Dieser Essay wurde 1996 geschrieben und wird hier erweitert wiedergegeben.[1]
Wir konzentrieren uns auf folgende Stichworte und Aspekte des Okkultismus als sozialem Konstrukt:[2]
· Aleister Crowleys magische Religion als Grundlage des modernen Okkultismus[3]
· euphorische Trance–Bilder
· Kabbala als Wortkitt zwischen den Realitäten[4]
· an okkulte Orden und Logen gebundener Okkultismus und freie Okkultisten
Im Okkultismus werden Rationales und Irrationales in einem erweiterten Konzept des Bewussten eins; werden Orientierungshilfen menschlichen Verhaltens. Trotzdem bleibt immer die Frage offen, weshalb und wie die Visionen der Okkultisten entstehen und erfahren werden. Einzig sicher ist allein, dass etwas auf einem unbekannten Level des Bewusstseins erfahren wird. Dieses Kapitel ist nicht der Platz um die Erfahrung von Realität, ihre Abhängigkeit vom Bewussten (ob kollektiv postuliert oder nicht) zu diskutieren, noch wird die Rolle des Hirns erwähnt.[5] Nicht weshalb Visionen sind (etwa als Ausdruck von Angst vor dem Sichtbaren), sondern auf welche Weise sie als Visionen existieren, soll Thema sein: und welchen Beitrag zur Kultur kann diese Art von Okkultismus leisten? Setzt sich Herbert Marcuses Libido als transzendentales Prinzip der solidarischen Erfahrung im okkulten Untergrund der Kultur um?[6]
Pareidolie und Kryptomnesie
Wikipedia: "Unter Pareidolie (von griechisch para – daneben, vorbei + eidolon – Bild oder Erscheinung) versteht man die Tendenz des Gehirns, bei seiner stetigen Suche nach Mustern und Bildern in der Wahrnehmung diese auch selbst in zufälligen Strukturen oder in Sinneseindrücken geringen Informationsgehalts zu finden. Ein typisches Beispiel sind Figuren, die wir in vorbeitreibenden Wolken oder in den Formen von Bergrücken zu erkennen glauben. Pareidolie ist eine unvermeidbare Nebenerscheinung der normalen Wahrnehmungstätigkeit des Gehirns. Jede Wahrnehmung ist an das (Wieder–)Erkennen von abstrahierten Gemeinsamkeiten (Mustern) wiederholter Sinneseindrücke gebunden, die durch Lernvorgänge gebildet und gefestigt werden. Dabei hängt eine Wiedererkennung von den gespeicherten Erinnerungen ab. Deshalb wirkt sich auch eine Erwartung auf die Wahrnehmung eines Musters aus. Damit ist die Wahrnehmung auch durch Kommunikation beeinflusst und somit (absichtlich oder unabsichtlich) manipulierbar. Auf diesem Weg kann es zu gemeinsamen Fehlwahrnehmungen bis hin zu massenpsychotischen Illusionen kommen (z. B. Wahrnehmung von UFOs, Hören von Stimmen in spiritistischen Sitzungen).
Die Wahrscheinlichkeit, ein solches falsches Bild oder eine eigentlich nicht vorhandene Struktur zu sehen, ist also umso größer, je mehr man erwartet, etwas 'Sinnvolles' zu finden. Dies erklärt auch, warum beispielsweise manche Menschen das Antlitz Satans im Rauch der eingestürzten Türme des World Trade Centers zu erkennen glaubten, oder auch, warum man im Westen den Mann im Mond sieht, während andere Kulturen eine alte Frau oder auch einen Hasen erblicken. Die Pareidolie ist auch im Rahmen der Panikstörung (episodisch paroxysmale Angst) ein bekanntes Phänomen."[7]
Wikipedia: "Kryptomnesie (griechisch für 'vergessene Erinnerung, verstecktes Gedächtnis') ist ein psychologischer Fachbegriff für das Phänomen, dass sich jemand fälschlicherweise aber gutgläubig als Urheber eines Gedankens oder einer Schöpfung versteht. Tatsächlich hat die Person aus dem Unterbewussten Gedanken oder Ideen entnommen, die von einer äußeren Quelle stammten. Die Übernahme der Information aus dieser Quelle ist jedoch – im Gegensatz zur Information selbst – entweder in Vergessenheit geraten oder war von Anfang an nicht bewusst. […]
Ein Hinweis darauf, ob ein Plagiat oder Kryptomnesie vorliegt, ergibt sich daraus, ob die betroffene Person frühzeitig schon Vertuschungshandlungen vorgenommen hat."[8]
Das Gehirn nutzt vorhandene Vorstellungen über das Gedächtnis und schafft durch veränderte Gehirnfunktionen eine bestimmte Symptomkonstellation.[9]
Die Heiligen Bücher der Propheten, z.B. von Aleister Crowley, sind für deren Anhänger bewusstseinsverändernde Codes, die, wenn richtig mit einer weiteren himmlischen Kurzschrift (nämlich der Kabbala als virtual reality) entschlüsselt, ihren Kokon verlassen und für den magischen Hausgebrauch symbolisch dekodiert und den bewusstseinserweiternden Bedürfnissen angepasst werden. Dabei bleibt es unerheblich, ob Kreativität im Austausch mit dem Phänomen (z.B. der Trance) entsteht, oder erst durch die Beschäftigung damit im Nachhinein. Imagination und Interpretation werden austauschbare Indikatoren von Realität und heiligen Bildern. Einige von Crowleys Anhängern nennen dies magische Sukzession: auf den Visionen anderer Anhänger aufzubauende eigene Bewusstseinsveränderungen. Die Kreativität, die durch Visionen freigesetzt wird, und das Kommunizieren darüber verdichten die Realität dieser Erfahrung und machen sie heilig. Diese Alchemie verändert den Autoren und sein Text wird so ein magisches Kind: eine jenseitige Welt zum Vorzeigen in der diesseitigen. Dieses Sichtbarwerden, das detailreich Trancebilder beschreibt, scheint experimentell zu sein: verschiedene zusammenprallende Sichtweisen, abrupte Assoziationssprünge, sinnliche Erfahrungsfetzen kombinieren sich. Viele freie Okkultisten scheinen bewusst über keine wohldefinierte oder unzersplitterte Persönlichkeit mehr zu verfügen (verglichen mit dem traditionellen Konzept von Ich).
Der undefinierbare Moment von frei flottierenden Visionen ohne Ordensprogramm bestimmt eine neue Funktionsweise des Auges: ein Sehen, das sich über alles Bekannte hinausdehnt, bis kein Blick mehr sieht, was einfach ist. Überschuss an erfahrungsrelevanter Unbestimmtheit und Ungenauigkeit (z.B. das Fehlen einer Exegese eines Symbolträgers, wie Baphomet) erlaubt dem nicht an Dogmen gebundenen Okkultisten individuelle Relationen von Zeichen und Bezeichnetem, neue Codes und eine neue Rhetorik zum Ziele neuer Strukturen. Visionen werden menschliche Erweiterungen, um Gnosis zu erreichen, um im Pleroma aufzugehen. Durch Interpretationsbedürftigkeit entsteht ein Reflexionszuwachs, bei dem keine individuelle Urheberschaft (oder Regulation durch ein Ordensoberhaupt) mehr nötig wird. Magische Sukzession ruft nicht nach einer stetigen Wiederholung ständiger Inszenierbarkeit (wie z.B. beim O.T.O. mit seinen starren Ritualen), sondern ist eine Metapher für die Kontinuität von Illuminationsstrategien.[10]
Als Organisator von in Trance erlebten Bildern, reflektiert der freie Okkultist die archaische Schöpfungs–Idee des idealistischen Ästhetizismus. Er löst materialistische Autorenschaft auf (ähnlich den Konzepten von Marcel Duchamps oder Andy Warhol), indem er im Trance–Zustand neu–organisiert, was schon existiert. Auf diese Weise werden alte Traditionen zu einem neuen Ganzen zusammengeschmolzen.
Wie der Surrealismus, will der Okkultismus die Grenzen der rationalen Philosophie und Logik (à la Descartes) aufbrechen. Okkultismus wird konnotiert mit dem Glauben an höhere Realitäten, an bestimmte Assoziationsformen mithilfe von Kabbala, an den Glauben an die Macht von Traum– und Trancebildern und an den vom Intellekt unzensierten Wortstrom. So viele Stimmen, Farben und Materialien wie nur möglich werden in der Untergrundkultur des freien Okkultisten empfangen. Eine Euphorie von Bildern und Stimmen bestimmt seine Identität und Reflexion. Wie jedes Utopia bezieht auch dieses seine Energie aus der Sehnsucht nach einer grenzenlosen Welt und enthüllt den archaischen Wunsch, einerseits Herr über die eigene Welt zu werden und anderseits, den Ketten aller Welten zu entfliehen. Gnosis verlangt manchmal nach einer Hinwegsetzung über die Struktur des Lebens selbst.
Der Okkultist steckt jedoch in einem Dilemma. Er strebt nach Weltherrschaft und schwankt gleichzeitig ambivalent zwischen der Kulturzerstörung (durch Widerstand gegen die herrschende Moral) und der Erhaltung der Hoch– und Massenkultur (da er deren magische Tradition benötigt). Es gibt keine ebenbürtige signifikante Alternative zu diesem absoluten Anspruch. Deshalb straucheln viele Okkultisten transzendental zwischen kultureller Anziehung und der Hoffnung, die existierende Kultur zu zerstören.
Nicht alle Zweige des O.T.O. übernahmen Crowley's Thelema. "Der Grund, dass [...] Aspekte von Thelema ausgelassen sind, ist das aktuelle Problem, wie Thelema in der Öffentlichkeit als Religion darzustellen ist, um so vom Staat anerkannt zu werden. Thelema ist ganz eindeutig konträr und an den Grenzen der normativen Gesellschaft. Thelema weist die normativen Werte und Moral ab und zielt auf die Ueberschreitung und Verletzung eben dieser Normen. Die Miteinbeziehung von Drogen in die Rituale, die positive Betonung der Sexualität, die als Werbung für Promiskuität angesehen werden kann und der autoritäre und pro-Nietzscheanische Aspekt von Thelema zwingen die normative Gesellschaft zur Ablehnung und gleichzeitig ermutigt Thelema seine Anhänger, die meisten Aspekte der normativen Gesellschaft abzulehnen." ["Journal of Thelemic Studies", 1;2, 2008, Seite 40, übersetzt]
Die Frage "Wer spricht denn hier?" bringt uns zum okkulten Wechselspiel zwischen Stimmen und Bildern. Das Sprechen ist ein Schreiben. Dieses Thema muss von der kulturellen Frage abgekoppelt werden und bleibt nur von Bedeutung für die Rechtsabteilungen okkulter Organisationen. In der Welt des freien ordensunabhängigen Okkultisten ist hingegen alles von gleicher Bedeutung resp. Un–bedeutung. Als Subjekt ist er von der Schwerkraft seiner Einzigartigkeit befreit und wird Plattform für Einflüsse aller Art. Die Vermischung ist alles und wird ein potentielles unerschöpfliches Reservoir an Zeichen. Die Sintflut von Stimmen und Bildern wird von ihrem Empfänger individuell entschlüsselt. Das okkulte Utopia versucht, sich als weltweites Netz vereinigter Einzelindividuen zu realisieren und will die Gesellschaft und die Kultur nachhaltiger verändern als jede Art von Sozialismus.[11] Dieses Netzwerk, eine Art okkultes Internet, hebt jegliche geographische oder soziale Distanz auf und entpuppt sich als Freiraum jenseits juristischer Grenzen – trotz Gegenwehr verschiedener Vereinigungen und staatlicher Organisationen, die Kontrolle ausüben wollen.
Es sind eher System–immanente Mechanismen, die der Effektivität und dem Blühen der okkulten Kultur Grenzen setzen.
Soll der Empfänger (der Trance–Eindrücke) jede Vision und jede Stimme akzeptieren, die er empfängt? Soll er sich freiwillig Grenzen setzen, indem er sich einer Auswahl von Impulsgebern aussetzt (z.B. okkulten Organisationen oder Traditionen, wie z.B. Crowleys Thelema) oder soll er bewusst sein eigenes Programm im esoterischen Supermarkt starten, das universell geplündert nur noch einen völlig entleerten Schatz völliger Subjektivität hinterlässt?
Die Entwicklung innovativer okkulter Kultur wird von okkulten Organisationen (z.B. O.T.O.) verhindert, da deren totalitärer Anspruch an Kultur (so wie in jeder kulturellen Gesellschaft) aus Wiederholungen von Ritualen, Zeichen etc. und wenig originellem Gedankengut oder Praxis besteht. Vom ordensgebundenen Individuum wird erwartet, dass es sich in der kulturellen Wiederholung des organisierten Okkultismus findet, was jedoch die Kreativität hemmt. Die visionäre Blaupause des obersten Visionärs, Chef–Ideologen, Bedeutungsgebers, Bildermachers– und benenners Aleister Crowley wird von seiner defizitären Biographie und Anhängerschaft überschattet. Seitdem Crowley 1947 gestorben ist, wird er nun kontrolliert von Copyrightsinhabern einer O.T.O.–Gruppe von 1977, die angibt, wie die Lust– und Körperbedürfnisse zu kontrollieren sind. Besonders zeigt sich diese Körper–und Bewusstseinskontrolle in der rigorosen dogmatischen Anwendung dessen, was Crowley in der euphorischen Trance an vorgefertigten Bildern und Anweisungen als dogmatische Rezeptur hinterlassen hat (z.B. 729 = Baphomet), und der Reduzierung von Sexualität auf religiös verbrämte ritualisierte Sexualmagie.[12] Sinnlichkeit wird ein Theaterkrieg kultureller Erzeugung. Die bewusste Selbstversklavung (kontrolliert durch die Copyrightsinhaber der okkulten Doktrin) dient als radikaler Gegenentwurf zur Mainstream–Kultur. Unterwerfung unter das okkulte Dogma wird als Bereich der Befreiung interpretiert – obwohl die angestrebte Ego–Auflösung sich als Produkt eines Überich herausstellt.
Bei all diesem Treiben stellt sich das weite Feld der Okkultgruppen als ein Dreieck dar, dessen Spitzen die drei Hauptreaktionen auf den kulturellen Bruch symbolisieren: ihn akzeptieren, ihn kritisieren oder ihm entfliehen.[13]
Der Okkultist versteht sich zugleich als Rebell und Narzist, der sich innerhalb[14] und gleichzeitig ausserhalb der vorherrschenden Kultur stellt.[15] Seine dogmatisierte Bilderverehrung (z.B. To Mega Therion) definiert sich als ein Bilderbann (z.B. in der Ablehnung des Christentums oder jeglicher Kritik). Er versteht sich als Teil einer Elite, und als reflektierender Psychopath will er sich selbst neu erschaffen. Manche Okkultisten gehen sogar so weit, ihr genetisches und familiäres Material mithilfe okkulter Praktiken bewusst steuern und verändern zu wollen.[16] Der Körper, insbesondere der Kopf, wird nicht mehr nur als metaphorischer Sitz von Wahrnehmung und Denken definiert, sondern als Nervenschaltpult, an dem alle durchströmenden Informationen wie am Mischpult neu koordiniert werden können.
Die meisten Okkultisten sind einzig an der Intensität ihrer eigenen Erfahrungen interessiert.[17] Okkulte Kultur (Okkultur)[18] meint auch den Untergang linearen Denkens. Der möglicherweise eingegrenzte Daseins–Raum dient als Metapher für den Verlust von Referenz und Bedeutung. Deshalb stranden solche okkulten Utopien: nur wenige Kultursuchende sind fähig, endgültig mit der Tradition und der Mainstream–Kultur zu brechen. Deshalb bleiben die meisten Hardcore–Okkultisten in ihrer Hoffnung auf Erlösung stecken und schwanken zwischen Erholung in der jenseitigen und in der dogmatisch bedeutungslos zu scheinenden diesseitigen Welt. Entweder am Küchentisch oder im Ehebett.[19] Dies nennen sie Gnosis – und sie wird von hierarchisch–bürokratisch strukturierten Organisationen im Vereinsregister kontrolliert, deren Selbstreflektion sich als kritikimmunes selbstverweisendes System enthüllt, das jegliche okkulte Subkultur unterdrückt und lähmt.
Dieses von Okkultisten unreflektierte Kommunikationssystem dient jedem, der willens ist, es zu benützen. Deshalb manifestiert sich Okkultismus meist in schon bestehenden Strukturen (z.B. machtorientierten Organisationen wie O.T.O.), oder setzt sich in sozial–kulturellen Nischen von Angst und Aggressionen nieder (Satanismus, Geheimgesellschaften, Jüdisch–Freimaurerische Weltverschwörung, andere Versager).[20] Unzählige konkurrierende Organisationen (z.B. die verschiedenen O.T.O.–Gruppen) zeigen keinen Weg ins gelobte Land des New Age des Aquarius/Horus auf: nur den Rückzug auf altbekannte Werte von Macht und Konsum in einem Universum, das sich dem Kult von Objekten und religiösen Artefakten ausliefert. Doppelbedeutungen werden Standard, Stimmung wird Programm, Selbstwahrnehmung wird als kulturelle Leistung interpretiert und reine Einbildung als Entdeckung. Dogmatisierung infantilisiert die Inhalte und diejenigen, die Klarheit wollen, finden sich eingehüllt in Ritualen der Selbstauflösung, die das angestrebte Ziel nicht erfüllen.
Im heutigen Zirkus der Weltbilder entpuppt sich der Okkultismus als eine Weiterführung von Moden, Gewohnheiten und Manieriertheiten sich selbst darzustellen: als eine Pseudo–Originalität. Die kulturelle Realität des Okkultisten weist auf den symbolischen Zusammenbruch der Bilder und deren Reduzierung auf hierarchisch geordnete Signale hin. Erleben, Aufzeichnen und Verarbeiten werden bewusstseinsauslöschend auf vorgefertigte Bilder reduziert. Der Schritt vom Finden zum Erfinden wird methodisch–mathematisch aufgerüstet. Crowley und seine Anhänger betätigen sich als archaische Bastler an den Nahtstellen der Verstrickungen zwischen einer sichtbaren und unsichtbaren Welt, wo sich Unerhörtes aus dem unergründlichen Reich mitteilen will. Dies wird auch mit dem Motto von Crowleys Zeitschrift "The Equinox" ausgedrückt: "Die Methode Wissenschaft – Das Ziel Religion." Crowleys Wissenschaft ist jedoch kein diskursives Deutungsverfahren, kein Ort, wo Wissen eine Halbwertszeit aufweisen darf. Vielmehr ist sein Konzept mit dem Anspruch aufgeladen, methodisch zu funktionieren und starre esoterische/okkulte Inhalte auf die Ebene objektiver Erkenntnis zu rücken. Es fehlt diesem Konzept an einer Soziologie des Wissens, an der Einsicht, dass Wissen von kulturellen Bedeutungen abhängt, von der Sprache, von den zugänglichen Wissensbeständen.
Was bleibt, ist die Inflation von Gnosis und Ego. Und ein amerikanischer O.T.O., der von seinem Leiter als dekoratives Element für seine Berufung als Musiker benützt wird.