Walter Jantschik - Ordo Baphometis - Fraternitas Saturni - Baphomet - Über Präzipitation

Walter Jantschik

ehemals Grossmeister der
Fraternitas Saturni

Über Präzipitation




Präzipitation bedeutet: Die plötzliche Erschaffung einer gewünschten Sache aus dem Allgegenwärtigen Urstoff durch Verdichtung mittels geistiger Kräfte. Es ist die Wahrheit des Lebens, daß nichts gewünscht werden kann, was nicht irgendwo im Weltall auch gestaltet werden könnte. Je inniger das Gefühl den Wunsch beseelt, desto rascher wird er erfüllt sein. Doch ist wohl zu beachten: Ist jemand töricht genug, etwas zu wünschen, das ein anderes Kind Gottes oder einen anderen Teil Seiner Schöpfung schädigt, so wird jene Person irgendwann in ihrem eigenen Leben durch Erfahrungen des Mißklangs und Mißlingens zu bezahlen haben.

Es ist sehr wichtig, deutlichst zu erkennen, daß es Gottes Absicht ist, jedem Seiner Kinder alle guten und vollkommenen Dinge in Fülle zu schenken. Er schuf Vollkommenes und stattete jedes Seiner Kinder mit genau der gleichen Macht aus. Auch sie können Vollkommenes schaffen und erhalten und Gottes Herrschaft über die Erde und alles, was ihr zugehört, ausüben.

Das Menschengeschlecht wurde ursprünglich als Ebenbild Gottes geschaffen. Der einzige Grund, warum nicht alle Menschen in vollkommener Art alles beherrschen, liegt nur in der Tatsache, daß sie ihre Göttliche Autorität nicht benutzen. Und doch ist jedes Einzelwesen mit ihr ausgerüstet, und es wird von ihm erwartet, daß es seine Welt beherrsche. Daher sollte jeder Mensch dem Gesetz der Liebe gehorchen und in alle Schöpfung Frieden und Segen ausströmen. Leider tun das die allermeisten nicht, und die bitteren Folgen haben sie zu ertragen.

Die heutigen Menschen versagen, weil sie sich nicht als Tempel des Höchsten Lebendigen Gottes erkennen und ewiglich anerkennen. Die Menschen sind in ihrer gegenwärtigen scheinbaren Begrenztheit von Zeit, Raum und Tätigkeit in der gleichen Lage wie eine Person, die sich in Not befindet und der jemand eine Handvoll Geld überreichen will. Tut der Bedürftige keinerlei Schritte und nimmt das Geld nicht in Empfang — wie in aller Welt sollte er sich denn des dargebotenen Segens bedienen können?

Genau in diesem Zustande des Bewußtseins ist heute die Masse der Menschen. Das wird sich nicht ändern, bis sie endlich Gott in ihrem Herzen als den Eigentümer, Geber und Schöpfer alles Guten, das je in ihr Leben und in die Welt gekommen ist, anerkennen.

Das Ewige Gesetz des Lebens lautet: Was du denkst und fühlst, bringst du in Form. Du bist dort, wo dein Gedanke weilt; denn du bist dein Bewußtsein. Und du wirst das, worüber du nachsinnst. Der Große Allumfassende Körper Gottes ist aus einer grenzenlosen Zahl intelligenter, elektronischer Teilchen zusammengesetzt, die ständig durch das ursächliche Schöpferprinzip erzeugt werden und in das Universum hineinfließen. Sie bilden das Meer Elektronischen Lichtes, aus dem jedes manifestierte Objekt, das je in den Inneren Sphären oder in der materiellen Welt vorhanden war, in die Form gezogen worden ist.

Die Elektronische Lichtsubstanz muß den schöpferischen Kräften der Gedanken und Gefühle gehorchen, die von einem intelligenten Bewußtsein benutzt werden, sei es ein Kosmisches Wesen von der Sonne, ein Aufgestiegener Meister, ein Deva, Naturgeist oder Mensch.

Die Universale Lichtsubstanz kann nur selbstbewußt werden durch ihren Abstieg in die Formwelt und die daraus sich ergebende Evolution zum intelligenten Brennpunkt des sich entfaltenden Bewußtseins. Dieses Universale Licht lebt in einem Reich der Unschuld, Liebe, des Friedens und der Harmonie, und es kann während der Dauer eines ganzen Kosmischen Zeitalters in der Ruhe verbleiben, wenn es nicht ins Rad der Evolution gerufen wird durch das Bewußtsein eines schon individualisierten Wesens, menschlich oder Göttlich.

Die Gedanken- und Gefühlszentren im Bewußtsein bilden die offene Tür, durch die das ungeformte Universale Licht eintreten muß, um einen Mantel aus Materie zu erhalten. Die magnetische Kraft in den Gedanken- und Gefühlszentren ist ein Befehl, der nicht verweigert werden kann, und sobald diese Kräfte in einem Bewußtsein pulsieren, ob gelenkt oder nicht, beginnt das Universale Licht in das Reich der Form einzutreten, und sein freiwilliges Exil als Einleitung zur Individualisierung beginnt.

Da für jede Lebensintelligenz, die zu unserem Universum gehört, hunderttausendmal mehr elektronische Substanz zur Verfügung steht, als je ein Wesen anzufordern und umzuwandeln vermöchte, ist es unmöglich, daß die Antwort des Universalen Lichtes begrenzt wäre, wenn die magnetischen, anrufenden Kräfte des Bewußtseins in der Vierten Dimension tätig werden.

ICH BIN das Licht, das Leben, der Weg, und niemand kommt zum Vater denn durch Mich, den Reinen Geist. O Mensch, kehre heim, kehre heim! Dies ist das Ziel!


Sammlung von Texten von Walter Jantschik





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