Walter Jantschik - Das Sexualmysterium - Ordo Baphometis - Fraternitas Saturni

Documenta et Ritualia Fraternitatis Saturni
Walter Jantschik

Grandmaster of the Fraternitas Saturni in 1969

Das Sexualmysterium des 1. Baph-Grades des Gnostischen Pentagrammatos




Das Thema, welches hier zum erstenmal behandelt wird und dem Pentalpha-Kreis zur Verfuegung gestellt wird, ist derart okkult und komplex, dass es nur von eingeweihten Priestern der Pentalpha-Sphaere wirklich verstanden werden kann.

Der Begriff "Baph" wird von mir hier zum erstenmal in die Terminologie des Okkultismus eingefuehrt und bedeutet: gnostische Sexualriten des Pentagrammatum werden immer vom Influxus des Baphometischen beeinflusst - gnostische Sakramente des baphometischen Sexualprinzips. Im 1. Baph-Grad bewegen wir uns im gnostisch-pentagrammatischen Sexo-Kontinuum, welches wiederum mit dem Malkuth- und Yesod-Zentrum der Qliphot in Verbindung steht.

Der Egregor des Pentalpha-Kreises ist der "Pentalphomet". Ein qliphotisch-magisches Wesen, das jetzt mit seinen Aktivitaeten hinsichtlich der Sexualmysterien des Neuen Aeon beginnt und von sensitiven Sexualmagiern gefuehlt und gesehen werden kann. Die ersten Aktivitaeten PENTALPHOMETS begannen bereits in den Zeiten von Lemuria und Atlantis.

In den magischen und gnostischen Zentren der Welt kann PENTALPHOMET bei seinen Arbeiten bezueglich der Sexualmagie beobachtet werden. Von Pentalphomet werden alle Sexualmagier der Neuzeit stark beeinflusst.

Durch das 1. Baph-Mysterium gelangt man in ein Sexo-Magisches Universum der 1. Oktave des Venus-Spektrums, welches atonisches Licht von Uranus und Venus heranzieht, das fuer sakral-magische Zwecke bei der okkult-gnostischen Messe im Pentalphum verwendet wird.

Die Sexualriten des 1. Baph-Grades im gnostischen Pentagrammatum fuehren zu einer kompakten Stabilitaet der astral-physischen Materie im Mikrokosmos des menschlichen Vehikels. Bei diesen Sexualriten wird der Coitus reservatus vollzogen, wobei das Sperma beim Orgasmus zurueckgenommen und magisch sublimiert und in das elektro-magnetische Feld des Mikrokosmos transformiert wird.

Beim Sexualakt stellt sich der ausfuehrende Magus das Uranus- und Venus-Symbol geistig vor, um einen mental-astralen Kontakt zu den uranisch-venusischen Kraeften herzustellen, welche solares Elixier fuer die magische Arbeit zur Verfuegung stellen.

Mors stupedit et natura, cum resurget creatura, judicandi responsura. (Tod und Leben stehen verwundert da, wenn alle Schoepfung wiederaufsteht, um dem letzten Richter zu antworten.) Beim 1. Baph-Ritus handelt es sich um ein hoch-magisches, sakrales Sakrament auf sexualmagischer Grundlage.

Das 1. Baph-Mysterium lautet: "So wie der Schaedel unter dem Gesicht lieget, so lieget der Tod entlang dem Lebensstrang. Aber, o Hochwohlgeborener, darin besteht kein Paradoxon, denn der Tod ist der Begleiter des Lebens, das Leben ist der Vorbote des Todes. Wenn aber jemand durch das Gesicht den darunterliegenden Schaedel erreichen und sich ihm freundlich erweisen kann, so kann dieser ewige Leben gewaehren."

Beim Baph-Ritus ist von besonderer Wichtigkeit die Kontrolle. Kontrolle ueber jede koerperliche Funktion, so heisst hier das Ziel.

Die Priesterinnen, die bei diesem Sexualritus benoetigt werden, uebernehmen die heiligen, vaginalen Geheimnisse, zu lehren. Es ist ausserordentlich wichtig, dass die Kandidaten lernen, ihre sexuelle Leidenschaft zu beherrschen. Die Samenfluessigkeit unbedacht auszugeben heisst, ein Stueckchen zu sterben. Orgasmus = Tod. Wir sollen allerdings nicht den sexuellen Trieb unterdruecken, sondern wir sollen ihn beherrschen. So gesehen, ist der Beischlaf zu begruessen, die Ejakulation jedoch zu bedauern.

Die Vereinigung von Yin und Yang, von Penis und Vagina ist Harmonie und notwendig fuer das Wohlergehen des pentalphaischen Universums, aber die Vergeudung von Ching, dem Samen, ist selbstzerstoererisch. Man muss danach streben, den Ching zu behalten.

Fuer den Baph-Ritus werden drei Priesterinnen benoetigt.

Der Ritus verlangt, dass der Baph-Priester die Partnerin zm Orgasmus bringe und gleichzeitig sich huete, dieses Stadium zu erreichen.

Der Priester hat nun nacheinander alle drei Priesterinnen zum sexuellen Orgasmus, zur Ekstase zu bringen, ohne dass er selbst diesen Hoehepunkt erreicht.

Bei diesem sexuellen Gewaltakt werden grosse sexuelle Energien freigelegt, die fuer die magsiche Transformation des Koerpers des Adepten verwendet werden. Das, was die alten Alchimisten die Umwandlung von Blei in Gold nannten, naemlich die Akkumulation hoeherer feinstofflicher sexueller Energien im Aether- und Astralleib, die schliesslich auch den gesamten physischen Koerper umwandeln bzw. "vergeistigen". Dies ist die Vorstufe zur magischen Praktik: der "Loesung des Leichnames"

Bei der Loesung des Leichnams geschieht es, dass man stirbt und wieder zum Leben kommt ...

Der Preis eines Lebens ist immer ein Leben. Wisset, Hochwohlgeborene, dass die Ewigkeit durch Ausloesung im Lot gehalten wird. Da wir im Leben taeglich sterben, sollen wir durch das Sterben ewig leben.

... wahrhaftig eine Matrix, ein Heros, ein Sohn, das magische Gold, eine vollendete Form.

In Dunkelheit geht die neue Selbstzeugung vor sich. Aus dem magischen Anhauch des Phallus und er ist vollendet so, dass magisches Leben gedeiht. Denn ich bin ein Eidolon, welches lebt, ein in der Matrix selbst entstandener Phallus.

So sei es!



Sammlung von Texten von Walter Jantschik





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