Fraternitas Saturni
Gradus Pentagrammatus
Gradus Pentalphae

Autorenschaft unsicher, Bildmaterial Guido Wolther



Reine sexualmagische Praktiken werden vor allem dazu angewandt, sogenannte Gedanken-Psychogone = Gedankenwesen zu erzeugen.
Befriedigende Resultate zu erzielen, sind bei dieser magischen Praxis gar nicht so schwer. Nur kann der Mann als Magus meist nicht allein die gegenpolaren und bedingt nötigen Kräfte in sich entwickeln, die zur Schaffung derartiger Wesen nötig sind. Er bedarf dazu der Hilfe eines Weibwesens, um dessen odische Kräfte mit benutzen zu können. Eine derartige mediale Unterstützung ist notwendig und nur durch Sexualmagie zu erreichen.
Es ist wohl ohne weiteres einleuchtend, dass ein erzeugtes Gedankenwesen um so lebenskräftiger wird, je mehr es als Grundbasis Kräfte zugeführt bekommt, die dem naturhaften Aufbau der astralen Welt entsprechen.
Man nennt die astrale Ebene ja mit Recht die Welt der Sinne und Begierden.


Gradus Pentalphae Fraternitas Saturni


Schon hier schlussfolgert der Bruder richtig, dass starke Wunschkräfte, verbunden mit den ätherischen Ausstrahlungen erregter Sinne, die Grundstoffe bilden für die Erzeugung eines solchen Wesens.
Die ätherische Ausstrahlung der Drüsensekrete, besonders der Geschlechtsorgane. sind ungeheuer stark wie sich durch Auspendeln leicht feststellen lässt! Nicht nur der ausströmende Duftäther, sondern die übergeordneten astralen Substanzen haben eine ungemein starke Wirkung und baut sich hierauf die gesamte Sexualmagie auf, indem sie diese Kräfte bewusst benutzt.
Wenn dem Magus nun ein weibliches Wesen zur Verfügung steht, kann er die Lebensfähigkeit eines Gedankenwesens bedeutend verstärken, indem er folgende magische Praktik gemeinsam mit dem Medium als Hilfsobjekt ausübt.


Die bisher erteilten Anordnungen bleiben bestehen. In den bereits gesagten Einzelheiten. Nur nimmt der Magus vorher das Medium zu sich in den gezogenen Kreis, das sich in Hockstellung zwischen die gespreizten Beine des Magus, der sich bei den ausübenden Manipulationen setzen muss, niederkauert. Es ist selbstverständlich, dass der Magus zu allen derartigen Experimenten nur ein weibliches Wesen nehmen darf, das in ihren Sinnen voll und ganz auf den Magus schwingt und das in seiner Seele den magischen Dingen vollkommen aufgeschlossen und zugeneigt ist. Durch vorhergehende Besprechungen ist nicht nur die Triebkraft des Mediums angeregt worden und seine erotischen Sinne gesteigert, sondern es muss sogar in ihm der starke Wunsch sein, helfend und gebärend im astralen Sinne das Wesen zu erzeugen.

In welcher Weise der Magus nun kultmässig den Zeugungsakt ausbaut, ist ihm überlassen. Je feierlicher und eindrucksvoller die Handlung vorgenommen wird im magischen Sinne, desto besser ist es.

Das Pergament lege zwischen Dich und das Medium und die Bestrahlungen durch die Handchakras müssen durch Dich und das Medium im gleichmässigen Rhythmus zunächst erfolgen. Dann ziehe das Medium langsam an Dich heran und übe mit ihr den Coitus aus, indem Du sie auf Dich heraufziehst, aber in Sitzstellung bleibst, Deine Beine ausgestreckt.
Achte darauf, dass der Höhepunkt sinnlicher Erregung beim Medium nicht mit Deiner Ausstossung des Spermas zusammenfällt, sondern dieser muss vorher erfolgen, denn Du "beabsichtigst ja nicht, ein organisches Kind zu zeugen.
Nachdem Dein Sperma in die Vagina der Frau eingeströmt ist, entferne den Penis aus derselben und richte es so ein, dass der grösste Teil des aus der Vagina durch die Hockstellung der Frau ausfliessenden Spermas nunmehr auf das Pergament herabtropft.

Auf diese Weise hast Du eine Sekretion erhalten, die mit Deinen starken positiven männlichen Energien, aber auch mit dem weiblichen Influxus getränkt ist.

Den magischen Kreis musst Du vorher so gross gezogen haben, dass er Dir alle diese Praktiken bequem gestattet. Nun lasse das Medium im Kreise in eine bequeme Ruhelage übergehen, so dicht neben Dir, möglichst Dir auf der linken Seite, sodass Du, ohne Deine Stellung merklich zu verändern, mit der linken Hand bequem die Milzgegend des weiblichen Wesens erreichen kannst. Nun gib dem Medium einige einschläfernde Suggestionen, sodass es ganz passiv ist und lege die linke Hand auf die Milz des Mediums,, das selbstverständlich in vollkommen unbekleidetem Zustande sein muss. Nun stelle Dir vor, dass Du mit Deinem linken Handchakra aus der Milz des Mediums Kräfte aufsaugst, dieselben durch Dich hindurch leitest und mit dem rechten Handchakra auf das Pergament herabströmen läßt. So bist Du also Transformator der astralen Kräfte des Weibes, die durch Dich in das zu gebildende Gedankenwesen überströmen.


Guido Wolther/Frater Daniel - Baphomet

Es ist ein grosses Geheimnis, dass nicht etwa in der Gebärmutter des Weibes, sondern in der Milz die zur magischen Geburt nötigen Kräfte zentralisiert liegen. Diese Ansaugung nimm in regelmässigem Atemrhytmus 7-9 mal vor. Dann beende das Experiment unter den bereits gelehrten Bedingungen.

Es ist gut, wenn Du Dein Medium nachher durch einige magnetische Striche wieder kräftigst und veranlasst, nach dem Experiment zu schlafen, denn Du bist für die Gesundheit des Mediums voll verantwortlich.

Es ist wichtig, dass das Medium genau wie Du dem Gedankenwesen wöchentlich einmal, am besten Montag oder Freitag durch Bestrahlungen der Hände mütterliche Kräfte zuführt.
Das Pendel wird Dir ein Diagramm zeigen bei der Auspendelung des geschaffenen Gedankenwesens, welches erheblich abweicht von dem einseitig männlich erzeugten Wesen, denn es wird eine ganze Anzahl Ellipsen zeigen, vor allen Dingen aber lebenskräftiger sein.

Es ist nicht nötig, dass Du während des Coitus und während der magischen Praktik irgend welche seelischen Liebesempfindungen zu dem Medium hast, sondern Dein ganzer Wille muss nur auf die Zeugung des Wesens gehen. Bei Neu- und abnehmenden Mond sind derartige Praktiken zu vermeiden.

Wenn das Medium sich am ersten oder letzten Tage der Menstruation befindet und bereits leichte Blutungen vorliegen, ist dieses Experiment um vieles günstiger, denn auch das Blut ist ein starker magischer Stoff mit starken Energien.

Nach dem Experiment nimm nicht nur eine persönliche gründliche Reinigung Deines Körpers vor, sondern auch eine Entodung und eine starke neue Einodung.

Ich wiederhole nochmals, je kultmäßiger Du das Experiment gestaltest durch richtige Einstellung, durch Salbung beider Körper, durch Duftstoffe ect. desto besser wird es gelingen.

Man kann natürlich schon während der Erzeugung das zu bildende Wesen mit gedanklichen Kräften in irgend einer zielgebenden Art erfüllen, was natürlich besonders gefährlich ist und zu rein schwarzmagischen Experimenten und Zielen verleiten kann. Das gebildete Wesen gehorcht ja unbedingt seinem Erzeuger und ist in sich irgend welchen moralischen oder ethischen Regungen nicht unterworfen, also weder gut noch böse, sondern es schwingt gemäss der eigenen Wesensart und inneren Struktur des Magus.

Die in diesen Weisungen, sowie auch die vorerwähnten Lehren, sind natürlich stark auf das männliche Wesen, zugeschnitten. Für die Frauen, die sich magisch praktisch selbst betätigen, kann natürlich eine besondere Anweisung gegeben werden. Aber die wenigen Frauen, die den Weg dazu gefunden haben, sind ja in ihrer Gesamtstruktur bereits weit über den Durchschnitt allgemeinen Frauentums stehend, Sie sind ohne Frage zu den geistigen und somit hochstehenden Frauen zu rechnen und werden aus den Lehren auch für sich Brauchbare herausholen können, denn für sie gilt das Gesagte ebenso in Bezug auf ihre Stellung zum primitiven Mann, der ebenso bekämpfenswert ist wie die primitive Frau, wenn sie sich einer geistigen Entwicklung entgegenstellt. Ich räume im Gegenteil einer geistigen Frau eine ganz bevorzugte Stellung ein und es sind schon gewisse Richtlinien gegeben, welche einer geistigen Frau, die im Sinne des neuen Zeitalters gewillt und befähigt ist an der Evolution der Menschheit mitzuarbeiten, vollste Tatfreiheit lassen und geben, sowie ihr ganz bestimmte Aufgaben zuweisen.

Die für die Schwestern bestimmten magischen Sonderanweisungen sind naturgemäß besonders diffizil und nur in dem Gradus Pentagrammatus gegeben. Es ist ohne Frage, dass eine Ehe im späteren Alter zu gewissen sexualen Nöten führen kann. Diese sind bedingt durch das mehr oder weniger zeitig eintretende Klimakterium der Frau und die länger anhaltende sexuelle Potenz des Mannes. Es treten bei der Frau zeitiger Ermüdungserscheinungen ein, und hier liegen die Wurzeln starker Entfremdungen und Disharmonien. So ist es logisch, dass sich nur kerngesunde und energische willensstarke Frauen mit diesen Praktiken in jüngerem Alter beschäftigen sollten.

Ich kann hier nicht ausführlich über diese subtilen Dinge sprechen. Dafür sind von berufener Seite mehrere wertvolle Bücher geschrieben worden, die sich der Bruder möglichst beschaffen soll.

Yan der Yelde: "Die vollkommene Ehe
Diotima: "Schule der Liebe"
Durand: "Liebeszauber"
Dorelli "Die Karrezza-Praxis"


Im Allgemeinen ist natürlich eine Ehe der Tod der Liebe, sofern man darunter die sexuelle Betätigung versteht, soweit diese als Kraftquell und erotischer Ansporn für den Mann in Betracht zu ziehen ist.

Es ist ferner eine Tatsache, dass auch für den geistigen Mann der Sexus, zum mindestens aber die Erotik, die Quelle nicht nur seines Wohlbefindens, sondern seines gesamten Schaffens ist. Dieses wird von den Frauen nur selten genug verstanden und berücksichtigt. Meist weiss es der Mann nicht einmal selbst. Es ist eine Sünde wider das eigene Geschlecht, wenn von unwissenden Brüdern versucht wird, ihre sexuellen Kräfte mit grosser Intensität restlos ins Geistige umzupolen.

Diese Absicht ist bei einem gesunden Manne mit gesunden Organen eine Unmöglichkeit und durchaus nicht anzuraten, denn er beraubt sich seines naturgegebenen Kraftquells. Derartige Übungen und Umpolungen, wie sie der Bruder ja auch erhalten hat, dienen nur dazu, ein Übermass an sexuellen Kräften zu beseitigen oder diese für bestimmte zeitweise geistige Zwecke zum vorübergehenden Schweigen zu bringen.

Schon hieraus ergibt sich die Schlussfolgerung, dass ein geistiger Mann, der auf Grund der Wechselwirkung zwischen Geist und Körper auch im Sexus sehr lange rüstig bleibt, ein Gegner der Ehe bleiben muss.

Wenn die oben genannten Gegensätzlichkeiten in der Ehe auftreten, so ergibt sich ganz von selbst für die Frau die Forderung, wenn sie dem Mann in ihrem Weibtum nicht mehr Genüge leisten kann, eine jüngere Frau neben sich zu dulden, die dem Mann das geben kann, wozu sie selbst nicht mehr in der Lage ist.

Diese erwähnte naturgegebene sehr häufig vorkommende Tatsache wirft natürlich eine ganze Anzahl von Fragen auf, deren Lösungen sehr problematischer Natur sind.

Auch hier haben Ärzte und Schriftsteller versucht, Lösungen zu finden, es wurden Bücher geschrieben über das Problem der Ehe zu dritt, der Ehe zu viert auf einer gewissen Freundschaftsbasis. Aber selbst für einen geistigen Mann ist es eine sehr schwierige Aufgaber für sich dieses Problem zu lösen, ohne unnötige Härten gegen die Frau aufkommen zu lassen. Es ist zu lösen, wenn er über das nötige Taktgefühl verfügt, ein seelisches Verstehen für die Frau aufbringt, und wenn vor allen Dingen die Frau selbst eine geistige Frau in wahrhafter Bezeichnung ist, und dadurch Verstehen für den Man aufbringt .Eine weitere Voraussetzung ist eine betonte Geistigkeit und harmonische Anpassungsfähigkeit in einem solchen Fall der dritten Partnerin.

Ein nicht verheirateter Mann hat es leichter, derartige Dinge zu meistern, da für ihn so starke Bindungen nur selten bestehen und er in reiferen Jahren auf Grund seiner Erkenntnis von vornherein auch in seinem Liebesleben sich nicht derartig festbindet, weil er genau weiss, dass jede erotische Verbindung in absteigender Kurve verläuft. Er weiss um die Geheimnisse eines vollzogenen Odaustausches und versteht es andererseits immer wieder, neue Spannungen zu erzeugen, indem er sein Leben und seine Gemeinschaft so aufbaut, wie es eine bürgerliche Ehe nur selten zulässt.
Aus demselben Grunde vermeidet er sogar bei seinen Liebesbeziehungen eine eheähnliche Gemeinschaft, sondern sucht auch hier, trotz aller Betonung der Erotik und Sexualität, eine gewisse Distanzierung von vornherein festzulegen.
Auch das ist nicht so leicht, wie es aussieht und setzt eine verstehende geistige Partnerin voraus.
So wäre es also eine logische Schlussfolgerung, daoo ein praktisch arbeitender Magus nicht verheiratet sein dürfte. Es ist auch durchaus nicht ratsam, seine Ehefrau zu diesen Praktiken heranzuziehen. Nur in den seitesten Fällen sollte man dieses tun. Man läuft trotz aller Vorsicht in Gefahr, ungewollte Kontakte mit der Astralwelt zu bekommen, die eine an sich harmonische Ehe zerstören können. Man darf nie vergessen, dass diese Weisungen aus den alten antiken Kulten stammen oder in den vorantiken Mysterienschulen verankert waren, also ein reines Priesterwissen darstellten und in Tempeln gelehrt wurden,wo geeignete Pristerinnen oder Tempeldienerinnen genug zur Verfügung standen, wo Räumlichkeiten, Utensilien und ganz andere Vorbereitungen vorhanden waren, wie in unserer heutigen modernen Zeit. Im gewissen Sinne bleiben diese heute ausgeübten Praktiken oft nur Surrogate des alten magischen Weistums.

Aus dieser Erkenntnis heraus waren die Priester in den antiken Tempeln ja ehelos, sexuell ungebunden und liegt die Begründung des Cölibates der katholischen Priesterschaft teilweise auf einer ähnlichen Basis.





Guido Wolther:
Some of his sexmagical drawings
Sort of biography.
Guido Wolther: Sexualmagische Zaubermittel
18° Gradus Pentalphae, 1971  [integral version]
Die Symbolik des "Gradus Pentalphae"  |  Das Prat-Alpha  |  Die Schlüsselworte, 1973
Zum Gradus Pentagrammatus (= Gradus Pentalphae)
Ritual des Alten und Mystischen Ordens der Saturnbrüderschaft "Ordo Mysticus Saturni" AMOS.·.OMS   [one of the many secret inner orders within the FS, founded in 1968, see Das O.T.O.-Phaenomen]   [adoration of the sun]


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