! Elohim! Marazoth!! Hoo…!! Hu!!!"
Hallo! Hier spricht die Skorpionfrau! – Guido und Miriam Wolther inszenieren die optische Ästhetik der Trivialunterhaltung der frühen 1960er-Jahre so auffällig, dass Edgar-Wallace-Filme, Science-Fiction- und Gruselheftchen wie Vorlage und Bedienungsanleitung zugleich wirken. Wolthers sogenannte "Pluto-Evokation" ist ein Ritual aus Chemie, Popkultur-Bildwelten und interner Logenpolitik.
Sexualmagische Vereinigung, Evokations-Symbole, Luciferische Hierarchie.
Some of his sex-magical drawings.
18° Gradus Pentalphae, 1971 [text version without sigils].
Zur Symbolik des Gradus Pentalphae | Das Prat-Alpha | Die Schlüsselworte, 1973.
Die Symbolik des 18° [20 Zeichnungen von 1973].
Zum Gradus Pentagrammatus [= Gradus Pentalphae].
Ritual des Alten und Mystischen Ordens der Saturnbrüderschaft "Ordo Mysticus Saturni" AMOS.·. OMS [one of the many secret inner orders within the F.S., founded in 1968, see Der O.T.O.-Phänomen RELOAD] [adoration of the sun].
In Nomine Demiurgi Saturni 1925-1969 First installment of 400 pages of Saturnian documents.
In Nomine Demiurgi Nosferati 1969-1998 Another 400 pages dealing with the history of the F.S.
In Nomine Demiurgi Homunculi Further 420 pages about the F.S.
Context: Peter-R. Koenig: Der O.T.O. Phänomen RELOAD.
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Mehr über diese Orden und ihre Protagonisten in: Andreas Huettl und Peter-R. Koenig: Satan - Jünger, Jäger und Justiz