Franz Hartmann about Carl Kellner in 1905

ORIFLAMME

Organ des Gross-Orient der Schottischen 33.° Freimaurer und
des Souveränen Sanctuarium 95.° in und für Deutschland.

3. Jahrgang. München, Juni 1905. Nr. 6.



Br.·. Dr. Carl Kellner.



Die Nacht ist gekommen, der Baumeister hat sein Werkzeug niedergelegt und ist zur Ruhe gegangen; der aufwärts strebende Geist von Br. Renatus hat seine sterbliche Hülle verlassen und ist zu einem höheren Dasein erwacht. Dr. Karl Kellner war einer der edelsten und geistreichsten Menschen; wer ihn persönlich kannte, war von seiner Liebenswürdigkeit und Zuvorkommenheit entzückt. Er war von hoher Bildung und Intelligenz und wohl der grösste Elektrochemiker der Welt. Von seinen zahlreichen Erfindungen erwähnen wir nur das Ritter-Kellnersche Verfahren zur Herstellung der Cellulose (Papierfabrikation aus Holz), die Herstellung von chemisch reinem Aetznatron und Chlor aus Salzwasser, die alchemistische Verwandlung von gewissen chemischen Elementen in andere usw. Er war der Gründer der Kellner-Partington Paper Pulp Company und leitete die Fabriken dieser Gesellschaft in England, Norwegen und Oesterreich und trug vieles zur Entwicklung der Papierindustrie in ganz Europa und in Amerika bei.
Aber es sind nicht seine äusserlichen Verdienste, so gross dieselben auch sein mögen, die ihm ein Denkmal in den Herzen aller waren Freimaurer sichern; sondern seine Bestrebungen, zur geistigen Wiedergeburt zu gelangen und den ganzen Freimaurerbund auf eine höhere Stufe zu erheben und jeden, der mit ihm in Berührung kam, dem Lichte der Selbsterkenntnis entgegenzuführen. Er war ein geborener Mystiker, Okkultist und Alchemist; ein "Theosoph" und "Rosenkreuzer" im wahren Sinne des Wortes; dabei aber auch ein liebender und fürsorgender Familienvater und zuverlässiger, treuer Freund, von seinen Untergebenen verehrt und geliebt. Unermüdlich in seinen Bestrebungen, war er in den verschiedensten Richtungen tätig. Br. Kellner war im Jahre 1873 in der Loge Humanitas in Neuhäusl (jetzt Pressburg) in den Bund der Freimaurerei aufgenommen worden. Er wandte sich aber bald der Hochgrad-Maurerei zu und erwarb auf seinen weiten und häufigen Reisen in England und Amerika die höchsten Grade und Würden, die ein Maurer überhaupt erlangen kann. Im Jahre 1895 fasste er mit Frater Merlin [Theodor Reuss] den Plan, die alte Hochgrad-Maurerei auch in Deutschland einzuführen, dieser Plan wurde aber erst 1902 in die Tat umgesetzt. Im Dezember dieses Jahres wurde er von Br. Yarker in Manchester persönlich in den 96. Grad eingeführt und zum Souveränen Ehren-General Grossmeister unseres Ordens proklamiert. Sein Name ist mit goldenen Lettern in der Geschichte unseres Ordens eingegraben. Schmerzlich berührt es uns, ihn aus unserer Mitte verloren zu haben, aber wir gönnen ihm die wohlverdiente Ruhe, nach der er sich gesehnt hat, und wünschen, dass sein Geist unserm Bunde erhalten bleibe, bis er in einer neuen Form wieder unter uns erscheint:  R.I.P.

Emanuel 33°. 90°. 95°.  [Franz Hartmann]








Unser Souveränes Sanctuarium hat sofort nach Erhalt der Todesnachricht folgende Anzeige an sämtliche Grossbehörden und Freundschafts-Repräsentanten gerichtet.

TT. CC. et Ill. FF.,
Il m'incombe le triste devoir de vous faire part que notre Souv. Sanct. vient d'être douloureusement éprouvé par la mort du T. Ill. F.
Dr. Carl Kellner 33°, 90°, 96°,
Protecteur et Gr. Maître Gén. ad hon. des Rits Ecoss. A. et A., de Memphis et Misraim en Allemagne,
enlevé à notre affection, après une longue et douloureuse maladie, à Vienne (Autriche), le 8 de ce mois.
Nous laisserons à la parole autorisée de notre Gr. Adm. Gén. le T. Ill. F. Dr. Franz Hartman, le soin de son retracer, au prochain Nr. de l'"Oriflamme", les hautes vertus mac. du défunt et les amers regrets que la mort de cet Ill. F. nous inspire. Sur le tombeau renfermant sa dépouille mortelle, l'acacia incorruptible va grandir alors que sa mémoire impérissable lui survivra dans nos coeurs.
Recevez, TT. Ill. et CC. FF., le baiser de paix, gage de l'alliance éternelle qui nous unit à jamais.

Le Grand Secretaire Général:
Emil Adriányi, 33°., 90°, 95°.







Aber nicht allein wir, die treuergebenen Brüder und Schüler sind durch den Tod unseres hochwürdigsten Ehren-General-Grossmeisters Br. Karl Kellner in die tiefste Trauer versetzt worden, sondern die Kunde von dem plötzlichen Ableben unseres hochverehrten Führers hat auch in nichtfreimaurerischen Kreisen und weit über die österreichischen Lande hinaus ein tiefschmerzliches Echo geweckt.

So schreibt das "Salzburger Tagblatt":
Dr. Karl Kellner. Ueber den vorgestern in Wien verstorbenen Dr. Karl Kellner schreibt die "Zeit": Das Ableben Dr. Karl Kellners wird weit über Wien und Oesterreich hinaus schmerzlich berühren, denn mit ihm ist einer der bedeutendsten Fabrikanten und Erfinder der letzten Zeit aus dem Leben geschieden. Er war es, der nach einer epochemachenden Erfindung auf dem Gebiete der Papierindustrie geradezu eine Revolution in diesem Industriezweige verursachte und als weitere Folge eine grosse Anzahl von Fabriken in Oesterreich und im Auslande gründete. Kellner war am 1. September 1851 [sic] in Wien geboren, stand demnach im 54. Lebensjahre. Als ganz junger Chemiker hatte er das Glück, den "Sulfit-Zellulose-Prozess" zu entdecken. Die Folge davon war ein Engagement in den Fabriken des Herrenhausmittgliedes Ritter Zahony in Görz, sowie die technische Ausarbeitung dieser Erfindung, die in der industriellen Welt als "System Ritter-Kellner" bekannt ist. Als später Prof. Mitscherling in Hann.-Münden in Deutschland sein Verfahren behufs Sulfit-Zellulose-Fabrikation an andere zu zedieren begann und sohin auch in Oesterreich solche Fabriken entstanden, entschloss sich Kellner, sein bis dahin im Verein mit Baron Eugen Ritter als Fabrikationsgeheimnis gehaltenes Verfahren durch Patente zu schützen und anderen Fabriken durch Bezahlung einer Prämie zur Ausübung zu überlassen. Da die nach diesem System hergestellten Zellulose der nach dem System Mitscherlich erzeugten weit überlegen war, so gewann das Verfahren bald die allerweiteste Verbreitung. Im Verlaufe von wenigen Jahren arbeiteten weit mehr als 50 Fabriken nach dem Kellnerschen Verfahren. In Oesterreich erstand nahezu ein Dutzend Zellulosefabriken nach dem System Kellner. In Deutschland erfolgten ebenso viele Gründungen und in rascher Folge wurden in der Schweiz, in Frankreich, Holland, Norwegen, Schweden, Russland, Kanada und Nordamerika ähnliche Etablissements gegründet. Der Erfindung Dr. Kellners brachten die industriellen fachmännischen Kreise Europas und Amerikas sofort das grösste Vertrauen entgegen. Denn zur Verwertung des Sulfit-Zellulose-Prozesses mussten durchwegs neue Maschinen hergestellt werden, die insgesamt von Kellner erfunden waren. Die Etablierung der zahlreichen Fabriken, die Kellner persönlich überwachte, bereicherten ihn mit gründlichen Kenntnissen des Hoch- und Wasserbaufaches, des Kessel- und Dampfmaschinenbetriebes, sowie aller möglichen Spielarten des Maschinenbaues und der maschinellen Betriebe. Lust und Liebe für die Wissenschaft und stetige Verfolgung ihrer Fortschritte machten es ihm möglich, für gewisse Anregungen oder Ideen eine praktische Ausführungsform zu finden. Während sich seine erfinderische Tätigkeit naturgemäss zu Anfang mehr der Zellulose-, Papier- und Tetxil-Industrie zuwendete, eröffnete ihm der Besuch der elektrischen Ausstellung in Paris im Jahre 1881 ein neues Feld, nämlich die Verwendung des elektrischen Stromes zur einfachen und billigen Herstellung gewisser chemischer Produkte. Zur Verwertung der Erfindungen Kellners bildete sich in England eine Gesellschaft, "The Kellneer Co. Ltd.". Bald nach Gründung dieser Gesellschaft vereinigte sich Kellner mit dem bedeutenden englischen Papierindustriellen Capt. Ed. Partington und es entstand die "Kellner-Partington Paper Pulp Co. Ld.", die seither zu den grössten der Welt zählt. Eine der wichtigsten Erfindungen Kellners war die direkte Spaltung des Kochsalzes "Chlornatrium" in seine Komponenten "Chlor" und "Natrium" mit Hilfe des elektrischen Stromes. Er hatte dadurch ein Verfahren zur Erzeugung von Aetznatron gefunden, das weit weniger kostspielig und dabei viel reiner war. Bis zu dieser Zeit war dieses Produkt auf rein chemischem Wege erzeugt worden. Unausgesetzt war Kellner bis in die letzte Zeit bemüht, durch rastloses Arbeiten seine Erfindungen zu machen. In der Borschkegasse im IV. Bezirk hatte er ein grosses chemisches Laboratorium, in dem er oft die ganzen Nächte hindurch arbeitete. Vor Jahresfrist erkrankte er an einer Blutvergiftung, deren Ursache kein Arzt feststellen konnte. Er wurde aus Hallein, wo er sich damals aufhielt, nach Wien gebracht und lag längere Zeit im Sanatorum Löw, ohne Heilung zu finden, trotzdem die ersten Kapazitäten zu Rate gezogen wurden. Als er sich später etwas erholte, reiste er mit seiner Frau nach Aegypten und verbrachte einige Monate im Süden. Am 7. v.M. kam er gestärkt und anscheinend genesen nach Wien zurück. Er machte Besuche und nahm auch seine Tätigkeit in den letzten Tagen wieder auf. Dienstag abends kam er, nachdem er den Nachmittag in seinem Laboratorium zugebracht hatte, in seine Villa auf der Hohen Warte und nahm in guter Laune das Nachtmahl. Um 11 Uhr abends begab er sich zur Ruhe und zwei Stunden später war er tot. Seine Gattin wurde gegen 1 Uhr morgens durch ein Geräusch aus dem Schlafe geweckt. Sie bemerkte, dass ihr Gatte hörbar nach Atem rang. Er hatte noch die Kraft, zu bitten, dass man ihm Kampfer-Injektionen mache, doch war jede Hilfe zu spät. Ausser seiner Gattin hinterlässt er vier Kinder in jugendlichem Alter.

Dem "Volksfreund" in Hallein entnehmen wir weiteres:
Leichenfeuer Dr. Karl Kellner.
Die Stadt Hallein hat wohl noch nie eine so grossartige Leichenfeier gesehen, als diejenige des Herrn Dr. Karl Kellner am Samstag war. Einige Minuten nach 10 Uhr traf der Salon-Leichenwagen der Ersten Waggon-Leihgesellschaft auf dem Bahnhofe ein. Nachdem Herr Oberbezirksarzt Dr. Karl Ritter vo. Minnigerode interveniert und die vorschriftsmässige Versargung kontrolliert hatte, wurde der Prachtsarkophag ausgehoben und auf den bereitstehenden vierspännigen Galaglaswagen der Strasserschen Bestattungsanstalt übertragen. Die zahlreichen Kränze, die von Wien mitgekommen sind und die den Salon-Leichenwaggon vollständig ausgefüllt hatten, wurden auf den Blumenwägen arrangiert und sodann die Leiche in die St. Peterskapelle nächst der Stadtpfarrkirche zur Beisetzung überführt. Nach der Vesper um 3/4 4 Uhr nachmittags wurde sodann der Sarkophag in die Stadtpfarrkirche überbracht und dortselbst aufgebahrt. Der Fussboden war mit schwarzen Teppichen belegt und eine grosse Anzahl hoher Silberleuchter, sowie prachtvolle Kandelaber umgaben den Sarkophag.
Punkt 5 Uhr, als die tiefgebeugte Witwe mit ihren Kindern eingetroffen war, wurde die erhebende Trauerfeier durch ein Grablied, gesungen von der Halleiner Liedertafel, eingeleitet. Sodann nahm Hochwürden Herr Dechant und Stadtpfarrer f.e. geistl. Rat Karl Mauracher unter Assistenz der Herren Stadtvikar und des Kirchenchores die feierliche Aussegnung vor, welche mit dem Absingen des De profundis begonnen wurde. Nach der Aussegnung wurde der Sarkophag wiederum auf den vierspännigen Galaglaswagen gehoben und nun serzte sich der schier endlose Trauerzug durch die Strassen Halleins nach dem Friedhofe in Oberalm in Bewegung.
In Hallein brannten die mit scharzem Flor umhüllten elektrischen Strassenlaternen und waren fast alle Geschäftslokale geschlossen. Auch auf dem langen Wege nach Oberalm brannte bei den zahlreichen Kreuzen and bei jedem Marterl ein Licht.
Den Kondukt eröffnete der Kreuzträger mit den Laternenträgern, an welche sich 600 Arbeiter und Arbeiterinnen der Zellulosefabrik - alle mit schwarzem Flor um dem Arm - anschlossen, sodann folgte die Maurer-Innung von Hallein mit Fahne, die Oberalmer Schützen-Gesellschaft mit Fahne, der Veteranen-Vereien von Hallein mit Fahne, die Feuerwehr von Burgfried mit Fahne und Musik, die Feuerwehr der Zellulose-Fabrik, die Halleiner Bürgergarde mit Fahne und Musik, sowie die Halleiner Liedertafel mit Fahne. Hierauf fuhren drei, mit überaus grossen prachtvollen Kränzen reichst dekorierte Blumenwägen, denen die Pfarrgeistlichkeit un die Mitglieder des Kirchenchores folgten. Nach demselben fuhr der vierspännige Prachtleichenwagen und in zahlreichen Trauer-Equipagen die Damen, während die Herren alle bis zur Gruft zu Fuss gingen und die Wägen für dieselben zur Rückfahrt leer nachfuhren.
In Oberalm kam der imposante Leichenzug nach 1/2 7 Uhr an; hier wurde der Sarkophag zur Gruft getragen und mittels Versenkungsmaschine hinunter gelassen. Unter den zahlreichen Teilnehmern, die sich nach dem Leichenwagen anschlossen, befanden sich zuerst der gesamte Beamtenkörper der Zellulose-Fabriken The Kellner Partington Paper Pulp Co. Ltd., hierauf Herr Bürgermeister Speckbacher mit dem gesamten Gemeinderat, Herr Bezirkshauptmann Proschko mit den Beamten der k.k. Bezirkshauptmannschaft, Herr Handelskammer-Präsident Ludwig Zeller mit mehreren Kammerräten, Herr Baurat Hans Müller mit vielen Mitgliedern des Technischen Klubs aus Salzburg, Herr Landesregierungsrat Graf Thun-Hohenstein, Herr v. Kullmann, Besitzer des Schlosses Urstein, Dr. J. Sutter, Landesgerichtsrat Dr. Sieber, Dr. Angelberger, Oberpostverwalter Georg Kanzler, das eigene Forstpersonal der Zellulosefabrik, Mitglieder des Werkmeister-Bezirksverbandes Hallein, eine Deputation des k.k. Gendarmerie-Postenkommandos, der k.k. Finanzwache in Hallein usw., sowie eine ungemein grosse Anzahl Damen und Herren.
Um 7 Uhr war die Leichenfeierlichkeit, die ohne jede Störung stattgefunden hat, beendet. Herzzerreissend war der Abschied der Gattin und Kinder an der Gruft - die gnädige Frau sowie eine Tochter mussten zum Wagen getragen werden, da Beide an der Gruft ohnmächtig zusammen sanken.
Einige Deputationen legten an der Gruft prächtige Kranzspenden nieder mit den Widmungen: (Dr. H. Senninger, Bad Reichenhall) "Das Lignosulfit-Konsortium seinem Gründer und nimmermüden Förderer, Ruhe sanft, Möge Dir die Erde leicht sein!", "Unserem geliebten Führer vom inneren Dreieck", sie sprachen herzliche Worte des Abschiedes.
Unter anderem wurden Kränze niedergelegt:
  1. Meiner Lebenssonne - Deine lebensmüde Gattin;
  2. Unserem vergötterten Papa die trostlosen Kinder Egla, Nora, Edi, Widi;
  3. Dem unvergesslichen, geliebten Schwager und Freunde - Julius, Claudius Delorme;
  4. Harry und Mary Davis;
  5. Seinem lieben Taufpaten, Stuart;
  6. Herr und Frau Dr. Sedlitzky, Berchtesgaden;
  7. Eduard Partington;
  8. The Kellner Partington Co., Manchester;
  9. Die Beamtenschaft der Zellulosefabrik Hallein;
  10. Herr und Frau Oskar Hintze, Frankfurt;
  11. Walter Bradbury;
  12. In Dankbarkeit, Familie Hild;
  13. Arbeiterschaft der Zellulosefabrik Hallein;
  14. Werkstätten-Personal;
  15. Guido Massiadri, Venedig;
  16. Oskar Pedersen, Norwegen;
  17. Dem hochverehrten Ehrenbürger, die Stadtgemeinde Hallein;
  18. Seinem Gründer und Ehrenmitglied, die freiwillige Feuerwehr Burgfried;
  19. Schöndorfers Witwe und Sohn;
  20. Mister and Mistress Smith;
  21. Familie Pogöschnig;
  22. Dr. Mauthner von Markhof, Wien;
  23. Dr. v. Vilas;
  24. Brauerei Kaltenhausen;
  25. Karl Spängler & Co., Salzburg;
  26. Familie Spängler, Salzburg;
  27. Der Technische Klub, Salzburg;
  28. Das Lignosulfit-Konsortium;
  29. Dr. Gallin und Frau, Wien;
  30. Unermüdlicher, ruhe sanft - Ehepaar Béri;
  31. Dr. J. Krantz, Wien;
  32. Dem unvergesslichen Chef, Sein Laboratorium, Wien;
  33. Die gesamte Dienerschaft, Hallein;
  34. Die treue Dienerschaft ihrem lieben guten Herrn, Wien;
  35. Dr. Billitzer, Wien;
  36. Dem unvergesslichen und innigstgeliebten Chef und Lehrer, Dr. Taussig, Wien;
  37. The Castner Kellner Alkaly, Liverpool;
  38. Ihrem korrespondierenden Mitgliede die Handels- und Gewerbekammer;
  39. Verein deutscher Zellstoffbarkiken;
  40. Verein der Oesterreichischen Papier-Fabriken;
  41. Dem genialen Erfinder, Bosnisch-Elektrische Aktien-Gesellschaft, Jaice;
  42. Siemens & Halske, Berlin;
  43. Professor Lippmann, Wien;
  44. Dr. Robert Klauser, Wien;
  45. Privatdozent Dr. Heinrich Pawek, Wien;
  46. Lionel Leskowich, Brescia;
  47. Familie Ratzmann, Klagenfurt;
  48. Familie Dr. Frank, Berlin;
  49. Dr. Hugo Koller, Wien;
  50. Robert Neidhold und Irene Zettel;
  51. Gustav Türk;
  52. Familie Feurich;
  53. Familie Friedl;
  54. Familie Hager;
  55. Unserem geliebten Führer vom Inneren Dreiech;
  56. Ihrem hochverehrten Ehren-Gen. Gr. Meister, Ehrenmitgliede Dr. Karl Kellner in tiefster Trauer gewidmet, Phoenix, Hamburg;
  57. A Dem Lehrer und Freund;
    B Ueber Raum und Zeit;
  58. Quam deploratis magistri progressum, congratulatur discipulus. (Den betrauerten Meister beglückwünscht der Schüler zum Fortschritte.)
Ausser diesen liebevollen Widmungen mit Kranzspenden waren noch viele schöne Blumenspenden und Kränze ohne Schleife.
Vom Rathause wehte die Trauerfahne und selbst Privatgebäude, wie auch die Zellulosefabrik waren schwarz beflaggt. Während der Leichenfeier bildete zu beiden Seiten der Strasse eine grosse Menschenmenge Spalier. Während es vormittags bei der Ueberführung heftig regnete, war nachmittags die Witterung günstiger. In Oberalm war der grosse Friedhof dicht besetzt, trotzdem von den Vereinen nur die Vorstände mit den Fahnen bei der Gruft Aufstellung nahmen, die Vereine selbst jedoch im Orte Spalier bildeten.
Eine grosse Menschenmenge hatte dem leider so früh dahingeschiedenen, rastlos tätigen Manne, dessen Wirken von selten schönen Erfolgen gekrönt war, die letzte Ehre erwiesen und aus Nah und Fern, von Hoch und Niedrig, wurden die letzten Blumengrüsse an seinem Sarge niedergelegt.
Er ruhe in Frieden! Ehre seinem Andenken!











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