Fraternitas Saturni - Gradus Pentalphae - Guido Wolther - Frater Daniel

Documenta et Ritualia Fraternitatis Saturni
G r a d u s   P e n t h a l p h a e

Guido Wolther = Frater Daniel, Grandmaster of the Fraternitas Saturni in 1966-69

[Facsimile with drawings of the sigills in Volume II on the Fraternitas Saturni:
In Nomine Demiurgi Nosferati 1970-1998, München 1999, 78-84
]




 Kommentar von Adolf Hemberger:
 Der Kern des 18° = Magus Pentalphae = Gradus Pentalphae = Gradus
 Pentagrammos ist die "Chymische Hochzeit". Hatha-Yoga-Praktiken, sowie
 sexualmagische und tantrische Riten werden gepflegt. Es ist ein
 Sondergrad, der übersprungen werden kann und nur an wenige verliehen
 wird. Mit der Bearbeitung werden werden nur selten Saturnbrüder
 beauftragt. Gradinhaber ist z.B. Ptahhotep [Walter Englert. Siehe auch Metzger vs Englert].
  Die rituellen Anleitungen estrecken sich auf die in den
 Geheimdokumenten als Sonderbriefe dargelegten Anweisungen, sowie den
 mündlich erteilten Anweisungen des Gregorius an Frater Ptahhotep.
 (Siehe ferner die Magischen Briefe VIII - Sexualmagie - und die
 O.T.O.-Ritualistik in der "Gnostischen Messe" in ihrer esoterischen
 Form oder geheimen Lesart)! 

Wie Ptah, der als Erbauer des Magier-Tempels verehrt wurde, soll der Träger des 18. Grades die Vereinigung des schöpferischen Prinzips mit seinen erwählten Dienern und Dienerinnen vollziehen. Das irdische Gegenstück ist der Pharao oder der Eingeweihte des Ptah und Priesterkönig, Herr der "Beiden Reiche", des Hier und des Dort, als echter Magus im Hemen und Etan.
Das Mysteriendrama von Memphis dient als Erinnerungsritus. Die Liturgie feiert die Unio Mystica symbolisch als das "Eins im All".
Für die Rosenkreuzergrade (18°-20°) ist das Zingulum oder der breite, aus dunkelgrüner Seide bestehende Gürtel Kennzeichen, der mit dem Erreichen des 18° an die Stelle der grünen Kordelschnur tritt. Auf der Schärpe wird die dem erreichten Grad entsprechende Glyphe eingestickt. Für den 18° ist dies das Pentagramm in schwarz (O.T.O. IX° führt ein goldenes Pentagramm auf schwarzem Grund im Schurz), bei ritueller Bearbeitung in rot. Der Magus exemptus bei der Messe und der Grossinspekteur tragen rot.

Gradus Pentalphae

Guido Wolther / Frater Daniel

Der Raum ist rot ausgeschlagen, der Altar schwarz mit weissem Antependum - das auf ein rotes gestürztes Pentagramm [?]. Auf dem Altar steht ein fünfarmiger Leuchter mit roten Kerzen, die Eckleuchten tragen ebenfalls rote Kerzen. Meister vom Stuhl und Priester und Ceremonienmeister tragen rote Masken. Vor dem Altar - zwischen Altar und Tapis flammt ein Feuer in einem Dreibein.
(In diesen heiligen Hallen! - Fünfmal Gong!)

Meister vom Stuhl: "Jallah! Seid gegrüsst meine Brüder und Schwestern. Sind Sie bereit, das Ritual des fünffachen Alpha mit reinem Herzen und ohne Arg im Sinne zu celebrieren?"
Alle: "Wir sind es!"
Meister vom Stuhl: "Bruder Erster Aufseher, was ist Ihre Pflicht?"
Erster Aufseher: "Zu prüfen, ob wir alle Meister im 18° sind. Ob wir das Zeichen tragen und den Griff wissen!"
Meister vom Stuhl: "So walten Sie Ihres Amtes!"

Der Erste Aufseher verlässt seinen Platz und geht zu jedem einzeln hin, um sich das Passwort [Baphomet] ins Ohr flüstern zu lassen. Dann geht er zurück an seinen Platz und ruft: "Auf mich!". Alle machen jetzt das Meisterzeichen und anschliessend das Zeichen des Magus Pentalphae.

Erster Aufseher: "Sehr ehrwürdiger Meister. Die Anwesenden haben sich zweifach als Träger des 18° ausgewiesen. Es ist kein Profaner im Raum."
Fünfmal Gong. Fünfmal Silberglocke!
Zweiter Aufseher: "In Ordnung, meine Brüder und Schwestern!"
Meister vom Stuhl: "Erheben Sie sich meine Brüder und Schwestern und sprechen Sie das Gelöbnis" (heben die rechte Faust mit durchgestreckten Dauem hoch).
Alle: "Wir schwören und geloben nach den heiligen Gesetzen des fünffachen Alpha zu leben und zu handeln. Wir werden die Geheimnisse hüten und bewahren und sie keinem Profanen zugänglich machen. Auch nicht unseren Brüdern und Schwestern, die nicht den 18° innehaben. Tod und Verderben dem Verräter! Fluch seinem Ego! Gesegnet sei der wahre Kelch des Lichts, dessen Kraft uns vor der Versuchung bewahren möge! Aum!" (Alle setzen sich auf ihre Plätze!)
Meister vom Stuhl tritt vor den Altar: "In Nomine Sator, Rahator, Etan! In Nomine Baphomet - Hel-yac-yin! Jallah! Ich rufe und beschwöre Euch, Ihr Kräfte des Elementes Feuer! strömt ein in meine Hände, mein Herz und mein Hirn! Und gebt mir die Kraft, die Urschlange zu wecken." (Macht ein Zeichen mit der Hand zum Stuhl der Priesterin. Diese erhebt sich und tritt gemessenen Schrittes vor den Meister vom Stuhl).
Der Meister vom Stuhl schlägt das Pentagramm über ihrem Haupte und spricht: "Die Kraft der Schlange, des uralten Drachens, erwache in Dir, Tochter der Lilith. Sie steige empor aus dem Dunkel Deines Schosses und ströme in uns alle ein mit aller Macht und Kraft der Uridaphne!"
Priesterin kniet nieder und reicht dem Meister vom Stuhl einen Dolch. Dieser hebt ihn empor - küsst die Klinge und legt ihn auf den Altar. Dann geht er auf das flammende Dreibein zu und wirft eine Handvoll Räucher- und Färbemittel in die Flamme ein, so dass sie blutrot aufleuchtet, sodann tritt er vor die immer noch kniende Priesterin und legt beide Hände auf ihr Haupt: "Erhebe Dich - Du blaulidrige Tochter der Dämmerung! Erkennst Du mich?"
Priesterin: "Ich erkenne Dich!"
Meister vom Stuhl: "Schwester des fünfgeflammten Sternes, spürst Du mich?"
Priesterin: "Bruder, ich spüre Dich!"
Alle: "Om - Om- Rahalon!"
Meister vom Stuhl: "Schwester, gib mir das Zeichen der Erkenntnis!"
Priesterin reisst de Kapuze vom Haupt - die Maske bleibt aber: "Placet Magister!!"
Meister vom Stuhl: "Ich erkenne Dich noch nicht!" (streift sich selbst die Kapuze ab).
Priesterin: "Jallah!" (öffnet die oberen Knöpfe des Mantels - ohne den Gürtel zu lösen und entblösst die Brüste).
Meister vom Stuhl: "Ich erkenne Dich noch nicht!" (entblösst sich selbst bis zur Gürtellinie. Meister vom Stuhl, Priesterin, sowie alle Anwesenden der Messe im 18° sind selbstverständlich nackt under der Kutte!)
Priesterin mit ekstatischer Geste, löst den Gürtel und wirft den Mantel ab. Stellt sich mit gespreizten Beinen und leicht vorgewölbtem Leib - Hände hochgestreckt mit durchgestrecktem Daumen, ekstatisch: "Jallah! Sohn des Osiris! Erkennst Du mich nun?" Meister vom Stuhl wirft ebenfalls ekstatisch die Robe ab, so dass nur die Maske und der silberne Fünfstern auf seiner Brust überbleibt: "Kuf - ankh - hor!"
Priesterin: "Kuf - ankh - Herpokrat!" (nimmt die Arme mit einem Ruck herunter und ergreift das Glied des amtieren Magus. Ist es gross und stark, so legt sich die Priesterin auf den Altar, spreizt die Beine weit auseinander und empfängt das Glied des Meisters in ihrer Scheide.
In diesem Augenblick erheben sich Brüder und Schwestern und bilden eine Kette um den Altar, dabei rhytmisch singend: "Jiiyallah! Jiijallah!"
Der Ceremonienmeister tritt nun in den Kreis und ergreift das Messer. Dann stellt er sich ans Kopfende des sich copulierenden Paares. Er hat einen lebenden schwarzen Hahn (oder Henne), hält das flatternde Tier über die coitierenden Priester und schneidet ihm mit einem einzigen Schnitt den Kopf ab. Das Blut muss sich über die coitisierenden Priester ergiessen.
Alle, immer ekstatischer und lauter: "J-jallah!" (im steigernden Tempo)
Kurz vor der Ejakulation entfernt der Amtierende seinen Penis aus der Scheide. Die Priesterin ergreift ihn und bringt mit ihren Händen Blut auf den Penis. Dann legt sie die linke Hand auf das Wurzel (Steiss)-Chakra des Mannes, mit der Rechten ergreift sie das Glied und bringt es durch kräftiges Reiben zur Ejakulation! Kurz vor der Ejakulation stösst sie mit einem ekstatischen Schrei den Finger tief in den Anus des amtierenden Magus, der seinerseits durch Handmanipulation der Clitoris der Priesterin dieselbe ungefähr im selben Augenblick zum Orgasmus bringt.
Mit einem ekstatischen Schrei aller endet diese Ceremonie.
Der Ceremonienmeister öffnet die Bruderkette, nimmt ein reines weisses Tuch aus Seide und breitet es über die Priesterin, folgende magische Symbolformel imaginierend: ...

Diese Symbole können auch mit dem Dolch in Richtung Osten gezogen werden - wenn die notwendige Imaginationskraft fehlt! Dann hängt er dem Meister vom Stuhl einen roten Umhang um. Dieser geht wieder hinter den Altar, die Brüder und Schwestern nehmen schweigend ihre Plätze ein. Der Ceremonienmeister ergreift die Räucherpfanne und räuchert nach vier Himmelsrichtungen. Danach erfolgt die Rufung des Logenegregors .·."Gotos" durch den Meister vom Stuhl. "Euraseh zed echna Emzke ho! Hareb Kaloo emtah kreas kaa elam! Noab tazwah mehischeh ula ulme elegob maha!
Erechthon kale almaia jaschbarak Hed-gog-Mehengog Maguth ebze Carago hed abernach, obeah, durach, elego kale almaino edach. Amno wimero Amom!
Makalo hem! Gotoas! Makabo! Hetan hem! Gotoy! Hur-Ro-Nahe-Gotoy! Gotoy! Gotoy. Ave ebze Karon."

Danach Meister vom Stuhl: "Erheben Sie sich meine Brüder und sprechen Sie mir nach: "Wir geloben und schwören zu schweigen! Unsere Brüder und Schwestern sind Zeugen!
Empfangen Sie nun den Segen!
Der Ewige und Eine segne Euch!
Er vermehre Eure Kraft!
Er vertiefe Eure Weisheit!
und entzünde Eure Liebe!
denn! Liebe ist das Gesetz!
Liebe unter Willen!
Gehen Sie in Frieden meine Brüder und Schwestern und verschliessen Sie den Mund und hüten Sie die Zunge."

Alle: "Tod dem Verräter! Aum!"
Alle ausser Priesterin und Meister vom Stuhl verlassen den Raum.

Charaktere des 18°

Baph
Kufenkh
Amro
Asmodeus
Schedhember Adebur-Rehedin
Orom-Haschran
Hemen Etan
Hemen Etan
Hemen Etan
Tyteip azia
Hyn-Teu
Minosel-Achadon
vay-vau
Han-Hau-va!
Va! Charajoth!
Haun-un-uu-o-o
ariii-au-ou-ii-chtoh!
Harnum
Korom
Rabur-Rabur-Keren Eton - Marbo-Hero-Kalo-Aiiiii-oooo.
uuuuu
Magoth
Sanctus [Phallus]
Isis
Hekate
Isais
Do what thou wilt shall be the whole of the Law. Love is the Law. Amor sub voluntate!





Guido Wolther: Some of his sexmagical drawings
Guido Wolther: Sexualmagische Zaubermittel
18° Gradus Pentalphae, 1971  [integral version]
Die Symbolik des "Gradus Pentalphae"  |  Das Prat-Alpha  |  Die Schlüsselworte, 1973
Zum Gradus Pentagrammatus (= Gradus Pentalphae)
Ritual des Alten und Mystischen Ordens der Saturnbrüderschaft "Ordo Mysticus Saturni" AMOS.·.OMS   [one of the many secret inner orders within the FS, founded in 1968, see Das O.T.O.-Phaenomen]   [adoration of the sun]




In Nomine Demiurgi Saturni 1925-1969    First installment of 400 pages of saturnian documents
In Nomine Demiurgi Nosferati 1969-1998   Another 400 pages dealing with the History of the F.S.
In Nomine Demiurgi Homunculi    Further 420 pages about the F.S.
Context: Peter-R. Koenig: Der O.T.O. Phänomen RELOAD


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Mehr über diese Orden und ihre Protagonisten in: Andreas Huettl und Peter-R. Koenig: Satan - Jünger, Jäger und Justiz



 

       Saturnian Emblem

Symbolism of the Pentalpha




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