In Nomine Demiurgi Saturni 1925-1969 First installment of 400 pages of saturnian documents
In Nomine Demiurgi Nosferati 1969-1998 Another 400 pages dealing with the History of the F.S.
In Nomine Demiurgi Homunculi Further 420 pages about the F.S.
Context: Peter-R. König: Der O.T.O. Phänomen RELOAD
Diese Kapitelüberschrift ist programmatisch für eine deutsche Geheimorganisation, die wir in Anwendung einer schrill anmutenden Grosszügigkeit vom Gesichtswinkel des "Schöpferischen" her betrachten wollen.
Zur Historie sei unbedingt auf folgende Werke von P.R. König hingewiesen:
Das O.T.O.-Phänomen, A.R.W. 1994 (zur Historie)
Materialien zum O.T.O., A.R.W. 1994 (Faksimiles von Briefen und Fotografien)
Ein Leben für die Rose, A.R.W. 1995 (hier wird auf die magische Signifikanz der Grade 18 und 33 hingewiesen, die eine Art astralen Vampir zu füttern scheinen, siehe auch: "Von Kopf bis Fuss auf Sperma eingestellt" in "In Nomine Demiurgi Nosferati", A.R.W. 1999, von Marlene Leander/Zarah Dietrich, d.i. Barbara Weisz, Ottmar Domainko und P.R. König)
Abramelin & Co., A.R.W. 1995 (sexualmagische Zeichnungen)
Das Beste von Heinrich Tränker, A.R.W. 1996 (Korrespondenz zwischen Eugen Grosche und Aleister Crowley)
Von der Persönlichkeitsdeutung zur Quellengeschichte
Warum zieht die Fraternitas Saturni eine ganz andere Art von Neugier an als die meisten O.T.O.-Gruppen? An der Lehre allein liegt es nur zum Teil. Ihr öffentliches Bild wurde von einer vergleichsweise kleinen Zahl ungewöhnlich produktiver Protagonisten geprägt — und von jenen, die deren Papiere kopierten, kommentierten, veröffentlichten und skandalisierten. Eugen Grosche lieferte das institutionelle Zentrum; Johannes Göggelmann einen Berg von Visionen, Diagrammen und Briefen; Guido und Miriam Wolther Ritualtheater, Sexualität und häusliches Drama; Walter Jantschik eine beinahe unerschöpfliche baphometische Fortsetzung; Adolf Hemberger machte aus Archivsplittern Publikationen, die oft autoritativer wirkten, als ihre Provenienz erlaubte.Revision 2026. Die erste Fassung dieses Textes von 1998 fragte noch danach, ob Zeichnungen und Schriften etwas über die Persönlichkeiten ihrer Urheber verrieten. Die erhaltenen Dokumente erlauben heute eine nützlichere Frage: Was geschieht mit einem Text, während er wandert? Ein privater Bericht wird zum Logendokument; das Logendokument zur Fotokopie; die Fotokopie erhält Anmerkungen; aus der Anmerkung wird eine angebliche Tatsache; diese gelangt zu einem Journalisten; und die journalistische Fassung kehrt als Beleg der eigenen Berüchtigtheit ins okkulte Milieu zurück.
Diese Unterscheidung ist entscheidend. Ein Dokument ist nicht automatisch ein Ereignis, eine Selbstbeschreibung keine Diagnose und eine spätere Veröffentlichung nicht automatisch eine getreue Edition ihrer Quelle.
Johannes Göggelmann / Saturnius
Johannes Göggelmann (Saturnius, geboren am 10. Juli 1905) zeigt besonders deutlich, warum Diagnosen aus Handschrift, Zeichenstil oder bloßer Menge der Korrespondenz schlechte historische Instrumente sind. Er schickte seinen Großmeistern nahezu tausend Seiten Briefe, Manuskripte und Zeichnungen. Eugen Grosche behandelte dies keineswegs einfach als wertlosen Ausschuss; Teile wurden als möglicherweise brauchbares oder anregendes Logenmaterial aufbewahrt. Was Außenstehenden später wie ein autonomes „Saturnius-System“ erschien, war damit bereits das Ergebnis einer Auswahl innerhalb der Loge. Seine Manuskripte springen ruhelos zwischen esoterischen Gemeinplätzen, Visionen, Evokationsberichten, Kriegs- und Nachkriegserinnerungen, biologischen Spekulationen, Diagrammen, „Schwingungen“, Sexualität und selbstfabriziertem Fachvokabular. Die Schemata und geometrischen Zeichnungen müssen weder als verdrängte Sexualität noch als Symptome von Einsamkeit erklärt werden. Nachweisbarer ist ihre Funktion als Autoritätsmaschinen: Subjektive Erlebnisse werden in Tabellen, Fachbegriffe und Versuchsanordnungen verwandelt, damit sie als Wissen zirkulieren können.Ausführliches Dossier: Johannes Göggelmann / Saturnius — Skandalisierung, Mythos und Dekonstruktion.
Der weitere Vergleich bleibt nützlich. Austin Osman Spare, Aleister Crowley, Phyllis Seckler, Linda Falorio, Maggie Ingalls sowie Kenneth und Steffi Grant arbeiteten mit sehr unterschiedlichen künstlerischen und okkulten Strategien. Wilhelm Friedrich Quintscher und sein Schüler Josef Anton Schuster (Silias) gehören in eine andere benachbarte Genealogie. Ihre Existenz darf jedoch nicht dazu verführen, aus jedem Diagramm, Dämon oder Sexualsymbol den Beleg für eine einheitliche „Okkultur“ zu machen. Ähnliche Symbole wanderten durch sehr unterschiedliche soziale Arrangements. Guido Wolther verfasste später Texte, die dem FOGC-Milieu zugerechnet wurden. Auch hier ist die Provenienz wichtiger als der spätere Nimbus: Ein Ritual, das Okkultisten nachträglich für alt oder bedeutend halten, kann tatsächlich eine vergleichsweise junge Kompilation, Bearbeitung oder Zuschreibung sein.
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Weitere F.S.-Protagonisten: die Loge als Zirkulationssystem
Die F.S. nach Grosche war keine nahtlose magische Weltanschauung. Ihr Alltag bestand zu einem erheblichen Teil aus Zeitschriften, Rundschreiben, Satzungen, Graden, Korrespondenz, Treffen und Kompetenzstreitigkeiten. Seit 1965 konnten spezialisierte Arbeitskreise Themen wie Sexualmagie, Drogen, Evokation, Spiritismus, Gnosis, Satanismus und sogar Tieropfer voneinander abteilen, ohne damit jedes Mitglied zum Teilnehmer jedes Experiments zu machen. Diese Unterscheidung ist wesentlich, sobald spektakuläre Dokumente als repräsentativ für „die Fraternitas Saturni“ insgesamt ausgegeben werden. Dieselbe banale Infrastruktur machte den Skandal erst möglich. Eine Kopiermaschine, ein Archiv, ein ausgeliehener Brief oder eine kommentierte Abschrift konnten historisch folgenreichere Wirkungen haben als ein Ritual. Dokumente verließen die Loge, kamen verändert zurück, provozierten Dementis, erzeugten neue Korrespondenz und wurden schließlich Teil jener Mythologie, die sie angeblich nur beschrieben. In diesem Zusammenhang werden hier die Konflikte um Wolther und Hemberger sowie die Tötung im familiären Umfeld Jantschiks dargestellt. Das strafrechtliche Ereignis von 1970 darf nicht mit der okkulten Deutung verschmolzen werden, die vier Jahre später darum gebaut wurde. Ebenso wenig sollte man das grelle Material unterschlagen, nur weil der Boulevard es missbrauchte. Die Aufgabe ist einfacher und schwieriger zugleich: Ereignis, Dokument, Zuschreibung und spätere Rahmung auseinanderhalten.Walter Jantschik (geb. 9. November 1939)
Walter Jantschik — Jananda, später Aythos, Levum, CIT und schließlich Baphometor — ist weniger als psychologischer „Typ“ interessant denn als Knotenpunkt, durch den eine erstaunliche Menge von Organisationen, Dokumenten und Deutungen lief. Seit April 1964 gehörte er der F.S. an. Auf der Osterloge vom 5.–6. April 1969 setzte Karl Wedler ihn als Großmeister der wiedervereinigten Loge ein. Die Amtszeit dauerte ungefähr ein halbes Jahr; seinen Rücktritt führte Jantschik später vor allem auf Intrigen von allen Seiten zurück.Primärtext: Walter Jantschik — Mein Bekenntnis. Quellenkritische Rekonstruktion: Walter Jantschik — Allzuständig.
Jantschik war zugleich Sammler und Übermittler. Während des Besuchs von 1974 erhielt Haack drei Briefe von Saturnius; später veröffentlichte Jantschik unter dem Namen Aythos selbst F.S.-Interna in der dokumentarischen A.R.W.-Reihe. Er bewegte sich durch oder neben AMORC, Metzgers Illuminaten-Orden, Golden Order, Stephanios/Kether, AMOOKOS, O.T.O.A., Ordo Saturni, Temple of Set und dem deutschen „Caliphate“. Diese Liste ist kein Trophäenschrank. Sie erklärt, warum Jantschik zu einem Punkt wurde, an dem ansonsten getrennte okkulte Genealogien miteinander in Berührung gebracht werden konnten. Sein Baphometismus ist die späte Konsequenz derselben Operation. Sexualmagie, Kundalini, transsaturnische Planeten, Sperma, Menstruationssymbolik und ein wucherndes pseudotechnisches Vokabular werden immer wieder neu angeordnet, bis das System beinahe alles erklären kann. 1998 nannte Jantschik sein Projekt eine „beschreibende Kunst“ des philosophisch-hermetischen Baphometismus. Diese Formulierung ist aufschlussreicher als ein Vergleich mit Adolf Wölfli: Diagramme und Neologismen füllen nicht einfach leeren Raum; sie verwandeln private Synthese in einen Anspruch auf Allzuständigkeit. Die daraus entstehende Sprache kann in ihrer feierlichen Überproduktion großartig sein. Historisch erfüllt sie jedoch eine präzise Funktion. Sobald jeder Einwand als Unkenntnis der richtigen Initiation klassifiziert werden kann, lässt sich das System von außen nur schwer falsifizieren. Das Diagramm ersetzt das Dogma, der Fachbegriff den Beleg.Weitere Texte: Walter Jantschik — Ordo Baphometis · Baphometor.
Guido Wolther / Daniel
Guido Wolther trat im März 1964 in die F.S. ein und wurde auf der Osterloge vom 8.–10. April 1966 zum Großmeister gewählt. Das erhaltene Material wird verständlicher, wenn man es chronologisch liest und nicht als Galerie sexueller Kuriositäten. Seine früheren Pluto-Texte, die späteren Großmeisterambitionen, das AMOS/OMS-Experiment von 1968, die Krise seiner Ehe und die sexualmagischen Zeichnungen der frühen 1970er Jahre gehören zu einem sich verändernden sozialen Feld. Wolther war ausgebildeter Chemiker, lebte Anfang der 1960er Jahre jedoch prekär und versuchte zeitweise, als freier Buchhändler seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Seine Frau Andrée Mériam Wolther — in der Loge Rahel — war nicht bloß „Frau Wolther“ neben dem Magier. Sie erscheint als Medium, Schriftstellerin und Mitproduzentin der gemeinsamen Mythologie. Der Sohn Patrick und der Druck des gewöhnlichen häuslichen Lebens stehen im selben Rahmen wie Dämonen, Logenämter und okkulte Experimente.Erweitertes Dossier: Guido Wolther / Frater Daniel · Die Skorpionfrau · Die Ehe Wolther in Die Himmel weinen Blut.
Adolf Hemberger (1929–1991)
Adolf Hemberger ist für die Geschichte der F.S. gerade deshalb unverzichtbar, weil er eine so schwierige Quelle ist. Als Dipl.-Volkswirt und Dr. phil., später im Umfeld der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig, näherte er sich Geheimgesellschaften mit dem Vokabular der Wissenschaft und verstrickte sich gleichzeitig in jene okkulten Netzwerke, die er beschrieb. Die ältere Versuchung bestand darin, dies mit familiärer Frustration oder akademischer Ablehnung zu erklären. Die Dokumente erlauben eine belastbarere Feststellung: Hembergers editorische Praxis selbst verwischte die Grenze zwischen Sammeln, Interpretieren und der Herstellung von Autorität. Im Juni 1966 nahm er Kontakt zur Fraternitas Saturni auf. Die erhaltene Korrespondenz zeigt, dass er im September die Logenpublikationen noch nicht kannte; die Loge bot ihm ein Probeexemplar an und erklärte zugleich ausdrücklich, interne Rundschreiben würden Außenstehenden nicht überlassen. Dennoch veröffentlichte er bereits 1967 unter dem Namen Klingsor die Experimental-Magie, das einzige Hemberger-Werk, das in den regulären Buchhandel gelangte. Das rasche Erscheinen und die Mischung aus Orden, Ritualen und Zuschreibungen machen die Provenienz von Anfang an zum Kernproblem.Sachliche Korrektur gegenüber der älteren Fassung dieser Seite: Hembergers F.S.-Band von 1971 wurde nicht von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert. Nachdem diese Behauptung öffentlich aufgetaucht war, korrigierte sie die DFG-Pressereferentin Hilke Stamatiadis-Smidt ausdrücklich in einem am 19. Juli 1973 veröffentlichten Schreiben. Hemberger hatte 1968 ein dreimonatiges Forschungsstipendium von 4.490 DM erhalten; der im Selbstverlag erschienene F.S.-Band selbst erhielt keinerlei DFG-Förderung.
Siehe auch: Saturnius und die Hemberger-Überlieferungskette · Jantschik, Hemberger, Knaut und Haack · akademischer Okkultismus und seine Legitimationen.
Peter-R. Koenig, 1998. Revidiert, korrigiert und erweitert 2026.
Deutsch — Raumkunst, Lebenskunst, Liebeskunst
Português — Saturno-Gnose: A Arte de Amar e Viver
Română — Arta de a iubi și de a trăi
Zum weiteren Inhalt
Die nun hier folgenden Dokumente dienen allesamt als Fussnoten zum Textwerk "Das O.T.O.-Phänomen" und sollten auch zusammen mit den Faksimiles in "Materialien zum O.T.O." betrachtet werden. Sie werden hier so chronologisch wie möglich präsentiert.In "Abramelin & Co." sind auf den Seiten 287-313 sexualmagische Evokations-Symbole von Wolther abgebildet, die das Thema der Sehnsucht nach in Trance erfahrbaren Weltbildern dokumentieren. Der etwas einseitige Briefwechsel zwischen Eugen Grosche und Aleister Crowley findet sich in "Das Beste von Heinrich Tränker" abgebildet.
Zu den FOGC-Ritualen, die Guido Wolther angeblich am 1.10.1943 als blutjunger Soldat der Kriegsmarine von seinem Vater erhalten haben soll: FOGC bedeutet "Freimaurer Orden des Goldenen Centuriums" und ist erstmals in Franz Bardons Roman "Frabato" und in den "Denurischen Schriften" Wilhelm Quintschers erwähnt. Da diese Rituale äusserst marginal zum Thema "O.T.O.-Phänomen" sind, seien hier nur auszugsweise die Transkriptionen zur Abbildung gebracht, die aus der Fabrik Adolf Hemberger/Wolther zu stammen scheinen. Der Laie wird schnell den Zusammenhang zwischen diesen angeblich von Wolthers Vater (der FOGC-Mitglied gewesen sein soll) stammenden Ritualen und denjenigen der FS unter Wolther feststellen. Bislang sind nur sehr wenige im Untergrund zirkulierende Exemplare dieser Rituale und Geschichtchen erhältlich gewesen. Deren Seltenheitswert erhöht nicht nur ihre Inhalte natürlich zu fast unanfechtbarer Wahrheit, sondern auch die Preise von z.B. angeblichen FOGC-Dolchen, die gerne von Buchhändlern verkauft werden.
Zur rechtlichen Lage der Publikation von Ritualen. Aufgrund eines Präzedenzurteiles in Deutschland sind Rituale nicht copyrightbar, da/falls diese von einer "Höheren Wesenheit" diktiert sind. Entweder sind z.B. die FOGC-Rituale aus der Hand Wolthers authentisch (d.h. von seinem Vater aus einer uralten originalen FOGC-Loge, die von höheren Logendaimonen beeinflusst wurde) und dann nicht copyrightbar (auch wäre in diesem Fall ein originärer Verfasser kaum aufzufinden), oder sie sind Fälschungen, deren ureigene Schöpfungsquelle Wolthers Phantasie ist: In diesem Fall wäre das für das okkulte Milieu äusserst peinlich. In jedem Falle verweisen die Rituale und die damit verbundenen Histörchen (Hitlers Folterungen Franz Bardons; der letzte Grossmeister, dessen Gaskammer nach der Exekution leer aufgefunden wird; etc.) auf das paranoide und faschistoide Weltbild vieler Geheimbündler, die glauben, dass eine düstere Art judo-freimaurerische Weltverschwörung stattfinde. Die Drahtzieher sind dieses Mal jedoch Bartzabel, der Dämon der Zwietracht, des Streites, von Hass und Zorn; Astaroth, der machmal auch weibliche Dämon der Sexualität und der Fruchtbarkeit; Belial, zuständig fürs Ausschweifende, Verkommene und Lasterhafte; Asmodeus, zornig, eifersüchtig und radikal; und Belphegor, der in der Gestalt einer Frau Menschenfleisch verzehrt.
Rechtliche Lage
Zu der Faksimilierung von Mitteilungsblättchen, Statuten und Formularen: Diese fallen nicht unter den Urheberrechtsschutz, da ihnen allgemeiner formeller Charakter und keinerlei "ästhetischer Überschuss" zugeschrieben werden kann. Allein letzterer würde diese Unterlagen ihrer formelhaften Funktionalität entheben (so sind auch zum Gebrauchszweck vorgesehene Designer-Löffel oder selbst mit Preisen überhäufte Designer-Briefkästen kaum copyrightbar, ausser sie tragen einen äusserst individüllen ästhetischen Überschuss). Dies gilt auch für die "persönlichen" Briefe, die hier zum Abdruck kommen. Alle Ordensthemen-bezogenen Stellen fallen unter das Prinzip des Grosszitats in der Form von Fussnoten zum Band "Das O.T.O.-Phänomen" oder als Collagen. Persönliche Daten in diesen Briefen, die den Persönlichkeitsschutz verdienen, sind selbstverständlich getilgt. [Michäl Ritscher: "Designschutz - Urheberrecht zwischen Kunst und Technik", in: Pro Litteris Gazetta, 23, Zürich 1998). Keines der hier vorgestellten Dokumente ist um seiner selbst willen dem öffentlichen Informationsbedürfnis zur Kenntnis gebracht. Jedes Faksimile oder dessen partielle Verwertung ist Gegenstand geistiger Auseinandersetzung im Kontext aller vom Autor herausgegebenen Bände zum O.T.O.-Phänomen.Für alle anderen hier wiedergegebenen Dokumente wurden die nötigen Bewilligungen eingeholt oder das Bestmögliche getan, um eine solche zu erhalten: Im Falle der Copyrightinhaber an Werken von Eugen Grosche sei hier nochmals darauf hingewiesen, dass der Verlag solche an einer möglichen Tantiemenausschüttung beteiligt, sofern die lückenlosen juristischen Unterlagen vorgelegt werden können. Dasselbe gilt natürlich für allfällige andere möglichen Ansprucherheber. Falls solche einen lückenlosen juristisch einwandfreien Anspruch anmelden können (z.B. notariell beglaubigte einmalige Transmissionen von Rechten ohne Verletzung anderer Rechtsinhaber), wird dieser, gemäss Gesetzgeber und Usus, in Quote per entsprechender Seitenzahl in Bezug auf 10% des Ladenverkaufspreises vergütet.
Zur Abklärung der rechtlichen Lage dieser zwei Bände "In Nomine Demiurgi Saturni/Nosferati" sind auf Copyrights spezialisierte Anwälte und Organisationen konsultiert worden. Zur Frage, ob es sich bei den hier faksimilierten bildnerischen Darstellungen um Kunst handeln könnte, wurden namhafte anerkannte Künstler zugezogen, die diese Diskussion mit einem eindeutigen "Nein" bereicherten.
Oktober 1998