Weltbund der Illuminaten, Illuminati, Illuminaten Orden, Ritual

Order of Illuminati
Weltbund der Illuminaten
World League of Illuminati
Ordo Illuminatorum
Illuminaten Orden
Ordo Illuminatorum Germaniae
Societas Totius Mundi Illuminatorum

Das Rituale des ehrwürdigen Ordens der Illuminaten

Eröffnung der Synode
Schluss der Synode
Begrüssung eines Gastes
Abschied eines Br. aus der Synode
Aufnahme eines Novizen

Illuminati Ritual

Aus dem Besitz von Hermann Medinger.
Orthographische Eigenheiten sind übernommen worden.
Faksimile der Handschrift in "Noch Mehr Materialien zum O.T.O.", München 2000, Seiten 292-299




Das Rituale des ehrwürdigen
Ordens der Illuminaten


Eröffnung der Synode.

M: Brüder, die Stunde unserer Arbeit ist gekommen. Jeder lege den Ordensschmuck dieses Grades an.

M: .-. Schriftf: .-. Schatzm: .-.

M: Im Namen des ehrwürdigen Ordens der Illuminaten eröffne ich Kraft meines Amtes diese gerechte Mineralsynode.

Während der Schriftführer das Licht des Lebens anzündet:
Ich entflamme dich / Symbol unseres irdischen Daseins / Licht des Lebens / damit Du uns lehrest / was wir darstellen im Tempel des Weltalls.

Während der Schatzmeister das Licht des Geistes anzündet:
Dich entflamme ich / Symbol unseres irdischen Wissens / Licht des Geistes / das von uns errungen wird in Mühe und Arbeit.

Er löscht den Lichtfaden.

Beide seid ihr nur ein winziger Teil des allgewaltigen ewigen Urlichtes / aus dem ihr geistlich ausgeboren wurdet / um Kunde zu geben von dem Unglück alles Wissens / alles Lebens / lebendige Zeugen einer Herrlichkeit und ewigen Fülle.
Lebendig seid ihr geworden im Menschen / in dem die allgewaltige Kraft die Sehnsucht nach Wissen legte. Leuchten sollt in ihm sein auf der Suche nach der Quelle seines Ursprunges. Wohlan / wir sind versammelt die Wanderung gemeinsam anzutreten. Die Hoffnung dass wir einst das Ziel erreichen / die strahlende Heimat einst schauen werden / lebt in uns. Unbegrenzt ist die Fortdauer des Menschen den die Kraft dessen
DEM GEHORCHT WERDEN MUSS
ins Leben rief.
Die himmlische Tochter des ewigen Vaters die alle Wege kennt / die zu der ewigen Heimat führen leite uns / sie solle uns nahen / ihrer Führung vertrauen wir.
Weisheit / O steige herab wir sind bereit zu hören zu empfangen. Breitet aus die symbolischen Bilder dieses Grades.


Rautenschlag.
Der Tapis wird aufgerollt.

M: Gedenkt das das Leben ewig ist.

Schriftführer: Gedenket dass dieses Wissen Stückwerk ist.

Schatzmeister: Gedenket dass Weisheit uns führen wird.

M: Cave ne cadas!
Die Synode ist eröffnet.



Schluss der Synode

M: Hat noch jemand etwas zum Besten des Ordens oder der [S] vorzubringen

Schriftführer: Es hat sich Bruder ... gemeldet. Oder: Es hat sich niemand gemeldet.

[Rundgang]

M: So helfen wir / die [S] zu schliessen!
In Ordnung liebe Brüder!
Das Licht hat uns geleuchtet und wir sind um Weniges Fortgeschritten auf dem Wege zur Erkenntnis. Bewahren wir das Erfahrene in unserem Herzen und Gedächtnis.
Der dem gehorcht werden muss / solle uns diesen Segen hierfür geben!
Licht des Lebens / ich lösche Dich. So wie Du jetzt / werden auch wir den Blicken der Menschen einst entschwinden.
Licht des Geistes / ich lösche Dich. Auch Du wirst anschliessend erlöschen und nur die Tote Hülle zurücklassen.
Lasset euch nicht täuschen Brüder / nur dem sterblichen Auge entgeht es / dass das Licht zurückgeht dorthin / woher es kam / dass es sich wieder eint mit dem guten ewigen Urlicht.
Es wird uns wieder leuchten / sobald wir wahrhaft wollen.
Entfernt die Symbole unserer Synode.
Brüder die [S] ist geschlossen.


M .-. S.-. Schatzm .-.


Begrüssung eines Gastes

Nur dann anzuwenden wenn ein Br das erste mal die [S] besucht.
(Da es darauf zu kommt / dass der Betreffende das ganze Rituale sieht / ist die Einführung schon vor der Eröffnung der [S] vorzunehmen. D.h. wenn sich die Br.Br. bekleidet und ihre Plätze eingenommen haben. Zu den beiden Seiten der Lichtes des Lebens und des Geistes stehen Kerzen für die Lichtes der Liebe und der Freundschaft.

M: In Ordnung liebe Brüder. Es wird uns heute die Freude zu Teil einen lieben Bruder / Ordens u. bürgerl. Name / in unserer Mitte begrüssen zu können.
Ich frage euch / hegt einer einen Groll gegen ihn oder besteht ein Bedenken ihn den heiligen Boden unseres Tempels betreten zu lassen?
Dann mag er eintreten.


Schriftf: Licht sei auf seinen Wegen!

Schatzm: Liebe in seinem Herzen.

M: Ehe sie ihren brüderlichen Gruss entbieten / bitte ich sie mir das Gr. und das hl. Passwort zu geben.

[Der Gast spricht die beiden Passworte. Das erste ist [MIZPAH] Das zweite: [Cave ne cadas]. Oder ein dem Besucher soeben mitgeteiltes beliebiges Wort]

M: reicht ihm die Hand. MIZPAH / Friede sei mit Dir!
So sei gegrüsst lieber Bruder hier in unserem Kreise / ich reiche Ihnen die Leuchte und bitte Sie mit ihr die Lichter der Liebe und der Freundschaft zu entzünden die auf unserem Altare brennen sollen. Ein Widerschein des Lichtes in unserem Herzen.
Und nun erzählen sie uns was sie hierher geführt und was sie auf ihrem Wege gesehen


[Der Gast berichtet über seine Mission und nimmt dann seinen Platz ein.
Dann Eröffnung der Synode.
Am Schluss der [S] bleiben die Lichter der Liebe und der Freundschaft brennen.


Abschied eines Br aus der [S]

[am Schluss der [S] zu sprechen.

M: Das letze Mal stehst Du heute hier in unserem Kreise / Geliebter Bruder. Deine Wege trennen sich von den unseren. Aber es erscheint unseren Augen auch so. Mögen sich auch Leere und Berge zwischen uns ausbreiten unser Ziel ist das gleiche. Am Ende unserer Wege leuchtet uns die gleiche Sonne.

[reicht ihm die Hand]

Der dem gehorcht werden wird und dich führen zu dem dir vorbestimmten Ziel. Er breite Frieden und Fröhlichkeit auch über dich und deine Lieben.
Vergiss unser nicht und trage das hinaus in die Weite & das der Inhalt unseres Lebens und das Ziel unseres Strebens ist und binde die Menschen mit dem Bande das sich unzerreissbar um uns schlingt.


[Kette und kurzes Schweigen]

Und nun lebe wohl / Glück und Frieden auf deinen Pfaden

Die Kette löst sich.
Dann schliesst die [S]


Aufnahme eines Novizen

Schriftf: Ich bitte um das Wort

M: Br.-. hat das Wort.

Schriftf: Ich habe zu melden das ein Novize den Wunsch ausgesprochen hat in unsere [S] als Minerval aufgenommen zu werden. Nachem er als würdig befunden worden ist, haben die Br.Br. bereits ihre Zustimmung gegeben. Er wartet im Vorraum unseres Rufes.

M: Wie heisst er.

Schrift.: nennt den bürgerl. Namen.

M: Wer bürgt für ihn.

S: Br.- und Br.-

M: So sollen sie ihn aufnehmen in unseren Kreis nach unserer Sitte. Br.- tu das deines Amtes.

Schrift. Geht hinaus zum Suchenden und spricht für ihn: Die Zeit der Aufnahme ist gekommen, beharren Sie bei ihrem Wunsche aufgenommen zu werden?

- Ja -

Dann bitte ich Sie sich meiner Führung anzuvertrauen. Als Zeichen ihres Vertrauens lassen sie sich ihre Augen verbinden ich werde Sie führen.


Verbindet ihm die Augen und führt ihn zur [S] Tür. Dort klopft er.

Schatz: Wer klopft an die Pforte unseres Tempels?

Schrift. Ein Suchender der im Dunkeln wandelt.

Schatz: Was will er?

Schrift: Er bittet im Aufnahme, damit ihm Licht der [S] leuchte.

Schatzm: Ist er gerecht, willig und vertrauenswürdig befunden worden.

Schrift: Er ist es.

M: So öffnet ihm die Pforte.

Die Tür ist geöffnet und der Suchende vor den Tapis geführt.

Mein Freund sie gaben den Wunsche zu erkennen in die Gemeinschaft des I.O. aufgenommen zu werden und es ist ihnen gesagt worden dass sie uns ihr Vertrauen schenken müssen und dass es besser wäre Sie blieben uns ferne, wenn sie uns ihr Vertrauen nicht geben könnten.
Sie haben es uns nicht vorenthalten. Ohne zu wissen wohin man sie führen wird, sind sie blind dem führenden Burder gefolgt mit der Hoffnung im Herzen, dass diejenigen die bereits im Lichte stehen, sie den Rechten Weg führen werden. Noch stehen Sie im Dunkel, Sie ahnen wie jeder Suchende das Licht, doch eine Decke hüllt ihre Augen, so dass sie es nicht sehen können. Trotzdem es ihnen nahe ist, mein Freund, jeder Mensch muss aus dem Dunkel seiner Unwissenheit erwachen zum Hellen Licht des Tages durch die Kraft dessen dem gehorcht werden muss, denn es scheint das Licht zur Freude aller Wesen. Hören Sie, was das Buch der Bücher darüber zu sagen weiss:
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und leer. Und es war finster auf der Tiefe und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Und Gott sprach: Es werde Licht, und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag". Himmel und Erde, Tage der Freude und Tage der Trauer sind dem Menschen gewiss vom Zeitpunkt seiner irdischen Erschaffung aus, wüst und leer sind die Tage der Sorgen der Trauer, finster ist es im Gemüt des Suchenden, solange er seinen Himmel noch nicht gefunden. Doch der Geist des ewigen schwebt über ihm, senkt sich nieder auf das Wasser seines Lebensmeeres und spricht das gewaltige Wort aus:
[Es werde Licht]
Da dämmerte es zunächst nur auf in der Seele des bisher Freudlosen. er fühlt: das Lebenslicht dessen, dem gehorcht werden muss sucht ihm die Wege zu erhellen und er, der Allgewaltige, sieht das das Licht gut war. Tief greift der ewige Geist ins Menschenherz, und scheidet das erwachte Licht von der Finsternis, die den Suchenden noch umgibt, so dass aus dem Abend seines sinkenden Unkens
[?] auch der Morgen rein ausbrechender Erkenntnis der erste Tag des neu erstandenen Menschen Anbricht, zum Lobe in dem erwachen reinster Freude. Das Menschentum, die Liebe hat gesiegt.
Wohl ihnen mein Freund, wenn ihnen dieses Licht einst leuchtet. Doch jetzt fragen sie sich noch einmal, ob sie es mit uns vereint suchen wollen, noch ist nichts geschehen, was ihren Rücktritt unmöglich machen könnte und wir führen sie auf ihren Wunsch hin, woher sie kamen. Ich frage sie daher
Beharren SiE auf ihrem Wunsche aufgenommen zu werden?
Dann beantworten sie nur folgende Fragen
Sind sie bereit, falls sie in unserer Mitte einem Manne begegnen werden, der ihr Feind war, diesem liebevoll entgegen zu kommen, die Hand zu drücken und zu vergeben, wie er ihnen auch das gleiche tun würde?
Sind sie bereit, sich aller Vorrechte, die sie Kraft ihres Ranges, Titels sowie ihrer Stellung in der bürgerlichen Gesellschaft zu
[unleserlich] und nichts weiter zu sein als ein Mensch unter Mitmenschen, bestrebt die irdisch möglichste Vervollkommung zu erlangen? Versprechen sie weder ihre gegenwärtige noch zukünftige Macht und Ansehen zum Nachteil des Allgemeinen Besten zu missbrauchen, wohl aber dessen Feinden mit besten Kräften zu wiederstehen?
Verpflichten sie sich, die Interessen des Ordens als ihre eigenen anzusehen und sind sie bereit, demselben mit ihren besten Kräften zu dienen?

[-.Ja.-]

So erklären wir ihnen ferner, dass nur der tauglich ist, der sein Ohr nicht dem Schlagen des elenden, sein Herz nicht dem sanften Mitleid verschliesst, der des Unglücklichen Freund und Bruder ist, der ein Herz für Liebe und Freundschaft hat, der standhaft in
[unleserlich]sächlichkeiten und unermüdlich in der Durchführung einer angefangenen Sache, unerschrocken in der Überwindung von Schwierigkeiten ist, der Schwächen nicht spottet, dessen Seele empfänglich für Grosse Entwürfe ist, begierig, sich über alles niedere zu erheben und durch Wohltat sich auszuzeichnen, der den Müssigang flieht, der keine Art von Kenntnisse für unnötig hält, der, wo es um Wahrheit und Tugend zu tun ist, sich über den Beifall des grossen Haufens hinwegzusetzen und seinem Herzen zu folgen, den Mut hat.
Nur der ist tauglich!
Wollen sie mit diesem Mass gemessen, sich als tauglich erweisen?
So geschehe ihr Wille.
Br:-.-.- Geben sie dem suchenden das Licht.


[Die Binde wird entfernt]

Ich grüsse Sie jetzt von Angesicht zu Angesicht. Treten sie näher und reichen Sie mir die Hand.
Und somit nehme ich Sie im Namen unseres ehrw. Ordens als
[unleserlich] unter dem Br. Namen ... auf. Nehmen Sie das Symbol unseres Ordens ... Kleinod ... u binden Sie sich selbst den Schurz um.




History of the Illuminaten-Orden
    German original online
Texts by Leopold Engel:
    Satzung des Illuminaten Ordens
    Der Illuminatismus einst und jetzt
Karl Brodbeck: Der Illuminatenorden
Text by Hermann Medinger: Rituals of the IO
Summary on the Court Case Metzger vs Englert with many scans.
Gabriel Montenegro's correspondence with European Thelemites in the 1960s.




 

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